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Teaserbild: Surfen vor Santa Catarina

Surfen vor Santa Catarina

Surfen vor Santa CatarinaIch kam von Uruguay mit dem Bus nach Porto Allegre, um von hieraus weiter in Richtung Torres zu reisen. Hier feierte ich Karneval auf eine lokalere, jedoch nicht weniger schöne Art als in Rio. Immer der Küste entlang erreichte ich die Ilha de Santa Catarina. Dort kann man nicht nur hervorragend Surfen, sondern auch die Sanddünen hinunterboarden. Meine nächsten Abstecher waren das deutschstämmige Blumenau und die größten Wasserfälle Südamerikas in Iguacu. Die letzten beiden Etappen waren schließlich die beiden Riesenstädte Sao Paulo und Rio de Janeiro, wobei letztere mehr fasziniert.

Warum Brasilien

Karneval und die Copacabana – das sind nur zwei Facetten dieses spannenden Urlaubszieles. Als fünftgrößtes Land der Erde bietet Brasilien zwischen tropischem Urwald und der Metropole Rio fast alles: Samba, herrliche Strände, den über 6.500 Kilometer langen Amazonas, ein tropisches Klima und eine faszinierende Tierund Pflanzenwelt.
Für viele ist Rio de Janeiro die schönste Stadt der Welt. Dafür gibt es überzeugende Argumente: Mit herrlichen Stränden und grandiosen Bergen präsentiert sich die
Metropole in einer unvergleichlichen Schönheit. Ein Besuch gehört zu jeder Brasilienreise!

Wellenreiten am Strand von TorresRio de Janeiro, ZuckerhutWasserfälle von Iguacu

Was Sie schon immer über BRASILIEN wissen wollten…

Wie kommt man im Land voran?
Brasilien ist groß, sehr groß sogar und so gibt es letztendlich zwei Möglichkeiten, die am Geldbudget abhängen. Zum einen ist das Bussystem hervorragend ausgebaut und man kommt zweifellos zu den gewünschten Orten, vorausgesetzt man kann sich verständigen. Leider überbrückt man, wenn man nicht ständig in Bussen sitzen möchte, nicht wirklich große Strecken, so dass man sich wohl auf einen Teil von Brasilien spezialisieren sollte. Bus fahren ist jedoch billig. Um mehr Regionen vom Land zu sehen, muss man fliegen. Zweifellos spart man Zeit, aber es ist auch teurer. Um lokale Regionen zu erkunden eignen sich auch Mietwagen hervorragend!

Essen & Trinken
Indianische Ureinwohner, europäische Einwanderer und afrikanische Sklaven haben Brasilien zu einem Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und Traditionen gemacht. Die brasilianische Küche bildet diese Vielfalt ab: Die auf indianische Tradition zurückgehende Verwendung der Maniok-Wurzel ist überall geschätzt, ebenso der Churrasco, kräftig gewürzter Spießbraten. Und die Feijoada, ein Bohneneintopf, ist den Brasilianern so heilig wie die Nationalhymne. Fleisch findet sich auf jedem Teller. Für Vegetarier ist es schwer, ein Menü zu finden. Tagsüber werden vor allem Fruchtsäfte getrunken. Abends ist Bier (Cerveja) angesagt. Das Bier ist leicht und fließt reichlich. Deshalb wurde auch der Alkoholgehalt im Bier reduziert.

Sandboarden auf Santa CatarinaChristo auf dem Corcovado in RioWellenreiten am Strand von Torres

Wie hoch sind die Lebenserhaltungskosten?
Der Normalsterbliche wird im Vergleich zu Deutschland weniger zahlen, d.h. die Kosten für Essen, Trinken, Transport und Übernachtungen sind geringer. Teuer dagegen sind die typischen Eintritte für Touristenattraktionen, sei es nun der Zuckerhut, Corcovado oder die Wasserfälle in Iguacu. Die Preise ähneln den Preisen anderer Touristenattraktionen überall auf der Welt, aber das ist wohl Tourismus!

Kriminalität?
Es gilt auf jeden Fall, dass in den Großstädten die Kriminalität deutlich höher ist als auf dem Lande. So sollte man beispielsweise niemals am Abend oder sogar in der Nacht alleine am Strand von Rio spazieren gehen oder überhaupt in der Nacht in dunklen Gassen umherwandern. Fotoausrüstung wenn möglich versteckt halten. Rucksäcke usw. nie unbeaufsichtigt lassen. Solange man das richtige Verhalten an den Tag legt, wird man mit Sicherheit nicht Opfer eines Raubüberfalls oder eines sonstigen Verbrechens.

Wo kann man gut Surfen, Bodyboarden?
Im Prinzip kann man die gesamte Küste Brasiliens als ausgezeichnete Surfreviere bezeichnen. Ich habe die besten Erfahrungen auf der Halbinsel Ilha de Santa Catarina gemacht, aber auch die Strände zwischen Rio und Sao Paulo bieten die nötigen Wellen. Die Strände direkt vor Rio sind nicht so gut geeignet, da hier die Strände von vielen Menschen frequentiert werden, so dass man sich leicht ins Gehege kommt.

Wo am besten Karneval feiern?
Es gibt 2 Arten von Karneval, die man in Brasilien feiern kann. Entweder in den großen Städten, die den Karneval als eine Tourismusattraktion ‚verkaufen‘ oder aber in den örtlichen Gegenden, wo Karneval wirklich nichts mehr mit den großen Umzügen zu tun hat, sondern viel mehr als lokales Volksfest verstanden wird. Sucht man die großen Umzüge, dann sollte man nach Rio, anderenfalls reist man in kleinere Orte im Süden und Norden von Brasilien. Beide Arten haben absolut ihren Reiz!

Warum man den Iguaçu Nationalpark besuchen sollte?
Der Nationalpark von Iguaçu, der am 17. November 1986 von der UNESCO zum erhaltenswerten Gut der Menschheit erklärt wurde, und die von Itaipu Binacional durchgeführten Projekte in dem Gebiet des momentan größten Wasserkraftwerks der Erde tragen dazu bei, dass der Nationalpark Iguaçu zu einem Symbol für den Naturschutz geworden ist. In diesem Park stehen die Wasserfälle von Iguaçu im Mittelpunkt und können als wahres Weltwunder bezeichnet werden. Von der Natur in einem Halbkreis angelegt zählen sie mit einer Gesamtbreite von 2.700 Metern zu den größten Wasserfällen der Erde. Die Lage an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien machen den Besuch von beiden „Seiten“ aus zu einem unvergesslichen Erlebnis.Die Anzahl der vorausgegangenen Regentage und der Niederschlagsmenge verändern den Anblick stets: Je nach Durchflussmenge des Iguaçu-Flusses schwankt die Zahl der Wasserfälle zwischen 150 und 300 und nach heftigen Regenfällen erlebt man sogar einen roten Wasserfall. Ein solcher Anblick berrascht und fasziniert die Betrachter und es entsteht ein Gefühl der Hochachtung vor der Vollkommenheit der Natur. Bei einem Besuch der Wasserfälle wird der Kontakt zum Wald, zum Wasser und zu den Tieren zu einem hinreißenden Erlebnis.

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