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Teaserbild: Von Gletschern und Geysiren

Von Gletschern und Geysiren

Von Gletschern und GeysirenUnsere Tour ging mit unserem „kleinen Ländy“ (Land Rover Defender 90)
zur Fähre Hanstholm/Dänemark nach Seidisfjördur an der Ostküste Islands. Fahrtdauer der Fähre rund 3 Tage plus (bei der Hinfahrt ) 2 Tage Aufenthalt auf den Faröer-Inseln. Ausgangspunkt auf Island war schließlich das kleine Hafenstädtchen Seidisfjördur. Von da aus umfuhren wir mehr oder weniger mit diversen Abstechern die Insel gegen den Uhrzeigersinn bzw. durchfuhren sie auch von Nord nach Süd. Insgesamt waren wir 6 Wochen und rund 10.000km unterwegs.

Warum Island

Eines vorweg: ICH wollte eigentlich nie so richtig nach Island. Kalt und kahl dachte ich. Umso mehr zog es meinen Freund Helmut hin. Jetzt wo ich in diesem herrlichen, ursprünglichen Land war, möchte ich unbedingt wieder hin! Die klare Luft und diese Farben! Geysire, Gletscher, Islandpferde, Vulkane, ….
Diese Präsenz der Kraft der Naturgewalten – man spürt regelrecht, dass die Erde unter einem lebt! Dehnungszone Thingvellir: Die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte driften durch ständiges Nachschieben der heißen Magma aus dem Erdinneren praktisch permanent auseinander. Island wächst jedes Jahr einige Zentimeter.

Der imposante Tafelberg Herdubreid („breite Schulter“)Mit dem Landy und Kanu durch die SteinwüsteAbenteuerliche Furt – Durchquerung der berüchtigten Krossa

Was Sie schon immer über ISLAND wissen wollten…

Wetter:
O.k. es ist ein Nordland. V.a. der kalte Polarwind kann sehr schneidig sein. Aber dafür ist man ja auch nahe dem nördlichen Polarkreis. Wohl kann es durchaus recht angenehme Temperaturen im Sommer haben, jedoch ist für das isländische Wetter der Spruch : „4 Jahreszeiten an einem Tag“ bezeichnend. Man ist ständig am anund ausziehen. Regengüsse inklusive. Dafür reißt es meist sehr schnell wieder auf. Aber das weiß man vorher, dass die Reise nicht nach Rimini geht. Das Wetter in den 4 Wochen August war zeitweise sogar herrlich! Regenschauer zwischendurch und Nebeltage. Ein Freund der schon 7 mal im August da war, hat uns dies bestätigt. Die Luft und der Himmel ist v.a. bei schönem Wetter malerisch und umwerfend: Das kräftige „Neon-Grün“, dieses klare Blau und die Wolkenfetzen erscheinen zu Hause auf den Bildern nahezu unrealistisch.

Thermalquellen:
Lasst es euch nicht entgehen in den warmen Thermal-Quellen zu baden ! Es ist einfach himmlisch ! (z.B. Blaue Lagune bei Reikjavik oder wer es lieber etwas ursprünglicher mag in Landmannalaugar oder in Viti (Hölle) in der Askja – Caldera.) Ein unvergessliches Erlebnis, auch wenn man tagelang nach Schwefel riecht.

Am Gletschersee Jökulsarlon im SüdenMit dem Kanu auf dem Myvatn (Mückensee)Der imposante Tafelberg Herdubreid („breite Schulter“)

Teuer:
Die meisten Lebensmittel und das Leben sind wie so oft in Skandinavien auch relativ TEUER ! Evtl. etwas Verpflegung schon von zu Hause mitnehmen. Auch Filme etc.

Geländefahrzeug:
Wer – so wie wir – auf Pisten unterwegs ist und selbst mit dem Auto durch die unzähligen Furten will, sollte unbedingt über spezielle Ausrüstung an und in seinem Fahrzeug verfügen. Verlängerte Luftansaugung (Rüssel), GPS, Unterfahrschutz, Reservekanister, Abschlepp-/Bergeseil, Schäkel, Geländereifen etc.

OFF-Road:
Abseits der gekennzeichneten Pisten zu fahren ist strikt verboten und wird teilweise sogar mit Helikoptern überwacht! Wir wurden deswegen 2mal angesprochen (natürlich fälschlicher Weise). Die Reifen hinterlassen in diesem kalten Klima und in dieser hochempfindlichen spärlichen Vegetation oft jahrzehntelang Spuren und zerstören. Keine Sorge – denn abenteuerliche Pisten gibt es ohnehin genug!

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