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Teaserbild: Das andere Ende der Welt

Das andere Ende der Welt

Das andere Ende der WeltMärz bis Juli 2001: Eigentlich nur zum Arbeiten gedacht, dann aber sehr viel gereist. Die Highlights: der Norden mit der Bay of Islands, die dampfenden Landschaften um den Lake Taupo im Zentrum der Nordinsel, die Marlborough Sounds, die Westküste der Südinsel, die Fjorde und der Milford Track, welcher der berühmteste aller Wege ist, die Coromandel Peninsula mit dem Hot Water Beach und vieles mehr. Meine Hauptreisezeit lag im Herbst, es gab Sonne satt und auch Schnee und Eis in den Bergen.

Warum Neuseeland

Neuseeland ist ein ideales und stressfreies Reiseland: es gibt Vulkane, Geysire und heise Seen, Palmen und Sandstrände, Gletscher und hohe Berge (Mt. Cook ist der höchste: 3764 m), Regenwald und Wüste. Und natürlich die Kultur der Maori, die allerdings etwas unter dem Tourismus gelitten hat. Ob nur Tageswanderungen oder auch mal 2 Wochen in Schlamm und Regen auf Steward Island, die Inseln sind zusammen kaum grösser als Deutschland und einfach einzigartig: Freiheit Natur Erleben.

Wandern am Milford Track.Spuren im Sand. Opononi auf der Nordinsel.Grün soweit das Auge reicht. Coromandel Peninsula.

Was Sie schon immer über Neuseeland wissen wollten…

Gefährliche Tiere?
In Neuseeland lebte ursprünglich nur eine Gattung Säugetiere: Fledermäuse. Ansonsten gabs viele Vogelarten (Kiwi, Moa), die es mangels natürlichem Feind nicht einmal nötig hatten, zu fliegen und dies auch verlernt haben. Seit der Besiedlung der Inseln ist die Flora und Fauna gefährdet: der Moa, der grösste und schwerste Vogel der Welt, ist vor 200 Jahren ausgestorben und der Kiwi ist kurz davor. Es gibt weder giftige Schlangen noch riesengrosse Insekten, die Kleinsten sind mal wieder die Schlimmsten: die gemeine Sandfliege ist unserer europäischen Obstfliege zum Verwechseln ähnlich und kann unschöne Stiche auf ungeschützten Körperteilen hinterlassen. The Best: Anti-Brumm.
Ein giftiges Tier gibt es doch: eine kleine schwarz-rote Spinne. In einschlägiger Literatur ist aber zu lesen, dass man im Falle eines Bisses erst zum Geschichtsschreiber gehen, dann einen Zeitungsbericht schreiben sollte, um dann zu guter Letzt einen Arzt aufzusuchen.

Wie reist man am besten im Land?
Das Auto ist das beste Reisemittel, denn öffentlicher Verkehr existiert so gut wie nicht (das grosse Bahnhofs-Gebäude in Auckland war nie als solches in Betrieb – jetzt ist es umfunktioniert zum Studentenwohnheim). Bustouren werden von fast jedem Hostel aus verkauft, nur sind diese unpraktisch zum Kennenlernen der Natur. Mietwagen sind für den Rucksacktouri teuer, viele Backpacker fahren daher mit ihrem eigenen Auto. Das funktioniert herrlich problemlos:
1. Auto kaufen. In allen Hostels in Auckland, welches nun mal DER Startund Endpunkt der meisten Reisenden ist, gibt es schwarze Bretter voll mit Angeboten bald abreisender Touris. Für Beträge ab 50 EURO gibts hier Schnäppchen, allerdings meist ohne WOF (Warrant of Fitness – eine Art TÜV für ca. 15 EURO pro 1/2 Jahr) und Registration (Fahrzeugsteuer) und in nicht vertrauenerweckendem Zustand. Besser ists auf den zahlreichen Wochenendautomärkten (im Hostel erfragen) oder per Inserat (Zeitungen sind voller Kleinanzeigen). Handeln nicht vergessen!
2. Zur Post gehen und sich als Besitzer des gekauften Fahrzeugs melden. An die dabei angegebene Adresse (vorzugsweise ein Hostel) wird dann ein Dokument geschickt, welches man zum Verkauf braucht. Aber das kann man ja kurz vor dem Abflug organisieren.

Der Bratpfannensee in der Nähe von Rotorua, über 60 Grad Celsius heiss.Der Krater des Mt. Ngarahoe im Tongariro National Park.Wandern am Milford Track.

Wo übernachtet man am besten?
In Backpackers. Neuseeland gehört zu den Ländern dieser Welt, in denen man fast überall eins dieser von privater Hand betriebenen Hostels findet. Meist sehr preiswert und gut.
Natürlich findet man auch oft Jugendherbergen und Zeltplätze, welche sich immer in gutem Zustand befinden.

Welche Wanderungen sind die Schönsten?
Neuseeland ist Trekkingland. Es gibt unzählige Wanderwege in Hochgebirgen, Vulkangebieten, Regenwäldern, an Stränden und Seen, an denen man auch Hütten zur Übernachtung findet. Die 10 "besten" sind die "10 Great Walks", welche nur eine bestimmte Anzahl von Personen pro Tag begehen dürfen und für die man sich beim DOC anmelden muss (im Sommer stellenweise ziemlich überlaufen).
Und an wirklich jedem Tag unterwegs wird man neue schöne Landschaften entdecken…

Was benötigt man für längere Wanderungen?
Kondition und Fotoausrüstung und genug zu Essen. Matratzen und Wasser gibt es auf fast allen Hütten, welche vom DOC (Department of Conservation) unterhalten werden. Nützlich ist ein Kocher, dehydriertes Essen (weil leicht) und viel Zeit. Denn unterwegs gibt es viel Ablenkung landschaftlicher Art, so dass oft die Zeit zu schnell vergeht. Es kann allerdings auch sein, dass wetterbedingt mal ein oder zwei Tage Pause eingelegt werden müssen (Flussüberquerung nicht möglich etc.), deswegen ist ein extra Vorrat Essen sehr zu empfehlen.
Die Hütten müssen vorher gebucht werden (ca. 6-15 Kiwi-Dollar pro Nacht).

Gibts Kriminalität in Neuseeland?
Im Vergleich zu Europa ist es hier eher ruhig. Von irgendwelchen Übergriffen auf Touristen hat noch kaum jemand gehört.

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