Laos – Bericht über ein vergessenes Land

Laos - Bericht über ein vergessenes Land

Wo ist eigentlich Laos? Oder noch besser: Was ist eigentlich Laos? Das waren die ersten Fragen, die mir gestellt wurden, als mein Entschluss feststand, im Rahmen meines Studiums ein Praktikum in diesem recht unbekannten Land zu absolvieren. Laos zählt ökonomisch gesehen zu den ärmsten Staaten in Südostasien. Unter Hammer und Sichel und mit dem sozialistischen Einparteiensystem orientiert es sich politisch an seinen nord- bzw. nordöstlich gelegenen großen Nachbarn China und Vietnam. Während des zweiten Indochinakrieges von 1964-1973 bombardierte die US Air Force alle 8 Minuten über 9 Jahre hinweg den langgezogenen Staat am Mekong, der damit als das meistbombardierte Land der Welt gilt.

Warum Laos

Wer heute Laos bereist, begegnet dem wohl sanftmütigsten Volk der Welt. Die Laoten sind höflich, zurückhaltend, lächeln oft und gerne und sind sehr familienverbunden. Aufgrund des fehlenden Zugangs zum Meer und einer schlechten Infrastruktur ist es vom Massentourismus noch verschont geblieben und somit findet man hier einen interessanten Mix aus Tradition und Moderne. Laos ist mit Abstand das gemütlichste Land in Südostasien. Es ist mit einer reichhaltigen Vegetation und Fauna gesegnet, die ihresgleichen sucht. Ein großer Teil ist von unwegsamen Gebirgslandschaften durchzogen, nur die fruchtbare Mekongebene ist relativ flach.
Die kulturelle Vielfalt mit über 49 unterschiedlichen Ethnien und ca. 80 gesprochenen Sprachen macht Laos zu einem Traumreiseland für Ethnologen. Der Theravada Buddhismus durchzieht weite Kreise der Gesellschaft. Das Reisen in Laos ist noch ein kleines Abenteuer und man kann in jeder Ecke Überraschungen finden. Hier gibt es keine traumhaften weißen Strände, keine Halong Bay und kein Angkor Wat, dafür aber ein menschliches Gesamterlebnis, das einen auf den Boden der Tatsachen führt und den heimatlichen Alltagsstress für eine Weile vergessen lässt.
Jedenfalls ist das Land sehr lang. Von der nördlichsten Spitze bis zum südlichsten Zipfel sprechen wir von der Distanz Hamburg-Rom. Das sind sage und schreibe 1700 Kilometer. Die Entfernungen sind auch auf kurzen Strecken nicht zu unterschätzen. Von der Hauptstadt Vientiane nach Luang Prabang, das etwa 380 Kilometer entfernt liegt, benötigt man rund 10 Stunden. Bei Nacht sollte man nochmal 3 Stunden addieren! Bei einer Panne und Problemen mit der Mechanik des Busses freut man sich manchmal, überhaupt sein Ziel zu erreichen. Auch wenn ich ähnliche Verhältnisse schon von anderen Ländern in Asien gewöhnt war, hatte ich in Laos einige Kuriositäten durch zahlreiche 12-stündige Busfahrten erlebt. So kam es einmal vor, dass ich meinen Sitzplatz mit einem dicken und schnarchenden Laoten teilen musste, mein anderer Nachbar auf dem Gang des Busses mein Bein mehrfach als Kopfkissen benutzte. Augen zu und durch.
Mir fiel die laotische Floskel wieder ein, Lebensmotto der Laoten und einziger Anhaltspunkt für ein friedliches Leben – „Bor pen yung“ was so viel bedeutet wie „Kein Problem, du kannst es eh nicht ändern“.

Schamana in Long Lao MaiBuddhismus und SozialismusSchuljunge in Vang Vieng

Was Sie schon immer über LAOS wissen wollten…

Vientiane
Die kleinste Hauptstadt Südostasiens ist eine Stadt in Bewegung. Neben den zahlreichen Tempeln am Mekong hat sich die neue Promenade am Ufer des träge dahinfließenden Stromes für ausländische Gäste herausgeputzt. Auch die Paläste der Partei, von denen jedes Jahr ein Dutzend in die Höhe schießt, prägen das Stadtbild Vientianes. Neben Hammer und Sichel sieht man oft die Edelkarossen hoher Parteifunktionäre durch die mit Schlaglöchern versehenen Straßen fahren, gut zu erkennen an ihren blauen Nummernschildern. Der Sozialismus siegt und neben den verstaubten Gesichtern von Mao, Stalin und Marx ertönt westliche Pop-Musik aus den Smartphones der jungen „wilden” Generation. Fragt man diese nach den Berufszielen so steht ein Job bei der Regierungspartei an oberer Stelle – die monatliche Rente von rund 60€ lockt! Ein anfangs etwas beklemmendes Gefühl wird aber bald durch die zahlreichen festlichen Veranstaltungen ausradiert.
Im Feiern sind die Laoten Meister. Wunderschön ist es am Nationalheiligtum That Luang, das in voller Beleuchtung in goldenem Glanz erstrahlt, wenn am Bun That Luang Tausende von buddhistischen Pilgern zum That Luang marschieren, um mit kleinen Gaben die Buddhas zu erfreuen. Vietiane bietet neben kulturellen Festlichkeiten eine der besten Küchen von Laos und neben den zahlreichen Straßenrestaurants gibt es zudem einen niedlichen kleinen Nachtmarkt am Mekong.

Vang Vieng – beeindruckendes Karstgebirge in Zentrallaos
Einst als Party-Metropole von Laos verschrien, hat die Gegend seit 2012 einen Teil ihrer Lieblichkeit zurückgewonnen. Die Umgebung von Vang Vieng zählt ohne Zweifel zu den schönsten Regionen von Laos. Den Ort selbst sollte man eher meiden, dafür aber lange Fahrrad- oder Motorradausflüge ins Umland machen. Es ist der günstigste Ort, um sich diese Transportmittel auszuleihen. Empfehlenswert ist vor allem ein erfrischender Ausflug zum unbekannten Wasserfall Tad Kaeng Nyui, sowie eine Fahrt ins Karstgebirge bei Kasi. Unberührte, gewaltige Landschaften und auch freundliche Menschen laden zum Träumen ein.

Luang Prabang – die schönste Stadt Südostasiens?!
Durch mein Praktikum bei einem Outdoor-Reisebüro hatte ich für knapp 2 Monate die Möglichkeit, die älteste intakte Tempelstadt Südostasiens kennenzulernen. Luang Prabang wurde schon 1995 zum Unseco Weltkulturerbe erklärt und weist weltweit die höchste Mönchsdichte pro Einwohner auf. Elegant schmiegt sich das kleine Stadtzentrum auf einer Halbinsel, die harmonisch vom Mekong, sowie dem Nam Khan umgeben wird. Der morgendliche Almosengang der Mönche „Saibat“ oder „Dagbat“ genannt, lässt die Stadt jeden Morgen nach Sonnenaufgang in saffronfarbenen, orangenen Tönen leuchten. Leider verkommt das Saibat mittlerweile immer mehr zu einer Touristenattraktion, insbesondere auf der Halbinsel werden heute Busladungen regelrecht abgekippt, die keinen Respekt mehr vor den Traditionen dieses uralten buddhistischen Rituals zu haben scheinen. Für eine stille Alternative der ehrwürdigen Zeremonie bietet sich die Parallelstraße der Sakkarine Road am Sokdee Guesthouse an. Dort kann man über einhundert Mönche beobachten, die von den Gläubigen Spenden jeglicher Art bekommen.
Luang Prabang hatte eine wunderbare Architektur, die sich in jedem Winkel der Stadt zeigt. Einen guten Überblick hat man vom Phou Si, den man nach einem kurzen, aber recht steilen Aufstieg erreicht. Von oben gibt es eine sehr gute Aussicht auf die gebirgige Umgebung Luang Prabangs, in der sich viele Outdoor- Aktivitäten anbieten. Eine der Hauptattraktionen ist der rund 30 Kilometer entfernte Wasserfall Kuang Si, für den ich die Anreise mit dem Mountainbike empfehle. Man fährt zunächst an vielen kleineren Dörfern vorbei, bevor die gut ausgebaute Straße vor einer Hügelkette endet. Auf jeden Fall sollte man seine Badesachen nicht vergessen: Das selbst im heißesten Monat März erfrischend kühle Wasser und der Sprung von einer Tarzan-Liane lohnen den Besuch. Die einzelnen Kaskaden liegen alle im Bergregenwald, der größte Wasserfall befindet sich am Ende des Weges. Absolut sehenswert!
Ein weiterer lohnenswerter Ausflug ist die Fahrt ins „Elephant Village“, etwa fünfzehn Kilometer östlich von Luang Prabang. Hier haben acht ehemalige Arbeitselefanten eine neue Heimat gefunden und werden von ausgebildeten Wildhütern und Touristen gepflegt. Man kann vom Dorf einen kurzen Trip mit dem Boot zum Tad Se Wasserfall machen, wo es die Möglichkeit gibt, mit den Elefanten zu schwimmen und den „Trail of Falls“ zu begehen, einer schönen kleinen Wanderung am Nam Khan.

Panorama in Vang ViengVorzeigesozialismus in VientianePanorama bei KasiDie Ruinen von Wat Phou, ChampasakAm Kuang Xi WasserfallDie laotische Nationalblume Dok ChambaDas Nationalheiligtum von Laos - Tat LuangLaos - Land of the Million ElephantsDer Almosengang in Luang Prabang

Freiwilligenarbeit in Ban Long Lao Mai
Während meines Praktikums bei „Tiger Trail – Outdoor Adventures Laos“ hatte ich die Möglichkeit, Freiwilligenarbeit in einem Hmong Dorf zu leisten. Die Hmong sind eine der drei großen Volksgruppen in Laos. In der Gegend um Luang Prabang leben sehr viele ethnische Minderheiten und so kann es vorkommen, dass in drei aneinandergrenzenden Dörfern drei unterschiedliche Sprachen gesprochen werden! Der Ursprung der Hmong ist umstritten, vermutlich wanderten sie aus den großen Steppenregionen Zentralasiens nach Südostasien ein. In solch einem Dorf hatte ich die Möglichkeit, an einem Projekt zu partizipieren, in der ein ökologischer Bungalow geplant wurde. Ziel war und ist es, neue Erwerbsmöglichkeiten in den ärmlichen ländlichen Raum von Luang Prabang zu bringen, der bislang nicht am Wohlstand der Weltkulturerbestadt teilhaben konnte. Während meiner Arbeit konnte ich für ein paar Tage bei einer Hmong Familie wohnen (Homestay) und das einfache Leben in Long Lao Mai kennenlernen.
Der Tag begann sehr zeitig und endet zu früher Stunde. Die meisten Einwohner wohnten wie ihre Vorfahren in Pfahlbauten und ernten während der Regenzeit Reis. Als sehr intim empfand ich das „öffentliche Waschen“, wo man, als Mann bekleidet mit Unterhose, als Frau bekleidet mit einem Sarong, sich quasi vor dem ganzen Dorf an einem Wasserhahn „duscht“.

Der Süden – unberührtes Paradies!
Wenn man Mitte März von Kambotscha nach Laos über die Grenze reist, wird man von der Hitze nahezu erschlagen. Selbst am Abend ist die Nacht noch drückend heiß, kaum ein Lüftchen geht und die Sicht ist diesig und verstaubt. Dennoch: Der Süden kann noch als Insidertipp gelten, wo ein paar Brocken laotisch sehr hilfreich sein können.
Ein kleines Paradies sind die 4000 Islands an der Grenze, die den Mekong nicht schiffbar machen und damit Laos’ Grenze eindrucksvoll markieren. Zudem lockt ein, nach Luang Prabang, zweites Weltkulturerbe: Das kleine und malerische Wat Phou in Champasak! Die Ruinen dieses uralten Tempels stammen teilweise noch aus den 5. Jahrhundert und bildeten damals einen Teil der historischen Straße in die Tempelanlagen von Angkor Wat. Unbedingt kurz vor Sonnenuntergang zu den Ausgrabungsstätten fahren und den Zauber der alten Hauptstadt auf sich wirken lassen! Herrliche Abkühlung gibt es auf dem bis zu 1200 Meter hohen Bolavenplateau, etwa 50 Kilometer von der Provinzhauptstadt Paxse entfernt. Dort gibt es Wasserfälle und schöne Kaffeeplantagen zu besichtigen.

Abschließend: Wissenswertes zur Kultur
Das Essen in Laos ist teilweise recht exotisch. Sehr bekömmlich ist der Reis und auch der Klebreis, das laotische Nationalgericht, ist eine interessante Alternative zur Nudelsuppe. Die würzige Beilage Chili, die bei keiner Mahlzeit fehlen darf, hat nach anfänglichen Schweißausbrüchen einen festen Platz in der Speiseordnung. Frisches Gemüse und Algen aus dem Mekong runden die meisten Speisen pikant ab. Bei der ein oder anderen laotischen „Delikatesse“ würde der gebildete Europäer jedoch erstmal die Augen und danach auch den Magen umdrehen. Während meiner Arbeit in Long Lao Mai stand auf dem Speiseplan unter anderem getrocknetes Schweineblut, Flecke (Gedärme vom Rind), rohe gesalzene Fische, Dschungelratte und Khmu-Whisky, ein leimartiges Gesöff, dessen süßer Geschmack leicht den Verstand vernebelte. Dabei hatte ich in Vientiane schon einmal ein paar geröstete Grillen verspeist und dachte, dass mich so schnell nichts vom Hocker werfen könnte. Ein weiteres kulturelles Highlight sind Hochzeiten in Laos. Bei laotischen Hochzeiten können schon mal gut tausend Leute zusammen kommen. In einem Umschlag werden je nach Beliebtheit des Brautpaars ein oder zwei Scheine gepackt und dann beginnt die Feier. Mit Tanz und Buffet dauert das Fest bis kurz vor Mitternacht, dann ist Schluss. Die Ausgangssperre nach 12 verbietet weiteres Feiern.
Durch das beste Bier Südostasiens, Beer Lao genannt, sind sowieso alle zu müde, um durchzumachen und da die meisten am nächsten Tag arbeiten müssen, geht jeder seines Weges. Die Laoten sind ein sehr konservatives Volk. Man sollte sich also an die Vorgaben der Reiseführer halten und probieren, seinen Teil zur Lieblichkeit des Landes beizutragen! Laos ist meines Erachtens nach eines der interessantesten Länder Asiens und dabei, sich neu zu entdecken. Kaum ein Land hat seine Kultur so stark bewahrt und fasziniert durch eine verschmelzende Symbiose aus Tradition und Moderne.

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Short Cuts Laos

Sprache: 
Laotisch ist sicherlich nicht die komplizierteste Sprache. Simple Grammatik und kurze, kaum länger als aus drei Buchstaben bestehende Wörter lernen sich recht schnell. Leider gibt es verschiedene Tonarten und das ungebeugte Wort kann damit 6 verschiedene Bedeutungen haben (Beispiel: „khaa“ : 1) Bein 2) Elefantengras 3) töten 4) unerledigt 5) handeln, 6) Preis.). Mit Englisch kommt man in den Touristenzentren ganz gut durch, auf dem Land wird’s schwieriger.

Geld:
Landeswährung ist der laotische Kip, wo man beim Abheben am Automaten schnell mal Millionär werden kann. 10.000 Kip sind etwa 1 € (Stand: März 2013). Dollar sind gerade bei größeren Beträgen sehr begehrt, auch Thailändische Baht können hilfreich sein. Generell konnte ich aber alle Dinge in Kip bezahlen.

Beste Reisezeit:
Die Trockenzeit zwischen Oktober und März ist zwar wegen ihrer etwas kühleren Monate recht beliebt, allerdings habe ich auch sehr gute Sachen über die „Grüne Saison“ dazwischen gehört. Generell würde ich die Monate November bis Januar sehr empfehlen, der März ist heiß, aufgrund der Brandrodung hat man kaum Sicht auf die schönen Landschaften!

Anreise: 
Am günstigsten auf dem Landweg über Thailand. Mit dem Zug von Bangkok nach Nong Khai in 10-12 Stunden für etwa 400-1000Baht, von dort sind es nochmal ca. 30 Minuten mit dem Bus nach Vientiane. Das Visum ist für 30 Tage gültig und kostet 30 Dollar (1 Passbild mitbringen), man bekommt es an den bekannten großen Landgrenzen und auch auf den internationalen Flughäfen „on Arrival“. Auch aus anderen Nachbarländer wie Vietnam und Kambodscha ist eine Grenzüberschreitung möglich, allerdings muss man sich oft mit korrupten Grenzbeamten ärgern und sollte immer 1-2 Dollar zusätzlich dabei haben…

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Breites Tour-Angebot in ganz Laos bei Luang Prabangs Outdoor Pionier

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Vermittlung von Freiwilligenprogrammen in Akha und Hmong Dörfer

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Reiseberichte von Laos mit wertvollen Insider Tipps über Outdoor-Möglichkeiten, Kultur, Projekt und Land und Leute

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Nicht vergessen

  • Moskitoschutz!!! Das Einzige, was in Laos aggressiv ist, sind die Moskitos. Sehr zu empfehlen ist für die Tropen das Schweizer Präparat Antibrumm forte, das vorübergehend Abhilfe schafft. Bei Nacht sollte man unter einem Moskitonetz schlafen, gerade in Luang Prabang und abgelegene Bergregionen ist das Dengue- und Malariarisiko recht hoch, Vientiane gilt als die einzige malariafreie Stadt in Laos!
     
  • Leichter Seiden-oder Tropenschlafsack für die nicht immer sauberen Unterkünfte
     
  • Stirnlampe ist sehr nützlich bei Stromausfällen und Dörfer ohne Zugang zum Stromnetz
     
  • Helle, schnelltrocknende und atmungsaktive Tropenkleidung: Bei bis zu 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit freut man sich über jeglichen Klimakomfort.
     
  • Einen wärmenden Pullover oder Fleece für kühle Abende im laotischen Winter (besonders im Norden)

Literatur

Literatur:
Mit dem Stefan Loose, 4. Auflage von 2010 hatte ich einen sehr detaillierten Reiseführer dabei, der vielleicht manchmal sogar etwas zu detailliert war.

Ein autobiographisches Buch mit laotischen Einflüssen ist der von André Kubiczek, 2012 erschienene Roman: „Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn“.