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Von Tafelbergen und dem Orinoco

Von Tafelbergen und dem OrinocoIm März 2002 fand diese Tour statt. Die Höhepunkte waren: Der Roraima, mit über 2800 m Höhe und einer Fläche von über 30 Quadratkilometern ein beeindruckender Tafelberg. Weiter gings zum Orinoco-Delta, eine Tour per Boot durch den Regenwald im Osten des Landes. Zu guter letzt der zentrale Norden: Strände und Regenwald laden ein zum entspannen und lecker Früchte essen.

Warum Venezuela

Venezuela bietet zwar keine berühmten historischen Bauten, besitzt aber alles, was sich Südamerika-Einsteiger nur vorstellen können: die Anden mit dem über 5000 m hohen Pico Bolivar, die Karibik mit wunderschönen Stränden zum relaxen und schnorcheln, riesige Tafelberge, das Orinoco-Delta mit seinen vielen Ureinwohnern und der reichhaltigen Tierund Pflanzenwelt.

Über den Wolken auf dem Roraima.Abend auf dem Tafelberg.Eisgekühlte Kokosnuss...

Was Sie schon immer über Venezuela wissen wollten…

Wie kommt man im Land voran?
Mit dem Bus. Das Busnetz ist weit ausgebaut und auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Meist kann zwischen Bussen mit oder ohne Klimaanlage gewählt werden, letztere sind meist nur 10% teurer aber auch bequemer zum Reisen über Nacht.

Mietwagen sind teuer und für Leute mit wenigen Spanischkenntnissen nicht besonders empfehlenswert.

Wo schläft man am besten?
In Posadas, das sind meist kleine und private Gästehäuser. Viele touristische Orte besitzen verschiedene Posadas, die relativ preiswert sind. Mit zum Teil schlechten Hotels muss man in den meisten Städten vorlieb nehmen, vor allem wenn Hauptreisezeit ist (z.B. die Woche vor Ostern).

Auf dem Land ist auch Zelten kein grösseres Problem, solange man auf die Umgebung achtet (an vielen Orten wimmelt es nur so von merkwürdigen Personen).

Wanderdünen in der Nähe von Coro im Nordwesten des Landes.Wohnhaus der Orinoco-IndianerÜber den Wolken auf dem Roraima.

Essen & Trinken
Vegetarier habens etwas schwerer als in Europa, vor allem auf dem Land, wenn es keine Früchte gibt. Aber an den meisten Orten ist gerade diese Auswahl riesig: Papaya, Guave, Melone, Ananas, Coco etc. Alles was das Herz begehrt.

Fast überall gibt es Arepas (kleine gefüllte Maisteigfladen) und Empanadas (gefüllte und fritierte Teigtaschen), ebenfalls gut und macht satt.

Frische Fruchtsäfte sind in Venezuela überall zu haben. Es gibt sie als batidos (Fruchtstücke mit Wasser und Eis im Mixer zerkleinert), oder als Milchshakes (merengada).

Frische Kokosmilch (coco frio) in Form von geöffneten Kokosnüssen wird oft an Straßenständen angeboten – sehr erfrischend.

Auch Bier wird überall getrunken, eines der Lieblingsgetränke der Venezolaner ist allerdings der Cuba libre – Rum mit Cola und Limette vermischt.

Kaffee wird in Venezuela angebaut und schmeckt so frisch selbst „Nicht – Kaffeetrinkern“. Er wird in kleinen Tassen mit (zu) viel Zucker getrunken.

Ist Reisen in Venezuela teuer?
Für mitteleuropäische Verhältnisse ist es relativ preiswert – allerdings ist der gebotene Komfort nicht immer das, was der Preis verspricht. Unterkünfte und Essen sind -auch saisonal bedingtoft überteuert, Busfahren dagegen ist billig.

Kriminalität?
Viele Venezuela-Touristen erzählen Schauergeschichten, die von bewaffneten Raubüberfällen bis hin zu Vergewaltigungen führen. Fakt ist, dass der Grossteil der Bevölkerung nichts ausser dem nackten Leben besitzt und somit jeder Tourist für den Einheimischen sowas wie ein wandelnder Geldautomat ist. Vorsicht ist also in den Großstädten geboten, wertvolle Dinge sollten besser zuhause bleiben oder nicht auffällig getragen werden. Auf dem Lande fühlt man sich allerdings sicherer, dort sind auch Venezuelas schönste Plätze.

Nützliche Tipps für den Roraima!
Wenn der größte Tafelberg Venezuelas auf dem Reiseprogramm steht, gibt es zwei Varianten, diesen zu besteigen. Ausgangspunkt für viele Wanderlustige ist der kleine Grenzort St. Elena. Dort sollte man auch die Einkaufsmöglichkeiten nutzen, um Proviant zu kaufen, wenn dies nicht schon zuhause geschehen ist. Sehr oft sind an die zahlreichen Unterkünfte Tourveranstalter gebunden, die eine 6 Tage all-inclusive Tour (sehr teuer) mit dem hauseigenen Guide angepreisen. Günstiger ist es, mit dem Bus bis San Francisco de Yare zu fahren, dort nach Mitwandernden zu suchen und vor Ort einen Guide zu „mieten“. Von dort muß man sich mit einem Jeep bis zum Nationalpark (Anfang des Tracks) fahren lassen. Wer nicht viel Zeit hat, kann die Tour in 5 Tagen, und wer gut in Form ist in 4 Tagen schaffen.

Wie lernt man am besten das Orinoco-Delta kennen?
Das Delta besteht aus unzähligen Wasserarmen und Sumpfgebieten, hier wird man um eine geführte Tour nur schlecht herumkommen, es sei denn, man verfügt über gute Sprachkenntnisse und viel Zeit zum organisieren der Bootsfahrten mit den Einheimischen. Auf jeden Fall das Preisverhandeln nicht vergessen; auch hier gilt: je mehr Reisende, umso niedriger der Preis.

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