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Teaserbild: Wind, Nordlichter und Schnee

Wind, Nordlichter und Schnee

Wind, Nordlichter und Schnee

Meine Zeit in Island begann im August 2005. Da Island nicht zu Unrecht als teuerstes Reiseland Europas bezeichnet wird, habe ich beschlossen, die schönste Art und Weise zu wählen, ein Land und seine Bewohner kennenzulernen: In dem Land zu arbeiten. In Island hieß das für mich 2 Monate in einem Hotel an der Südküste nahe Vik Touristen bewirten. Anfang Oktober dann endlich die Belohnung für lange Arbeitstage: Einmal rund um Island. Angefangen in Reykjavik, dann einmal entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn an der Küste entlang. Meist leider nur auf der Ringstraße,  Abstecher ins Landesinnere scheiterten früher oder später entweder an gesperrten Straßen oder an hohem Schnee…

Warum Island

Island fasziniert mich schon seit meiner Kindheit. Das Reich der Feen, Elfen und Geister. Unglaubliches Grün, unglaublicher Wind, unglaublicher Regen. Krasse Gegensätze und wilde Ursprünglichkeit. Wind in den Haaren, Nordlichter und Schnee. Dazu findet man die Einsamkeit, wenn man sie sucht. Je nach Reisegestaltung hat man viel Zeit mit sich selbst.. Für alle die, die Konfrontation mit sich suchen, ein Paradies.
Erdgeschichtlich ist Island wohl interessant wie fast kein zweites Land. Dank der jungen Geschichte bekommt man ein Gespür dafür, wie die Erde entstanden ist und was für Kräfte in ihr schlummern. Manchmal beunruhigend, aber immer spannend.

JökulsarlonGletscherlaguneBlick ins HochlandHafenstadt Husavik

Was Sie schon immer über Island wissen wollten…

Was sollte man beachten?

Bei Fahrten ins Hochland wird (nicht ohne Grund) ernsthaft empfohlen Straßenzustand und Wetterbericht erfragen: Tel: 1777 oder www.vegag.isWenn der Wetterbericht gutes Wetter für die Westfjorde voraussagt, wird ein Abstecher dorthin empfohlen, (wir hatten nur Regen, und waren auch nicht dort)

Wo kann man übernachten?

Eine gute und immer noch halbwegs billige Alternative zum campen sind Schlafsackunterkünfte, meist auf Farmen (ab Oktober gelten anscheinend Winterpreise, die sind günstiger, und man ist in so gut wie jeder Unterkunft allein), dort gibt es meist Kochgelegenheiten und Möglichkeiten die Socken zu trocknen.

Bis zum Vatnajökull nur noch 140 km...Verborgene Steinmetzkunst in Islands NordenWasserfall am Eldgja

Wie sollte man sich in Island fortbewegen?

Island zu erkunden gibt es wohl mehrere Möglichkeiten. Ich hatte immer den Traum und wollte durch Island radeln. Jetzt bin ich irgendwie ein bisschen froh darüber, dass das nichts geworden ist. Ich hab manchmal vom Hotel ein Rad geborgt, und festgestellt,  Island per Rad ist harte Arbeit. Die Isländer schütteln den Kopf über jene, die es dennoch tun. Der Wind kommt grundsätzlich von vorn, schönes Wetter für eine Weile ist selten, die Distanzen sind auch schon groß und manche Flüsse tief.. aber manch einem mag es trotzdem Spaß machen.

Für Motorradfahrer mag im Groben aus meiner Sicht das gleiche gelten wie für Radler, mit dem Unterschied, die können sich noch schneller von A nach B bewegen, und so vielleicht doch noch dem einen oder anderem Unwetter entfliehen.Mit dem Bus durch Island kann sehr teuer werden, und man ist an Zeiten gebunden. Es gibt aber auch 4×4 Busse, die dann gute Alternativen bieten, wenn man nur mit dem normalen PKW unterwegs ist.

Der bequemste Weg durch Island ist sicher das Auto. Je nachdem ob man ins Hochland will mit 4×4, oder einem normalen Pkw. Kommt man mit Fähre, kann man das eigene Auto mitbringen, ansonsten stehen genug Autovermietungen zur Auswahl. Preisvergleich lohnt sich!
Trampen auf Island ist möglich, auch wenn man manchmal lange an der Straße stehen muss, weil einfach kein Auto kommt. Kommen Autos, wird man auch relativ schnell mitgenommen, und manchmal haben die Autofahrer noch mehr Angst vor den Trampern als umgekehrt. Worte eines jungen Amerikaners, der uns mitnahm: ’please don’t kill me’.

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