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Teaserbild: Aussicht auf zwei Ozeane

Aussicht auf zwei Ozeane

Aussicht auf zwei Ozeane

November 2005: Von Panama City aus ging es auf die Pazifikinsel Coiba, dann ins Gebirge nahe der costaricanischen Grenze, zu den karibischen San Blas Inseln, und schließlich für einen Abstecher in den Darien.

Warum Panama

Panama ist tatsächlich noch ein Stück fast unentdecktes Land. Während z.B. Generationen von amerikanischen und/oder „Öko-Touristen“ jede Ecke von Costa Rica „erschlossen“ haben, hört in Panama der ausgetretene Touri-Pfad sehr schnell auf. Gleichzeitig ist es aber das sicherste Land Mittelamerikas, mit viel unberührter Natur und auch einiger Kultur und Geschichte. Ach ja, und einen Kanal zum Angucken gibt es auch noch…

Eine der vielen kleinen romantischen Inseln an der KüsteVolkstanz auf einem Platz in der Altstadt von Panama CityDa, wo die Bänker, Reichen und Drogenbosse in Panama City leben

Was Sie schon immer über Panama wissen wollten…

Wie viel Zeit braucht man für Panama?

Das Land ist auf den ersten Blick wirklich winzig. Aber die Straßen sind teilweise recht schlecht und manche der besten Orte schwer zugänglich, so dass man doch eine Weile zum Reisen braucht. Wenn man jetzt nicht mit dazurechnet, dass man von manchen Flecken auch gar nicht wieder weg will, braucht man ungefähr einen Monat für eine Rundreise. Mehrere Flugunternehmen verbinden mit ihren winzigen Propellermaschinen Panama City mit den entferntesten Ecken des Landes – so kann man viel Zeit sparen, Geld aber eher nicht.

Wie sind die Leute dort?

Die vielen Jahre USA-Präsenz am Kanal haben die Stadtmenschen schon geprägt, und so gibt es eine ganze Klasse von Panameños, die es lieben, mit ihren dicken Autos am Wochenende in eine von den zig Shopping Malls zu fahren und anschließend bei TGI Fridays oder im Hard Rock Café ihre Hamburguesas zu futtern. Aber auf dem Land ist noch kaum Amerikanismus eingezogen. Vor allem die karibische Seite des Landes hat einen starken schwarzafrikanischen Einfluss, und dementsprechend bunt sind auch die Volkfeste dort. Und dann gibt es noch vier große (und viele kleine) Indianerstämme, die es bisher überraschend gut hingekriegt haben, sich der Außenwelt zu öffnen, und trotzdem ihre Identität nicht zu verlieren. Was sie alle gemeinsam haben, ist ihre lateinamerikanische Gastfreundschaft und Freundlichkeit Fremden gegenüber.

Einer der schlichten, geradezu schnöden öffentlichen Busse in Panama CityCoiba - früher Strafkolonie, jetzt Nationalpark und NaturparadiesDie Kinder der Emberas-Indianer sind neugierig gegenüber Besuchern

Was kann man am besten in Panama machen?

Da Panama ja so ein dünner Landfaden ist, hat das Meer natürlich besonderen Stellenwert. Ob im Atlantik oder Pazifik, vor der Küste Panamas liegen hunderte von kleinen Inseln im türkisblauen Wasser, und wer hier tauchen, schnorcheln oder surfen will, oder wer einfach nur gern am Strand unter einer Palme herumlungert, wird dort sehr glücklich werden. Die Natur ist an vielen Orten unberührt und wird inzwischen auch geschützt, so dass man nicht viel Glück braucht, um dem einen oder anderen Delfin, Schildkröten, kleinen Haien unter und fliegenden Fischen über Wasser zu begegnen. Zwischen den Küsten liegt ein von Regenwald dicht bedecktes Gebirge, dass in dem 3500m hohen Vulkan Barú gipfelt und zum Wandern einlädt.

Welche Krankheiten kann ich mir in Panama holen?

Vor der Reise sollte man sich auf jeden Fall die klassischen Impfungen (Tetanus etc., Hepatitis, Typhus) gegeben bzw. aufgefrischt haben. Gelbfieber kommt meines Wissens in Panama nicht vor, und Malaria ist äußerst selten. Vor allem in den Städten gibt es immer noch Dengue-Fieber, vor dem man sich mit keiner Prophylaxe schützen kann – außer natürlich mit Mückenspray am Abend und einem Moskitonetz in der Nacht. Und wer wirklich ein paar Wochen(!) im Dschungel leben will, sollte vielleicht danach über eine Parasitenkur nachdenken.

Was sollte man auf keinen Fall verpassen?

Drei Inselgruppen sind die Höhepunkte einer Panama-Reise: zum einen Bocas del Toro in der Karibik, relativ touristisch, aber mit ursprünglichem afrikanischen Einfluß, zum anderen San Blas, auch in der Karibik, echte Postkarten-Inseln mit türkisem Wasser, blauem Himmel, gelbem Strand und einer grünen Palme in der Mitte, wo die dort wohnenden Kuna-Indianer ihre Gäste mit frischem Hummer verwöhnen. Und schließlich Coiba, ein riesiger Naturschutzpark im Pazifik: nicht einfach zu erreichen, aber so ziemlich alles, was man sonst nur in National Geographic Reportagen sieht, schwimmt da im Wasser rum! Auf dem Festland sollte man sich nicht den Vulkan Barú entgehen lassen: der steile Aufstieg durch einen märchenhaften gemäßigten Regenwald wird noch von dem übertroffen, was den Wanderer auf der Spitze erwartet: eine spektakuläre Aussicht auf zwei Ozeane zur gleichen Zeit – wo gibt’s das schon sonst noch?!

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