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Teaserbild: Frühjahrs-Trekking in Irlands Südwesten

Frühjahrs-Trekking in Irlands Südwesten

Frühjahrs-Trekking in Irlands SüdwestenUnsere Tour führte uns ab Killarney durch den sehenswerten Killarney Nationalpark auf die Beara Halbinsel. Dort folgten wir dem Beara-Way bis Castletownbere wo wir nach Norden abkürzten indem wir nach Eyeries liefen. Von dort ging es zurück nach Kenmare. Als Abschluss machten wir noch einen Abstecher den Kerry-Way entlang durch das Black Valley über Gap Dunloe zurück nach Killarney.

Warum Irlands Südwesten im Frühjahr

Im April, dem statistisch trockensten Monat des Jahres, zeigt sich Irland von seiner landschaftlich schönsten Seite. Der Beara-Way hat sich als Alternative zu dem ebenfalls sehr schönen, aber meist etwas häufiger begangeneren Kerry-Way herumgesprochen und die Iren sind ausgesprochen aufgeschlossen und ehrlich erfreut , wenn man wandernd ihr Land entdeckt.

Wunderschöner Zeltplatz am Glenbek Lake.Ein Abschnitt des Weges vom Killarney Nationalpark nach Kenmare.Aussicht über Schafe, Weiden und die Bantry Bay von der Schulter des Sugarloaf Mountain.

Was Sie schon immer über Irland wissen wollten…

Regnet es in Irland nicht ständig?
Nein, definitiv nicht. Das Wetter ist zwar sehr wechselhaft und an vielen Tagen erlebt man sowohl Sonnenschein als auch Regen, aber der Regen hält selten lange an. Allerdings können Schauer und Gewitter sehr heftig ausfallen, was bestimmte Anforderungen an die Ausrüstung stellt: Vor allem das Zelt sollte gut windstabil und wasserdicht und die Wetterschutzbekleidung (auch was Warmes zum Drunterziehen) immer griffbereit sein.

Ist trampen wirklich so leicht wie man sagt?
Ja. Selbst mit zwei Personen und großen Rucksäcken wird man schnell mitgenommen. Bei schlechterem Wetter kommt es sogar nicht selten vor, dass Autofahrer von sich aus anhalten und fragen ob man mitgenommen werden möchte.  Ängstlich darf man  allerdings nicht sein: Die engen Straßen und die hohen Geschwindigkeiten, mit denen die Iren diese befahren, führen jährlich zu vielen Todesopfern.

Das wechselhafte Wetter im Bild eingefangen. Eine Regenfront im Anzug, die 30 Minuten später vergessen ist.Eines der vielen verfallenen Häuser am Wegrand, Erinnerung an ein dichter besiedeltes Irland in alten Zeiten.Weite Sicht über den Atlantik und Blick auf die Scariff Island.Blick Richtung Norden durch das Gap of Dunloe im Killarney Nationalpark.Wunderschöner Zeltplatz am Glenbek Lake.Ein Abschnitt des Weges vom Killarney Nationalpark nach Kenmare.

Sind die Wege beschildert oder wie orientiert man sich auf der Trekkingtour?
Kerryund Beara-Way sind zwar beschildert, trotzdem ist es anzuraten, eine Wanderkarte dabeizuhaben (siehe rechte Spalte). Nur dann kann man auch mal eigene Wege gehen oder sich Kombinationen aus beiden Wegen nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen. Da Schafzucht auch im Südwesten der Insel verbreitet ist, passiert man übrigens auf allen Wegen häufig Zäune. Die Gatter sollte man dabei immer in dem Zustand belassen, in dem man sie vorgefunden hat.

Gibt es wilde Tiere?
Wilde nicht, aber neugierige. Die überall umherlaufenden Border Collies folgen den Wanderern gern und zwar auch dann, wenn man sie nicht dazu ermutigt. Da sie dann oftmals unkontrolliert Schafherden hetzen, stellt dieses Verhalten ein Problem dar. Man sollte einem nachlaufenden Hund also durch Fingerzeig anweisen zurück zu bleiben, die meisten Tiere verstehen diesen Hinweis und befolgen ihn auch.

Kann man wild zelten?
Wildes Zelten auf öffentlichen oder privaten Grundstücken ist ohne Einverständnis des Besitzers nicht erlaubt. Will man sicher gehen, sollte man also vorher fragen. Auf öffentlichen Grundstücken darf das Einverständnis der Kommune nicht vorausgesetzt werden. Unabhängig davon stellt sich im Südwesten Irlands das Problem, einen nicht umzäunten Flecken Erde zu finden. Sammelt man zusätzlich zum eigenen Müll auch ein wenig des herumliegenden ein, kann man ein bisschen was dafür tun, dass Irlands Landbesitzer auch zukünftig gelassen mit Wanderern umgehen.

Wie sieht es mit der Versorung unterwegs aus?
In fast jedem kleinen Ort gibt es einen kleinen Laden in dem man fast alles bekommt was man unterwegs so braucht. Diese Läden haben sehr lange und meist auch am Wochenende geöffnet. Obst und Gemüse ist allerdings überall in Irland sehr teuer. Alkohol darf man nur in pubs trinken – wer es in der Öffentlichkeit nicht lassen kann, muss mit harten Strafen rechnen. In den pubs herrscht übrigens ein allgemeines Rauchverbot, das auch kontrolliert wird.

Kann man Brennstoff für den Kocher nachkaufen?
Ja, aber in den Outdoorläden ist er sehr teuer. Billiger bekommt man Gas, Benzin und Petroleum in Supermärkten oder bei Schiffsausrüstern. Besonders im Sommer kann man auch in Hostels fragen, da abreisende Urlauber ihren Restbrennstoff oftmals dort lassen.

Gibt es Klettermöglichkeiten in Irlands Südwesten?
Es lohnt sich auf jeden Fall Schuhe mitzunehmen. Sobald man in etwas höheres Gelände kommt, läuft man alle Nase lang an schönen Boulder-Blöcken vorbei.

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