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Teaserbild: Wandern in den wilden, unberührten Bieszczaden

Wandern in den wilden, unberührten Bieszczaden

Wandern in den wilden, unberührten Bieszczaden

Wir verbrachten vier Tage in den Bieszczaden, einem Gebirge im äußersten Südosten Polens, im Grenzgebiet zur Ukraine und der Slowakei. Der kleine Ort Ustrzyki Górne diente uns als Ausgangspunkt. Wir wanderten den höchsten Berg der polnischen Bieszczady, die Tarnica (1348 m), durch die Połonina Bukowska zum Halicz (1333 m) und durch die Bergwiesen der Połonina Caryńska. Eine Kammwanderung führte uns zur Mała Rawka und zur Wielka Rawka mit Blick in die Ukraine.

Warum Polen

Nach einigen Tagen im wunderschönen, aber turbulenten Lemberg (Ukraine) sehnten wir uns nach Ruhe und Natur. Nichts lag also näher, als in die Bieszczady zu fahren, die für ihre Wildheit und Unberührtheit bekannt sind. Und tatsächlich: In Ustrzyki Górne hatten wir das Gefühl, am Ende der Welt zu sein. Der Nationalpark ist bekannt für seine in Europa einzigartige Flora und Fauna: Enzian-Büsche, Ebereschenwälder und die weite Bergwiesen, die Połoninas, bekamen wir zu Gesicht – die dort lebenden Luchse, Bären und Wölfe nicht.                    

Es dominieren Grün und Blau...Grenzerfahrung: Mit einem Bein in der Ukraine...Hier verirrt sich nur selten jemand her.

Was Sie schon immer über die BIESZCZADEN wissen wollten…

Warum eigentlich Ustrzyki Górne?

Ustrzyki Górne ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Bieszczady. Gelegen in einem friedlichen Flusstal, bietet der Ort neben einfachen Läden, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten eine gute Anbindung mit Minibussen zu Anfangsund Endpunkten von Wandertouren. Übrigens: Der Eintritt in den Nationalpark kostet umgerechnet 1 € pro Tag und Nase.

Kann man da nur Wandern?

Nein, der geneigte Forellenfischer kommt auch auf seine Kosten, benötigt dafür aber eine Genehmigung aus dem Nationalpark-Büro.
Des weiteren besteht die Möglichkeit die Bieszczaden auf Rücken eines Pferdes zu erkunden. Auskunft hierüber gibt das Nationalpark-Büro in Ustrzyki Górne oder die Touristen-Information in Ustrzyki Dolne.
Außerdem lohnt ein Ausflug zum Jezioro Solinskie (Solinski-See), etwas westlich von Ustrzyki Dolne.

Und außerhalb der Saison?

Außerhalb der Saison besteht nur eine eingeschränkte Busverbindung in die Orte der Region. Eine Anreise mit dem Auto ist hier also zu empfehlen. Die Natur ist im Frühling und besonders im Herbst mindestens genauso atemberaubend.

Das ist der (höchste) Gipfel!AbendstimmungTal der Schmetterlinge?

Und? Wie sind „die Polen“ so?

In erster Linie hilfsbereit, gastfreundlich, kontaktfreudig. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir auf unsere Fragen immer sehr ausführliche Antworten bekommen haben. Man kommt in Pensionen und auf Zeltplätzen in den Gemeinschaftsräumen o. ä. ziemlich leicht ins Gespräch. (Ist auch zu empfehlen, da man hier Tipps für die Tour am nächsten Tag bekommen kann: Welche Wege schön oder gerade zu matschig sind, wie anstrengend eine bestimmte Tour ist etc.)
Das Vorurteil von der Trinkfestigkeit können wir bestätigen. Um einem anderen Vorurteil entgegenzuwirken: Wir haben uns nie um unsere Sachen gefürchtet – die Langfinger machen anscheinend nicht in den Bieszczaden Urlaub. Und für Ängstliche gibt es in Ustrzyki Górne auch einen tagsüber bewachten Parkplatz.

Wie komme ich an eine Unterkunft?

Wir sind den Schildern in Ustrzyki Górne gefolgt („Noclegi“ – Übernachtung) und hatten Glück, dass während der Saison etwas frei war. Mit dem Auto ist man flexibel, weil es entlang der Straße nach Ustrzyki Górne viele sog. „agroturystyka“ – Pensionen gibt (Man übernachtet zur Untermiete auf einem Bauernhof).
Auf einem der Zeltplätze ist sicherlich auch immer ein Platz zu finden.
Es gibt eine Herberge des PTTK (Polnische Gesellschaft für Touristik und Heimatkunde) Kremenaros, ganzjährig geöffnet (013 – 4611036105), und es gibt ein Dom Bialy hinter der Nationalparksverwaltung (013 – 46110 50). In dieser Straße gibt es außerdem viele private Quartiere.
Außerhalb der Saison sind zwar nicht mehr alle Pensionen geöffnet, aber in den noch geöffneten findet sich sicherlich ein freies Zimmerchen.
Als Orientierungshilfe: In einer kleinen Pension mit Gemeinschaftsküche und –bad kostet die Nacht im DZ ca. 7€  pro Person. Für Übernachtungen auf dem für polnische Verhältnisse sehr gut ausgestatteten Zeltplatz sollte man pro Nacht ca. 4 € veranschlagen.

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