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Teaserbild: Abenteuer im „Land, wo die Welt zu Ende ist“

Abenteuer im „Land, wo die Welt zu Ende ist“

Abenteuer im „Land, wo die Welt zu Ende ist“Unsere Reise führte uns fünf Wochen lang von der Hauptstadt Santiago de Chile zuerst in den Norden zur trockenen Atacama-Wüste, zurück in die fruchtbare Zentralzone zum Vulkan Villarica und in diverse Nationalparks, bis wir schließlich den Süden Chiles erkundeten – in Punta Arenas die PinguinKolonie, den Los Glaciares Nationalparkt (Perito-Moreno-Gletscher) und die Bergwelt Torres del Paine. Letztes Ziel unserer Reise war Feuerland im äußersten Süden Amerikas.

Warum Chile

Jedes Jahr unternehme ich mit meinem Kumpel eine Abenteuerreise, welche meist einen Monat dauert. Auf diese Weise haben wir schon viele Länder erkundet. Wir möchten die Natur ohne Touristen und Reisebusse erleben und wandern deshalb abseits der Touristenpfade durch die wunderschönen Berge und Täler. An Chile hat uns vor allem die Vielfältigkeit gereizt: Kaum ein anderes Land verfügt über so viele Klimazonen und Landschaften. Hierzu zählen nicht nur die trockenste Wüste der Welt, sondern auch atemberaubende Gletschergebiete, blühende Nationalparks und ozeanische Inseln – nicht zu vergessen die zahlreichen Tiere.

Tatio GeysireVulkan VillaricaPerez Rosales Nationalpark

Was Sie schon immer über CHILE wissen wollten…

Ein paar Worte zu Verkehrsmitteln, Unterkunft und Essen?

Wir hatten bereits in Deutschland einen Geländewagen gemietet. Mit einem Nissan Pathfinder kamen wir gut auch in abgelegene Gebiete. Doch selbst mit einem Auto kann man aufgrund der Entfernung (über 4.000 Kilometer NordSüd-Ausdehnung) nicht alles sehen. Also leisteten wir uns zwei Inlandsflüge in die Norden (Calama) und in den Süden (Punta Arenas). Dort bekamen wir jeweils einen neuen Mietwagen für zehn Tage. Übernachtet haben wir hauptsächlich im Zelt (auf Zeltplätzen oder im Süden auch mal „wild“) oder in günstigen Hostels, die wir vor Ort fanden. Essen waren wir sehr selten, sondern haben uns hauptsächlich selbst verpflegt (günstige Supermärkte und Tankstellen gibt es unterwegs).

Wie sieht es in Santiago aus?

Die Hauptstadt Santiago de Chile ist mit ihren mehr als 5 Millionen Einwohnern das uneingeschränkte Zentrum des Landes. Mehr als 1/3 aller Chilenen leben hier in einem Häusermeer am Fuße der schneebedeckten Anden. Der Einfluss der spanischen Kolonisatoren und das sprudelnde Geld aus dem SalpeterGeschäft im 19. Jahrhundert prägen das Stadtbild bis heute. Santiago ist aber auch eine Stadt der Gegensätze: Reichtum und Armut liegen genauso nah beieinander wie idyllische Parks und lärmende, dreckige Straßen.

Ist die Atacama-Wüste eine Sandwüste?
Die Atacama ist eine Salzwüste und die trockenste Wüste der Erde. Pedro de Atacama war unser Ausgangspunkt in diese faszinierende Welt. Sehenswert ist vor allem auch „Valle de la Luna“, das Mondtal. Am schönsten ist es hier bei Sonnenuntergang, wenn das schwächer werdende Licht der Wüstenerde die Farbnuancen von Gold, Purpur, Burgunder und Ockerbraun entlockt. Auch das Naturphänomen „Tatio-Geysire“ stand auf unserem Plan. Die Fontänen der heißen, aktiven Quellen sind nicht sehr hoch, aber es ist das größte Geysirfeld der Südhalbkugel.

Miniques LagunePerito-Moreno-GletscherPinguin-Kolonie in der Otway BuchtHumberstoneTatio GeysireVulkan Villarica

Ist der Vulkan Villarica noch aktiv und kommt man hinauf?

Im Schlund des Vulkans brodelt glühendes Magma und seine Rauchfahne ist im ganzen Seengebiet sichtbar. Wir wollten mit Steigeisen und Eispickel bewaffnet zum Krater vordringen. Waren auch schon fast am Ziel, als plötzlich der Wind drehte und eine große Schwefelwolke auf uns zu kam. Wir mussten einsehen, dass jeder weitere Schritt unverantwortlich wäre. Deshalb beschlossen wir, die Aktion abzubrechen. Der Lago Villarica ist auch Ausgangspunkt für viele Adventure-Touren, sei es Trekking, Bergsteigen oder Rafting.

Wo konntet ihr noch euren Abenteuerdrang ausleben?

Die Erkundung von alten Salpetergewinnungsstätten war zweifelsohne ein weiteres Highlight unserer Reise. Mit Begeisterung erforschten wir die Geisterstädte „Santa Laura“ und „Humberstone“, die mit der Erfindung des chemischen Stickstoffs von einem auf den anderen Tag abrupt verlassen wurden.

Was hat euch besonders gut gefallen?

Punta Arenas im Süden, wo wir uns die Pinguin-Kolonie mit bis zu 120.000 Magellanpinguinen angesehen haben. Danach ging es weiter Richtung Argentinien. In diesem Grenzgebiet lagert die größte zusammenhängende Eismasse der Erde, der Perito-Moreno-Gletscher. Während fast alle anderen Gletscher weltweit langsam abtauen, wächst dieser Gletscher immer noch weiter. Zum Fitz-Roy-Massiv brachen wir früh am Morgen auf – ein Traumziel und eine Herausforderung für alle Bergsteiger. Nach zwei herrlichen Tagen in Argentinien kehrten wir nach Chile zurück und waren tief beeindruckt von der Schönheit des Gebirgsmassivs Torres del Paine.

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