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Teaserbild: Deutsch – Französische Freundschaft, billig aber unbezahlbar

Deutsch – Französische Freundschaft, billig aber unbezahlbar

Deutsch – Französische Freundschaft, billig aber unbezahlbar

Aus Leipzig kommend machten wir uns das WochenendTicket zu Nutzen, um möglichst günstig die ersten km nach Paris zu überwinden. Als beste Ausgangsstadt für die Tour bot sich Saarbrücken. Weitere Punkte waren Metz, Verdun, Chalon en Champagne, Epernayla Forte Meaux und Paris. In Frankreich legten wir jeden Meter mit dem Rad zurück. Mit dem Zelt im Gepäck radelten wir gen Westen. Geschlafen haben wir meist ein Stück abseits der Straße, in der freien Natur.

Warum Frankreich

Auf Grund der Deutsch-Französischen Geschichte, die ja zum Großteil aus Feindseeligkeiten bestand, entschlossen wir uns im Sinne der DeutschFranzösischen Freundschaft für diese Tour. Auf der gesamten Strecke findet man unzählige Denkmäler, Erinnerungsstätten und Informationen über geschichtliche Ereignisse, vor allem von den Kriegen. Das Ziel Paris, mit seinem zahlreichen weltgeschichtlich Referenzen, ist immer eine Reise wert.

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Langer Weg zum Frieden – Militärfriedhof in VerdunNachts in Paris, wo sonst

Was Sie schon immer über FRANKREICH wissen wollten…

Allgemeine Infos zur Strecke in Frankreich:
Insgesamt waren es ca. 900 km ohne die extra Fahrten nach Paris und auf dem Rückweg nach Mannheim. Die Strecke war recht hügelig, ohne hohe Berge, man kann sich nach jedem Anstieg auf eine Abfahrt freuen 😉 Landschaftlich ist es nicht sehr abwechslungsreich. Felder und Wälder, in der Champange wird es recht schön, es erinnert ein bisschen an das Rheinland, mit vielen Weinanbauten und Hängen links und rechts, wobei man die meiste Zeit im Tal fährt. Mich hat es ein wenig an den Rheinradweg erinnert.
Wie steht es um Radwege?
Frankreich besitz außerhalb von Ortschaften so gut wie keine Radwege, zumindest nicht wie man das in Deutschland oder den Niederlanden gewohnt ist. Aber dafür sind die Randstreifen und die Breite der Fahrbahn recht großzügig, und auch die Autofahrer sind sehr rücksichtsvoll. In Ballungsräumen sind die Radwege dann wieder großzügig angelegt. Oft wird eine separate Busspur gleichzeitig als Fahrradweg benutzt.
Kurzes Fazit zur Strecke:
Den größten Teil der Route legten wir auf der N3 zurück, es ist die Rout de Nation 3, auf der die Alliierten Frankreich 1944 befreiten. Man findet viel Gelegenheit über Vergangenes nachzudenken. Ich bekam ein gutes Gespür dafür, besonders als ich den Militärfriedhof in Verdun besuchte, was der Frieden wert ist. Ich lernte Dinge, die, wenn überhaupt, im Geschichtsunterricht nur sehr knapp bemessen waren.

Entdeckung kurz vor Verdun. Erinnerung an das gefallenen Brandenburgregiment im Deutsch Französischen KriegBesuch im Louvre, kostenlosSchlafplatz Kostenlos, 
Wert unbezahlbar

Tut dein Hintern oder die Beine weh?
Naja, zwischendurch tat er es mal, aber mit den notwendigen Pausen und guter Planung klappte es. Und dabei habe ich meine Radhose vergessen, habe es also auch ohne überlebt. Mit dem Fahrrad sollte man schon vertraut sein und selber wissen, dass man zwei, drei Tage am Stück fahren kann. Also wie üblich auf solchen Touren, sollte Fitness kein Fremdwort sein.
Und wie war das Wetter?
Wie in Deutschland, man sollte auf alles gefasst sein.
Was hat das Alles gekostet?
Sage und schreibe knapp 90 € incl. Zugfahrt!
Weitere Tipps:
Auf dem Weg gibt es natürlich auch Campingplätze. Wir waren uns allerdings auch nicht ganz sicher, ob das wilde Zelten erlaubt ist. Der einzige Zeltplatz, den wir in Anspruch genommen haben, war ca. 20 km vor Paris  in Neuilly. Für den Preis von 30 € für zwei Personen und drei Nächte war es okay und wir konnten unsere Sachen getrost zurücklassen, um das schillernde Paris mit dem Rad zu erkunden. Da ist der Louvre für Personen unter 18 kostenlos, sowie Freitag ab 18 Uhr für alle unter 27 Jahren.

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