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Teaserbild: Zypern- zu Fuß und mit dem Mietwagen

Zypern- zu Fuß und mit dem Mietwagen

Zypern- zu Fuß und mit dem Mietwagen

März 2007: Zwei Wochen waren wir im griechischen Teil Zyperns unterwegs : von Paphos aus ging es zu Fuß und mit dem Mietwagen los, um die halbe Insel zu erkunden. Erst gen Westen über Polis nach Akamas („Bad der Aphrodite“), anschließend durchs Landesinnere nach Lefkosia (Nikosia- der letzten geteilten Hauptstadt der Welt) durchs Trodosgebirge nach Larnaka und Lemesos.

Warum Zypern

Zypern ist sowohl geschichtlich als auch landschaftlich ein sehr interessantes Reiseziel und besticht durch die Freundlichkeit der Bewohner. Ideal geeignet für diejenigen, die sich für die griechische Mythologie begeistern können, an archäologischen Ausgrabungen interessiert sind und an Wanderungen durch unberührte Landschaften Spaß haben.

Leuchtturm am Hafen von PaphosKastell Paphos, Hafen von PaphosSaranta Kolones

Was Sie schon immer über ZYPERN wissen wollten…

Kommt man problemlos in den türkischen Teil der Insel?
Ja. Zypern ist zweigeteilt in einen griechischen Teil im Süden und einen türkisch besetzten Teil im Norden, man kann aber problemlos in den türkischen Teil reisen. Probleme können auftreten, wenn man einen Mietwagen auf griechischer Seite mietet, denn der ist dann auf türkischer Seite nicht versichert. Reisenden, deren Reisepass einen Eintrag der Türkischen Republik Nordzypern enthält, wird die Einreise in die Republik Zypern verweigert. Achtet also darauf, dass die Genehmigung auf einem gesonderten Einlegeblatt ausgestellt wird und keine Abstempelung des Passes erfolgt.

Geheimtipps auf der Insel:
Nicosia ist letzte geteilte Hauptstadt der Welt. Vom 11. Stock des Shakolas Towers, einem Kaufhaus auf der Ledrastraße, hat man einen sehr guten Blick auf beide Teile der Stadt. Auf türkischer Seite sieht man die Moscheen und auf griechischer die orthodoxen Kirchen.
Direkt in Paphos nahe dem „Coral Bay“ liegt das wahnsinnig teure Hotel „Thalassa“, was direkt auf einer Klippe erbaut wurde. Wir sind dort nur zufällig hingekommen, konnten aber eine klasse Aussicht auf das Meer und Paphos genießen. Einen Kaffee kann man sogar recht günstig genießen und die Ruhe und das Meeresrauschen laden zum Verweilen ein.
Man sollte auf jeden Fall ein Mal über den Markt in der Altstadt von Paphos gelaufen sein. Dies ist jeden Samstag möglich und hier kann man auch prima ein Mitbringsel für die Lieben zu Hause einsammeln. Von frischem Gemüse und Obst, was man sehr günstig erstehen kann, über Töpferwaren bis hin zu Halva (Grundmasse besteht aus Sesamsamen, Zucker und Honig, die mit Erdnüssen, Kakao, Pistazien o.ä. verfeinert wird) kann man hier alles finden.
Zwischen Paphos und Polis liegt das kleine Dorf Gialia. Dort findet man, versteckt in einer ehemaligen türkischen Schule, die nun von einer griechischen Familie betriebene „Mylos Tavern“. Hier findet man mit Sicherheit keinen Touristen und kann sich von Einheimischen klasse über die Umgebung informieren und sich mit ihnen auf Englisch austauschen. Sehr empfehlenswert!

typisches zypriotisches Dorfhöchster Berg Zyperns OlympusLeuchtturm am Hafen von Paphos

Was sind kulinarische Köstlichkeiten in Zypern?
Es gibt viel Fisch und Meeresfrüchte. Probieren sollte jeder Haloumi, den zypriotischen Käse aus Schafsmilch. Empfehlenswert ist es, in einer kleinen Taverne ein Meze zu versuchen. Man bekommt viele kleine Gänge nacheinander serviert und kann so von allem etwas probieren: gegrillter Käse, griechischer Salat mit Feta, gegrillte Zucchini oder Auberginen, Lammfleisch, rote Beete, Weißbrot mit verschiedenen Aufstrichen u.v.m.

Wie reist man am Besten durch Zypern?
Es lässt sich sehr bequem und relativ günstig mit einem Mietwagen, den man am Besten schon vor Reisebeginn in Deutschland mietet, reisen. Achtung: Linksverkehr. Man gewöhnt sich jedoch relativ schnell daran, links in den Kreisverkehr zu fahren und stetig den Scheibenwischer zu betätigen, wenn man Blinken will. 😉  Bei kürzeren Strecken empfiehlt es sich, mit dem Bus zu fahren. Beispielsweise von Paphos zur Akamashalbinsel, da keine Fußgänger- oder  Wanderwege an der Küste existieren und das Laufen am Straßenrand nicht sehr angenehm ist.
Das Trodosgebirge muss man einfach zu Fuß druchqueren, da man so die wahnsinnig schöne Umgebung am Besten erleben kann und auch ab und an auf ein kleines Kloster oder eine Kapelle stößt. In den genannten Reiseführern und auf den Internetseiten findet man klasse Wanderrouten.

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