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Kajaktour in der Uckermark

Im September 2007 unternahmen wir eine 4-tägige Kajaktour in der Uckermark. Von Lychen ging es über Himmelpfort, Bredereiche, die Havel entlang bis Templin. Von Templin über mehrere Seen und eine längere Umtrage zurück nach Lychen. Diese Rundtour umfasst 70km und ist in 4 Tagen gut zu schaffen, allerdings bieten sich viele Plätze an, um einfach eine längere Pause einzulegen.

Warum Deutschland

Als Skandinavienfan, ist die Uckermark ein kleines Pendant. Der größte Landkreis Deutschlands ist gleichzeitig einer der am geringsten besiedelten. Die kurze Anreise aus Mitteldeutschland ist ausschlaggebend, viel mehr jedoch noch die relative Ruhe im Vergleich zum überlaufenen Kanueldorado Mecklenburgische Seenplatte. Ein Wassereldorado ist die Uckermark in jedem Fall, zusätzlich jedoch noch durchzogen mit Naturschutzgebieten, in denen Motorboote nicht erlaubt sind und auch Kanuten nur bei bestimmter Wasserhöhe Zugang haben. Eisvögel als Wahrzeichen der Uckermark sind unter Garantie zu sehen. 

Was Sie schon immer über eine KAJAKTOUR wissen wollten…

Wo übernachten? Wie versorgen?
Entlang der Strecken gibt es mehrere Biwakplätze, die schön ruhig gelegen sind und meist eine Bank-Tisch-Dach-Kombination bereitstellen. 2-3 Zeltplätze liegen an der Strecke, welche auch genutzt werden können, um die Wasservorräte aufzufüllen. Aber auch einige Flecken, in denen Wild-Camping für eine Nacht geduldet wird (so man nicht gerade mit einer großen Meute unterwegs ist), sind auffindbar. Gerade auch Abstecher in ein paar Seen erhöhen die Anzahl der schönen einsamen Plätze. Man kommt durch einige Ortschaften und ist durch die Schleusen (insgesamt 6) sowieso zum Anlegen gezwungen. In diesen Ortschaften finden sich kleine Läden, aber auch schöne kleine Gaststätten mit sehr netten Freisitzen.

Schleusen? Wie funktioniert denn das?
Die Schleusen der Strecke sind zahlreich, aber nicht nervig sondern eher eine willkommene Abwechslung zum Paddeln. Fast alle Schleusen sind Automatik-Schleusen, die man selber bedient, ohne das Kanu zu verlassen. Somit muss man auch kaum Wartezeit einplanen, maximal die entgegenkommende Schleusung. Die Bedienungsanleitung findet man an jeder Schleuse. Falls man mit Motorbooten in der Schleuse ist, möglichst nicht hinter deren Auspuff halten. Eine Schlinge am Boot erspart einem lange Arme an schlierigen Eisenstangen.

Umtragen das größte Übel von Rundtouren?
Rundtouren sind wunderbar, um an ein und demselben Ort zu starten und zu enden, ohne einen Kanutransport zu organisieren. Meist sind kurze Abschnitte jedoch nur durch Umtragen zu überbrücken. Das Geheimnis hier ist die richtige Gewichtsverteilung, um den Kanuwagen mit wenig Kraft in Waage zu halten. Diese Tour hatte eine Umtragestelle von 8km, die möglich sind, wenn man sich darauf einstellt. Allerdings wird auch ein Shuttle angeboten, der in der nebenstehenden Karte auch mit Telefonnummer eingetragen ist. Mit Abstechern in andere Seen lässt sich die Tour prima ausdehnen bzw. abwandeln.

Kleiner Tipp:
Leiht man sich Kanus, werden für gewöhnlich wasserdichte Tonnen mit angeboten, denen man durchaus vertrauen kann. Bei Kajaks sind die Luken mit Deckel abgedichtet und für gewöhnlich auch trocken, allerdings nicht sonderlich groß.

 

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