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Teaserbild: Nordwest-Argentinien: Anden pur, der ewige Frühling & Salta, „la linda“

Nordwest-Argentinien: Anden pur, der ewige Frühling & Salta, „la linda“

Nordwest-Argentinien: Anden pur, der ewige Frühling & Salta, „la linda“

Das erste Mal (Dezember 2003) bin ich von Santa Cruz (Bolivien) mit dem Zug durch den Gran Chaco an die Grenze zu Argentinien gefahren. Von dort aus nahm ich den Bus nach Salta, das dann für mehrere Wochen meine Basis wurde. Nach einer wundervollen Zeit in Argentiniens schönster Stadt ging es für mich weiter nach Buenos Aires. Das zweite Mal (November 2005) flog ich mit zwei Freunden nach Buenos Aires. Nach kurzer Eingewöhnung ging es erneut im Bus nach Salta, bevor es weiter nach Chile ging.

Warum Argentinien

Im Vergleich zu den anderen spanisch-sprachigen Ländern Lateinamerikas stellt Argentinien für mich das kompletteste und vielfältigste Land dar. Dank seiner riesigen Grundfläche und seiner Historie bietet Argentinien ein faszinierendes Spektrum an Kultur, Natur und landschaftlichen Eindrücken. Oder anders ausgedrückt: über 4000 km Küste, mehr als 34 Breitengrade, der charmanteste Spanisch-Dialekt, die schönsten Frauen, eine interessante Fußball-Liga,… – was will Man(n) mehr!?

La Bombonera - das Stadion von Boca Juniors4000m PassTango auf den Straßen von Buenos Aires

Was Sie schon immer über ARGENTINIEN wissen wollten…

Warum Nordwest-Argentinien?
Der Nordwesten Argentiniens bietet für argentinische Verhältnisse auf kleinem Raum eine hohe Vielfalt an Landschaften und Naturräumen. Im Westen wird das Gebiet durch die Andenkordilleren  mit Puna, Nevados (schneebedeckte Vulkane) & Salaren (Salzsseen) begrenzt; der Osten gehört dem Gran Chaco, einem Trockenwald ungeheuren Ausmaßes. Dazwischen finden sich Täler und Ebenen mit „mediterranem“ Klima, geprägt durch Landwirtschaft und nicht übermäßig große Städte.
Man könnte den Nordwesten auch als 3-Länder-Eck bezeichnen, da die Grenzen zu Bolivien und Chile in unmittelbarere Nähe liegen. Fährt man an den Osthängen der Anden nach Norden kommt man an den letzten Ausläufern der Yungas, immerfeuchten Bergwäldern (z.B. im Nationalpark Calilegua), vorbei und gelangt derart nach Bolivien. Möchte man einen einen Ausflug nach Chile machen, fährt man mit einem Linienbus nach San Pedro de Atacama und befindet sich direkt in einem der Tourismus-Zentren Chiles.
Sollte man sich für einen Besuch Nordwest-Argentiniens entscheiden, empfiehlt es sich einen längeren Besuch Saltas einzuplanen bzw. von dort aus seine Touren zu machen.

Was kann man in und um Salta machen?
Salta, „la linda“ (die Hübsche) genannt, ist zweifellos eine der schönsten Städte Argentiniens, bietet aber darüber hinaus noch einen hohen Freizeitwert. Die Stadt selbst hat ihr koloniales Erbe bewahrt und bietet mit Kathedrale, Cabildo, Plazas und diversen Prachtkirchen ein architektonisch attraktives Gesamtbild. Am Besten man verschafft sich einen Überblick von oben, d.h. vom nahe gelegenen Aussichtshügel „Cerro San Bernardo“ (1454m). Möchte man am Abend das koloniale Schachbrettmuster der Stadt näher erkunden, lohnt ein Besuch der „La Balcarce“, der Ausgehmeile von Salta. Neben Restaurants und Peñas (Folklore-Bars zumeist mit Live-Musik) finden sich dort auch Pubs und Discotheken.
Die Umgebung von Salta lockt mit Natur pur: eine schöne Tour führt von Salta aus über die „Cuesta del Obispo“ ins Hochland des Nationalparks „Los Cardones“, dessen auffälligstes Merkmal Wälder von meterhohen Säulenkakteen ist. Fährt man noch weiter nach Westen kommt man in das kleine, verschlafene Dörfchen Cachi, das am Fuße des schneegekrönten „Nevado de Cachi“ (6380m) liegt. Ein absolutes Muss ist der Besuch der „Quebrada de Humahuaca“, 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Quebrada (Schlucht) ist berühmt wegen der leuchtenden Felsen, die beiderseits des Río Grande aufragen. Ein beeindruckendes Beispiel ist der „Cerro de los Siete Colores“ (Berg der sieben Farben) in der Nähe von Purmamarca. Von Purmamarca ist auch ein Abstecher zu den „Salinas Grandes“, einem großen Salzsee, und nach Chile möglich.

Landschaft in der Quebrada de HumahuacaSalinas Grandes - der größte Salzsee ArgentiniensSäulenkakteenSalzabbau in den Salinas GrandesLa Bombonera - das Stadion von Boca Juniors4000m Pass

Und der Rest des Landes?
Für Naturfreunde bietet die Península Valdés diverse Highlights: neben Guanakos, Maras und Gürteltieren ist es hier vor allem die Meeresfauna, die den Betrachter fasziniert – Magellanpinguine, See-Elefanten und andere Robben, mit Glück auch (Schwert-) Wale, welche die Robben am Strand erjagen. Für Wanderer ist Patagonien vorbehalten: diverse Nationalparks, dichte Südbuchenwälder, große Seen und schneebedeckte Berge – von San Carlos de Bariloche bis hinunter nach Feuerland. Wer es mehr kulturell und städtisch mag, findet sein Zuhause in Buenos Aires, der Heimat des Tangos, zahlreicher Museen, guter Restaurants und Bars. In keiner anderen lateinamerikanischen Stadt sind die postkolonialen europäischen Wurzeln so deutlich zu spüren und zu erfahren wie hier. Für Fußball-Fans ist ein Besuch der „Bombonera“, dem Stadion von den Boca Juniors in Buenos Aires, ein absolutes Muss: ungewohnte Stadion-Architektur und 90 Minuten nie erlebte Fan-Ekstase.

Essen & Trinken!!!
Argentinien ist für Carnivore ein Genuss, aber für Vegetarier auch kein Problem! Unmengen an Rindfleisch werden hier gut und günstig angeboten und dermaßen auch vertilgt, wobei auch Körperteile bzw. Organe genutzt werden, die aus unserer Küche schon längst verbannt wurden. Bei einem authentischen „Asado“ (Großgrillen) hat man dann oftmals die Möglichkeit verschiedene Sachen auszuprobieren – z.B. auch mal eine Chorizo-Wurst. In Patagonien wird zumeist Schaf bzw. Lamm zubereitet – auch dies natürlich formidabel. Selten wird im Hochland auch Alpaka angeboten – wenn man das Glück hat, sollte man genüsslich zugreifen. Soll es mal etwas Kleines und Schnelles sein, kann man auf ein Chori-Pan (argentinischer Hot Dog) zurückgreifen, besser wären jedoch Empanadas (Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen) oder Tamales (Maisteig mit Füllung). Zum Essen empfiehlt sich einer der guten argentinischen Weine oder ein eiskaltes Quilmes. Und zum Nachtisch empfehle ich eine „Torta húmeda“ (Ich sag nur: Kalorienbombe!)! Buen provecho!

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