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Teaserbild: A tribute to KÄÄPÄLÄN KAUPPA tour 2007

A tribute to KÄÄPÄLÄN KAUPPA tour 2007

A tribute to KÄÄPÄLÄN KAUPPA tour 2007

Im Juli /August 2007 unternahmen wir eine Radrundtour durch das Seengebiet von Finnland. Geplant war ursprünglich eine Tour zu den Seen und dann in den Norden, aber die Seen, die vielen kleinen Inseln, Fähren, Brücken und befahrbaren Dämme faszinierten uns so sehr, dass wir mehr davon sehen wollten.

Warum Finnland

Wir beide waren getrennt voneinander schon einmal kurz dort, hatten aber damals nicht genug Zeit oder zu wenig Selbstbestimmungsmöglichkeiten um das Land richtig anzuschauen. Weil wir eine Radtour machen wollten, es ein relativ schnell erreichbares, nicht zu teures Ziel sein musste, wir Skandinavien sehr mögen und uns Bilder vom Seengebiet lockten, fiel die Wahl auf Finnland.

Was Sie schon immer über FINNLAND wissen wollten…

Wie sind die Straßen beschaffen?
In Finnland gibt es zum größten Teil ganz normal asphaltierte Straßen. An der Stellenanzahl der Ziffern erkennt man wie groß bzw. wie stark befahren die Straße ist. Je kürzer die Zahl desto stärker befahren. Diese sind häufig sehr eben, fahren sich aber aufgrund des dichten Verkehrs nur auf dem Randstreifen gut, der manchmal aber wesentlich breiter ist als bei uns.
Straßen mit mehr Ziffern sind in manchen Gegenden so wenig befahren , dass man als Radfahrer wirklich viel Platz hat. Sehr wenig befahrene Straßen sind allerdings im Gegensatz zu Deutschland noch sehr viele geschottert und außerdem weniger eben. Finnland ist von sehr vielen kleinen Hügeln durchsetzt, die zumindest für den Radfahrer auf der Nebenstraße stark spürbar werden. Oft sind diese so dicht hintereinander, dass man sich über eine Abfahrt kaum freuen kann. Unten angekommen geht es meist innerhalb weniger Meter bis auf 100 m hinauf und dann gleich wieder hinunter und sofort wieder hinauf und wieder….
Viele Waldwege sind auf Karten eingezeichnet und gut befahrbar, außerdem sind auf Fahrradkarten Mountainbikewege und Hundeschlittenrouten vermerkt.

Gibt es Radwege in Finnland?
In den Städten, meist schon 5 km vorher, von Ort zu Ort und entlang stark befahrener Straßen gibt es in der Regel eigene Fahrradwege, so dass man eigentlich nur selten direkt mit dem fließenden Verkehr in Berührung kommt. Oft sind diese nicht entlang der Straße sondern führen durch das Umland, vorbei an Seen und durch Wälder. In großen Städten gibt es Fahrradschleichwege, die über Fußgängerbrücken führen und manchmal gibt es sogar einen extra Aufzug für Fußgänger und Radfahrer auf die Brücke über den See, um nicht den ganzen Weg zum Anfang der großen Brücke fahren zu müssen.

Kann man wirklich überall wild zelten?
Nein. Grundstücke sind vom Jedermannsrecht, dass in skandinavischen Ländern wildes zelten erlaubt, ausgenommen. Leider scheint es in Finnland kein anderes so beliebtes Fleckchen wie das Seengebiet zu geben. So dass jeder Finne dort ein Wochenendhäuschen besitzen zu scheint. Jeder noch so kleine See ist praktisch zugepflastert mit Anlegestegen und kleinen Grundstücken mit Blockhütten. Deswegen haben wir manchmal am Abend sehr viel Zeit damit verbracht, etwas geeignetes zu finden. Dennoch haben wir nur zwei Nächte auf dem Campingplatz verbringen müssen.

Wie häufig kann man Lebensmittel einkaufen?
Finnen scheinen Supermärkte sehr zu mögen. In jedem noch so kleinen Ort, gab es, wenn auch sonst wenig Kultur, wenigstens einen topmodernen Supermarkt. Supermärkte befinden sich ganz häufig im Zentrum, in der Nähe des Marktplatzes und scheinen Zentrum oder Treffpunkte mancher Orte zu sein.

Gibt es in Finnland wirklich so viele Nadelbäume?
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA! Beim Radfahren in Finnland kann es passieren, dass man einen ganzen Tag außer Nadelwald und gerodeten Nadelwald nichts zu sehen bekommt. Der Nadelwald kann unter Umständen dann auch die Sicht auf die schönen Seen versperren. Außerdem ist es in solchen Gegenden schwieriger einen Zeltplatz zu finden, außer man möchte gern im Gestrüpp, zwischen Ameisen schlafen. Deswegen ist es sinnvoll, sich eine Route entlang von sehenswerten Punkten zu legen, sich zumindest mit dem Rad an Seen oder an der Küste aufzuhalten. Überall wo in Karten oder Reiseführern nichts vermerkt ist, ist meistens auch nichts – außer Wald.

Und die Mücken?
Beim Radfahren kein Problem. Wenn man gegen Abend absteigt: Mückenmittel bereit halten, sofort einschmieren, lange Sachen anziehen und dann ist alles super.

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