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Bali: Ballermann und Buddhismus

Bali: Ballermann und BuddhismusVom Ankunftsort Denpasar möglichst schnell weiter nach Kuta. Solange man die australischen Party-people aushält, kann man dort surfen, im Pazifik baden und das Nachtleben genießen. Kultur satt gibt es in Ubud, dem kulturellen Zentrum Balis: Unzählige Holzschnitzer, (Seiden-)Malerei, balinesischen Tanz und balinesisches Theater. Von hier aus kommt man auch zu den berühmten Tempelanlagen (Felsentempel, Elefantenhöhle uvm.) und zum Gunung Batur Vulkansee. Am Ortsrand liegt der Monkey Forest, eine Tempelanlage, die den Massen von Makaken gewidmet ist. Auf dem Weg über die Berge nach Lovina (endlos langer schneeweißer Strand) Zwischenstop für eine Trekkingtour auf den Gunung Kawi Vulkan.

Warum BALI

Bali wird gern als Paradies bezeichnet. Ganz so ist es nicht. Stellenweise ist es von Ballermann-Touristen aus Australien belagert und entsprechend zubetoniert. Trotzdem braucht man nur wenige Minuten aus der Stadt fahren, um unberührte Natur und lebendige balinesische Kultur zu erleben. Die Landschaft wird vom Reisanbau und sanftem Tropenklima bestimmt. Die Balinesen haben ihren eigenen Buddhismus, der stark hinduistisch durchsetzt ist und ihr gesamtes Leben nachhaltig beeinflusst. Jedes Haus wird geschmückt und hat einen eigenen Schrein. Ständig finden religiöse Feste statt; dann gibt es die grazilen Tänze und Umzüge. Bali ist sehr sicher und freundlich. Man kann problemlos die Insel mit dem Moped oder Auto auf eigene Faust erkunden.

Was Sie schon immer über BALI wissen wollten…

Ist das Land sicher zu bereisen?
Im Gegensatz zum Rest von Indonesien ist Bali sehr stabil und sicher. Man gehört nur offiziell zur Republik, pflegt jedoch eigene Kultur und Wirtschaft. Die lebt stark vom Tourismus. Schwierigkeiten gibt es höchsten mit extrem überteuerten Preisen. In Denpasar und Kuta gibt es so etwas wie eine Tourimafia. Aber selbst diese Abzocke ist noch billig. Vorsicht vor Diebstahl ist wie überall nötig.

Wie sind denn die Temperaturen?
Bali hat gemäßigt tropisches Klima. Es ist angenehm „heiß“, ca. 25°C. In Ubud ist es etwas kühler und regnet ganzjährig täglich – Erkältungsgefahr.

Wo übernachten?
Es gibt die verschiedensten Arten von Unterkünften. Für Backpacker gibt es überall Herbergen mit Einzel-und Doppelzimmer zwischen 3 und 5 EUR. In den größeren Orten gibt es auch mehr als genug Luxushotels in allen Preislagen. Wofür man für 50US$ Fernsehen und heißes Wasser braucht, weiß ich aber nicht. Selbst die billigsten Zimmer haben eigenes Bad.

Wie kommt man im Land voran?
Wie überall in Indonesien fahren auch hier die Bemos (Minibusse) in jede beliebige Richtung. Überland fahren größere Busse. In der Stadt gibt es teuere Taxis. Da Bali überschaubar und sicher ist, kann man als sicherer Fahrer die Erkundung auf gemieteten Mopeds oder im Auto wagen. Ein Führer ist dann sinnvoll.

Was sollte man auf keinen Fall verpassen?
Auf Bali hat man beinahe keine Chance, der Kultur zu entgehen. Unbedingt sollte man eine informative Führung zu einer Tempelanlage mitmachen. Bali bietet mehrere gute Möglichkeiten zum Surfen. Eine balinesische Tanzvorführung gehört ebenso zum Pflichtprogramm wie der Besuch der malerischen Reisterrassen. Echtes und wunderschönes KunstHandwerk lässt sich extrem günstig in Ubud kaufen. Außerdem sollte man den Küstenort Lovina besuchen. Da man hier nicht surfen kann, ist er für die Aussies uninteressant und deshalb sehr ruhig und abgelegen. Man wohnt in Bungalows direkt am Meer, geht am schneeweißen Strand baden und schnorchelt zwischen Tropenfischen. Besondere Attraktion ist die Delfinhatz in den frühen Morgenstunden. Von Lovina aus empfehlen sich Ausflüge zum Nachtmarkt in Singaraja, zu heiligen Quellen und buddhistischen Tempeln.

Was muss ich unbedingt beachten?
Zurückhaltende Höflichkeit ist Voraussetzung für zufriedenes Reisen. Niemals Wut zeigen, lieber gar nicht reagieren, als irgendwelche Erklärungen abgeben.

Niemals den Reisepass aus der Hand geben, außer bei der Ein-& Ausreise. Nur die Kopien zeigen.

Immer etwas Geld sicher versteckt zurückhalten. Ausreichend abheben in den Städten.

Man berüht nichts und gibt nichts mit der linken Hand. Die dient der Hygiene. Beim Essen liegt sie auf dem Knie.

Die Impfungen sollten frisch sein. Beratung beim Tropenarzt ist empfehlenswert. Malariamittel nur noch auf Stand-by.

Essen sollte man nur in gut besuchten Restaurants oder Foodstalls. Je mehr Besucher, desto frischer das Essen. Edel aussehende Touristenrestaurants sind oft die schlimmsten.

Nur Wasser aus versiegelten Einwegflaschen oder frisch gepresste Fruchtsäfte trinken. Allgemein gilt: Nur gut gekochtes, gebratenes oder selbst geschältes Essen ist sicher.

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