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Teaserbild: Inge & der leuchtende Faden: Wohin die Reise geht…

Inge & der leuchtende Faden: Wohin die Reise geht...

Inge & der leuchtende Faden: Wohin die Reise geht...

Zunächst vielen herzlichen Dank für die umfangreiche Teilnahme an der Befragung zu unserem Gründungsprojekt „Leuchtfasern“ im Outdoorbereich. Wir haben viel positives und kritisches Feedback sowie einige Anregungen und Vorschläge erhalten. Jeder Eintrag und alle Kommentare, die direkt per Email an mich gingen, waren ein kleiner Motivationsschub, weiter zu machen – trotz der technischen und bürokratischen Hürden. Es macht Spaß, dass aus einem recht einfachen Reiseerlebnis eine intensive Beschäftigung wurde – auch wenn für das Reisen selbst nun weniger Zeit bleibt. Und für Inge? Dazu kommen wir später.

Warum Unternehmensgründung

Ihr seid jetzt also Unternehmer. Warum steht das hier unter Reiseberichte ???

Ganz einfach, weil Unternehmer bzw. das Unternehmen davon kommt, etwas zu unternehmen 😉 . Das Risiko, die Ungewissheit, die Anstrengung – all das sind typische Aspekte von Unternehmungen, geographisch wie geschäftlich. In den letzten Monaten haben wir das ganz direkt erfahren können: Selten haben wir Höhen und Tiefen so intensiv erlebt. Allein der Sprung aus einer Festanstellung in der chemischen Industrie in ein einjähriges Gründerstipendium inklusive Umzug nach Dresden, steht den Freuden und Herausforderungen einer großen Reise nicht nach.

erste MaschenwareMarcus, NICHT im Labor, sondern auf dem Draht(esel)Stolperpotential

Was Sie schon immer über INGE und den LEUCHTENDEN FADEN wissen wollten…

Wie geht es momentan im Projekt weiter?
Letzte Woche kam der ganz große Motivationsschub! Ein Gespräch mit einem bekannten Hersteller von Outdoorausrüstung führte uns nach Süddeutschland. Dieser wollte auf Anhieb seine gesamte Zeltpalette mit unseren Schnüren ausstatten (Im Gespräch haben uns Eure Rückmeldungen sehr geholfen!). Das wären 300 km Schnur bzw. 1,8 t Fasern. Wow! Die Ernüchterung folgte prompt: das ganze nämlich zu chinesischen Preisen. Zu unserer Philosophie gehört jedoch nicht nur die umweltfreundliche, sondern auch sozial verträgliche Produktion, idealer Weise in Deutschland und Europa. Daran arbeiten wir momentan.

In den Kommentaren gab es Missverständnisse. Was sind denn nun die Kerneigenschaften der Faser?
Es ist eine aktiv leuchtende Faser, also nicht reflektierend (man sagt phosphoreszierend) Zwanzig Minuten „Aufladung“ mit Tageslicht reichen für mehrere Stunden intensive Leuchtkraft. Zudem ist das Leuchtmittel im inneren der Faser, also nicht oberflächlich beschichtet. Insofern, ja, es gibt „Leuchtfasern“ schon. Aber keine der bisher auf dem Markt befindlichen Fasern ist gleichzeitig lange und intensiv nach(t)leuchtend, unempfindlich gegen Nässe und Abrieb, zugfest und belastbar und läßt darüber hinaus eine Kombination mit fluoreszierenden (lichtaktiven) Stoffen zu. Daher leitet sich auch unser aktueller Name ab: FP Luxx steht für Fluoreszierendes und Phosphoreszierendes Licht (Lux). Das heißt, die Faser kann leuchten, egal ob aktiv angestrahlt oder nachleuchtend. Denkbar sind so auch Gewebe. Die Anwendung in der (Outdoor-)Bekleidung wären vielfältig (Radfahrer, Bergsteiger, Höhlenkletterer usw.). Der Sicherheitsaspekt (Kinder!) spielt eine herausragende Rolle. Das haben viele von euch bestätigt.

der Glühstrumpf bei Nachtich, NICHT im Anzug, aber gut zu sehender Glühstrumpf bei Tag

Warum kann ich die Faser noch nicht bekommen?
Nun, die (verfahrens-) technische Entwicklung (Leuchtkraft vs. Zugfestigkeit) ist das Eine, die organisatorisch-wirtschaftliche Umsetzung (Anspruch vs. Kosten) das Andere. An diesem zweiten Teil der Aufgabe arbeiten wir zur Zeit. Daneben muss die Faser auch noch umfangreiche Tests für zahlreiche Zertifizierungen durchlaufen.
Wenn es interessiert – haltet einfach die Augen offen, denn es bleibt dabei: „Licht ist unsere Masche“.

Gelockt habt ihr uns aber mit dieser ominösen Inge. Alles nur Marketing?
Ganz im Gegenteil, Inge gibt es wirklich! Die Geschichte ist nicht erfunden, nur der Name wurde natürlich geändert. Aber ihr merkt schon – so sehr beschäftigt mich das nicht mehr. Tja, wie das so ist mit den Männern: kaum haben sie ein neues Spielzeug (oder eine neue Beschäftigung), schon verlagert sich der Fokus ganz dramatisch. Obwohl die Chancen für Inge und mich nach meiner Rückkehr nach Sachsen nicht schlecht standen, hat sich daraus nichts mehr ergeben. Außerdem hatte ich viel nachzuholen. Seit meinem Wegzug 2004 hatte sich viel getan und es hieß, alte Bekanntschaften aufzufrischen – zum Beispiel die mit Irene… So, ich hoffe bezüglich dieses Aspektes ist die Lektüre nicht zur Enttäuschung geworden 😉 . Wenn ihr dazu (und natürlich auch zum Produkt / Projekt:) Fragen, Kritik oder Anregungen habt: unten ist die Kommentarfunktion. Gerne berichten wir auch über unsere Erfahrung mit dem Gründerstipendium. Freue mich jedenfalls auf eine weiterführende Diskussion! Gegebenenfalls auch im direkten Kontakt: Henning.Austmann(at)mailbox.tu-dresden.de

Wie beim date mit Inge die Idee entstand…

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