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Bunte Häuser, kleine Gassen

Bunte Häuser, kleine GassenSeptember ’99: Mexiko-Stadt – riesengroß, dreckig, laut. Von dort aus per Bus nach Cuernavaca. Acapulco durfte auch nicht fehlen. Die Hotelburgen hatten wir bald über. Busfahrt nach Puerto Escondido, ein wahres Paradies für Surfer, nur nicht an den Tagen, an denen wir dort weilten, denn der Regen ließ uns knöcheltief im Wasser versinken. Nächster Stopp: Oaxaca. Wir verliebten uns auf der Stelle in die vielen bunten Häuser und kleinen Gassen. Weiter nach Tehuacán – die eindrucksvollste Strecke der Reise, denn wir hatten uns schnell mit dem Lokführer und dem Schaffner angefreundet und durften schließlich auf der Lok mitfahren. Die Stadt Puebla faszinierte mit ihrer außergewöhnlichen Architektur, unzähligen Kathedralen und natürlich der Aussicht auf den Vulkan Popocatepetl. Rückflug wieder von Mexiko-Stadt– natürlich nicht ohne die Pyramiden von Teotihuacan besichtigt zu haben.

Warum Mexiko

Ursprünglich wollten meine Freundin und ich nach Spanien fahren. Und als wir so vor dem Reisebüro standen, entdeckten wir ein phänomenales Angebot für einen Flug nach Mexiko. Meine Freundin war sehr angetan, denn sie hatte im Land der Sombreros ein halbes Jahr zuvor ein Praktikum in einem Hotel absolviert und mich mit ihrer Begeisterung für das Land so sehr mitgerissen, dass wir kurz entschlossen zusammen einen Flug buchten und die Reise antraten. Wir wollten unser Spanisch auffrischen, uns möglichst untouristisch den Weg durchs Land bahnen, auf den Spuren der Azteken wandern und endlich den Vulkan Popocatepetl sehen, von dem wir schon so viel gehört hatten. Neugierig war ich besonders auf die mexikanische Küche und auf das mexikanische Nachtleben.

Mexico CityStadtansicht von obenPalacio de las Bellas Artes in Mexiko-CityEckhaus in Puebla

Was Sie schon immer über MEXIKO wissen wollten…

Welche Fortbewegungsmöglichkeiten gibt es in Mexiko?

Das gängigste Fortbewegungsmittel für Touristen ist der Bus. Die Busse sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Die teuersten bringen einen bequem und auf dem schnellsten Wege in die Stadt, die billigen zuckeln über jedes Kuhdorf und nehmen auch gern am Wegesrand stehende Einwohner samt Hühnern mit. Sehr billig ist das Taxifahren. Die Taxis erkennt man an ihrer grün-weißen Karosserie und dem lauten Gehupe. Zugfahrten sind sehr lohnenswert, leider gibt es in Mexiko kaum Zugstrecken und wenn, dann fährt dort nur einmal am Tag ein Zug entlang. Innerhalb einer Stadt ist eine nahezu unüberschaubare Menge an Minibussen unterwegs, die auf kleinen Schildern anzeigen, welche Stationen sie anfahren. Aber ehe man sich durch die Schrifttafeln gequält hat, fragt man besser kurz und höflich beim Fahrer nach, ob er zum gewünschten Ziel fährt. Ein Tipp: Am zentralen Platz, dem Zócalo, kommt fast jeder Minibus vorbei.

Wovon ernährt man sich,…

…wenn man nicht ausschließlich im Restaurant essen will? Die Märkte in den großen und kleineren Städten bieten stets eine riesige Auswahl an frischem und sehr preiswertem Obst und Gemüse. Unbedingt probieren sollte man geschnittene Mango mit Limetten oder mit Salz sowie gekochte Maiskolben mit Mayonnaise. Natürlich haben sich in Mexiko schon seit Jahren die großen Burgerketten breit gemacht, eine Alternative dazu bilden kleine „Fressstände“ an der Straße, an denen mexikanische Frauen Tacos (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen) anbieten. Nach Supermärkten muss man in Mexiko-Stadt lange suchen, aber hat man einen gefunden, kann man dort abgepackte Menüs, zum Beispiel Reisgerichte, kaufen.

Mexico CityStadtansicht von obenPalacio de las Bellas Artes in Mexiko-CityEckhaus in Puebla

Was kann man unterwegs lernen?

Lernen kann man vor allem, dass man als Europäer mit einer stattlichen Größe ausgerüstet ist. In der U-Bahn in Mexiko-Stadt und auf dem Marktplatz wird man unweigerlich von einheimischen Frauen beäugt, die im Schnitt mindestens 20 cm kleiner zu sein scheinen als europäische Frauen. Viel Wissen wird man auch über die präkolumbianischen Kulturen (Inkas und Mayas) mit nach Hause nehmen, wenn man einen schlauen Führer für die historischen Anlagen wie Monte Alban und Teotihuacan wählt. Und mit ein bisschen Übung lernt man das Feilschen um Souvenirs und sogar um günstige Tickets für den Bus.

Was bringt man den lieben Daheimgebliebenen mit?

Für die einen ist es Kitsch, für die anderen handgefertigte mexikanische Kunst. In Mexiko wird jeder etwas für Mama, Papa, Oma, Opa, Freund und Freundin finden – vorausgesetzt, die Verwandtschaft kann sich an handbemalten Tonvasen, Sonnen, Uhren und Bildern erfreuen. Sehr edel sehen Götterfiguren aus Obsidian aus. Die gibt es in schwarz mit einem leichten goldigen Schimmer oder aber – und das ist recht selten – mit rotem Einschlag. Nahezu unerschöpflich ist die Auswahl an Schachspielen, ebenfalls aus Obsidian oder Marmor. Reizvoll sind die farbigen selbst gefädelten Halsketten und Armbänder oder Gipsabdrücke verschiedener Götterfiguren.

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