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Teaserbild: Elefanten und traumhafte Sonnenuntergänge

Elefanten und traumhafte Sonnenuntergänge

Elefanten und traumhafte SonnenuntergängeNach einem Abstecher zu den Victoriafällen in Zimbabwe fuhren wir von Kasane im Norden Botswanas mit unserem Geländewagen am Chobe Fluß entlang über Ngoma Brigde und Kachikau durch den Chobe Nationalpark nach Savute. Nach Ausflügen in den Nationalpark ging es südlich nach Shorobe und in Maun erreichten wir wieder die Zivilisation.

Warum Botswana

Botswana ist ein Land mit nahezu unberührten Nationalparks mit riesigen Tierherden, wo man mit dem eigenen Auto noch tagelang durch Savannen fahren kann, ohne einen Menschen zu treffen. Im Chobe Nationalpark gibt es die derzeit größte Elefantendichte im südlichen Afrika. Über 30 000 Tiere sollen sich zeitweise hier aufhalten. Bilderbuch-Sonnenuntergänge und tolle Tierbeobachtung sind garantiert.

WasserbüffelHauptverkehrsstraße im Norden BotswanasElefanten im Chobe NP

Was Sie schon immer über BOTSWANA wissen wollten…

Welche Tiere gibt es zu sehen?

Es gibt eine Vielzahl an Antilopen (Spring-, Spieß-, Steinböcke, Gnus und Kudus) und Zebras. Oft trifft man auf Löwen, aber auch Leoparden und Geparden kommen vor. Nachts haben wir Hyänen erspäht. Tausende Elefanten ziehen zum Chobe Fluss, um zu trinken. Giraffen, Wasserbüffel, Flusspferde, Warzenschweine und Affen sieht man häufig. Zahlreich ist auch die Artenvielfalt bei den Vögeln und Reptilien.

Ist das nicht gefährlich?

Wenn man einige Umgangsformen mit den Tieren einhält, ist es nicht gefährlicher als eine Großstadt. Elefanten sollte man aus dem Weg gehen und nicht auf sie zufahren. Besonders Gruppen mit Jungtieren sind immer angriffsbereit. Zu Fuß sollte man sich keinesfalls vom Auto entfernen, da es viele Löwen im Park gibt, so dass es einem beim abendlichen Konzert der Mähnentiere schon mal erschaudern lässt. Da die Zeltplätze keine Zäune haben, ist besonders nachts Vorsicht geboten, da Löwen und Hyänen herumschleichen. Einen Kompass oder ein GPS und eine gute Karte sollte man dabei haben, obwohl die Orientierung im Park nicht schwierig ist.

WasserbüffelHauptverkehrsstraße im Norden BotswanasElefanten im Chobe NP

Wie hält man die Eindrücke am besten fest?

Wir nehmen immer noch unsere gute alte Spiegelreflexkamera mit, da vergleichbare Aufnahmen mit einer Digitalkamera sehr teuer wären. Es gibt wohl auch gute digitale Kameras, aber diese mit den entsprechenden Objektiven sind wohl sehr teuer. Ein 300er Teleobjektiv ist das Minimum für gute Aufnahmen in der Ferne, da viele Tiere nicht an Autos gewöhnt sind und dann eher flüchten. Ein Polfilter hat sich bei vielen Aufnahmen, gerade in Afrika, gut bewährt. Wir bevorzugen Diafilme, meist von -Schleichwerbung zensiert-, da uns die leichte Rotdominanz gefällt.

 

Botswana-ein unbekanntes Land?

Tatsächlich hört man bei uns wenig über dieses Land, vielleicht weil es seit längerer Zeit keine Skandale oder Putsche gab. In den letzten Jahren hat sich das Land zu einer Musterdemokratie mit soliden Staatsfinanzen entwickelt, nicht zuletzt wegen großer Diamantenvorkommen. Es ist politisch stabil und lebt mit seinen Nachbarn in Frieden. Auch als Tourist sieht man überall den Fortschritt und spürt eine gewisse Aufbruchstimmung. In die Schlagzeilen ist Botswana allerdings wegen der hohen Durchseuchung mit HIV gekommen.

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