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Teaserbild: Durch schattigen Bergwald und saftige Almen

Durch schattigen Bergwald und saftige Almen

Durch schattigen Bergwald und saftige AlmenAugust 2003: Von Leipzig aus ging´s mit dem Auto nach Berchtesgaden. Ausgangspunkt der Tour war der Parkplatz an der Wimbachklamm. Von dort zum Watzmannhaus. Nach einer Übernachtung Aufstieg über Hocheck und Mittelspitze zur Südspitze. Dann Abstieg durch die Südwand ins Wimbachtal. Von dort zurück zum Parkplatz Wimbachklamm.

Warum WATZMANN

Nur ein paar Tage Zeit und Lust, einen richtig hohen Berg zu besteigen? Da bietet sich der Watzmann an. Mit 2713m ist er das zweithöchste Gebirgsmassiv Deutschlands und das Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes. Ohne Anund Abreise muß man für die Watzmannübersteigung zwei Tage einplanen.

Blick zum HochkalterAndrang auf der MittelspitzeDie Südwand

Was Sie schon immer über den WATZMANN wissen wollten…

Wie sieht die Tour genau aus?
Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Wimbachklamm zwischen Berchtesgaden und Ramsau. Von dort aus geht es durch schattigen Bergwald und saftige Almen zum Watzmannhaus auf 1930m Höhe. Vom Watzmannhaus führt ein Geröllpfad in Serpentinen zum nördlichsten der drei Watzmanngipfel, dem Hocheck (2651m). Bereits hier hat man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Gipfel und den Königssee. Weiter geht´s zur Mittelspitze (2713m) über einen teils ausgesetzten Grat, der an schwierigen Stellen mit Drahtseilen gesichert ist. Ab der Mittelspitze fällt der Grat etwas ab, um später erneut wieder zur 2712m hohen Südspitze aufzusteigen. Auf der Südspitze steht der härteste Teil des Weges noch bevor: der Abstieg durch die Südwand ins Wimbachtal. Im oberen Teil besteht diese noch vorwiegend aus Felsen – die schwierigen Stellen sind hier wieder mit Seilen gesichert – später geht sie in ein scheinbar nicht enden wollendes Geröllfeld über, dessen Durchquerung an Nerven und Kräften zehrt. Am Ende des Geröllfeldes lädt eine Quelle zur Rast und zum Auffüllen der Wasservorräte ein. In der nun folgenden Krummholzregion scheint sich der Weg nochmals endlos bis zum Fuß der Wand zu ziehen. Von da aus führt ein bequemer Wanderweg vorbei an der Wimbachgrießhütte zurück zum ca. 8km entfernten Parkplatz an der Wimbachklamm.

Welche Vorraussetzungen muß man mitbringen?
Die Watzmannübersteigung ist eine lange und anstrengende Tour, zu der eine sehr gute Kondition unbedingt erforderlich ist. Weniger Geübte können jedoch bereits am Hocheck umkehren. Ab dort sind nämlich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Da Teile des Grates mit Drahtseilen gesichert sind, kann an diesen Stellen auch ein Klettersteig-Set verwendet werden.

Blick von der Südspitze zum KönigsseeBlick zum HochkalterAndrang auf der Mittelspitze

Wo wird übernachtet?
Die Watzmannübersteigung ist eine zweitägige Tour, daher muß mindestens eine Übernachtung eingeplant werden. Am günstigsten ist es, am späten Nachmittag von der Wimmbachklamm aus loszulaufen und die erste Nacht im Watzmannhaus zu verbringen. Dort stehen ausreichend Matratzenlager zur Verfügung. Vor allem am Wochenende kann es dort jedoch sehr voll werden. Nach der Übersteigung kann man in der Wimbachgrieshütte übernachten, die sich kurz hinter dem Ausstieg aus der Südwand befindet. Da diese Hütte jedoch nicht dem Alpenverein gehört, ist die Übernachtung hier teuer. Alternativ kann man auch unter freiem Himmel übernachten, allerdings muß man dann Isomatte, Biwakund Schlafsack über den Watzmann schleppen. Als Belohnung für solche Mühen kann man jedoch unter einem durch saubere Luft und ferne Großstädte atemberaubendend klaren Sternenhimmel einschlafen.

Kann man mit der Bahn anreisen?
Eine Anund Abreise mit der Bahn ist möglich, aber sehr zeitaufwendig und teuer. Von Leipzig aus ist man etwa 9 Stunden zum Bahnhof Berchtesgaden unterwegs. Von hier aus fahren regelmäßig Busse zum Ausgangspunkt der Tour an der Wimbachklamm.

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