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Teaserbild: Wandertour Westerburg – Linz am Rhein

Wandertour Westerburg - Linz am Rhein

Wandertour Westerburg - Linz am Rhein

Die Wandertour erstreckte sich über 4 Etappen von Westerburg über Steinen, Urbach und Kodden nach Linz am Rhein (ca. 100km). Die Tour stellt die 2. Jahresetappe meiner geplanten Wandertour durch Deutschland dar. Hier ist die erste Etappe bereits beschrieben.

Warum diese TOUR

Beabsichtigt ist ein Outdoor-Erlebnis ohne lange Anreise und in kostengünstiger Weise möglich zu machen. Einerseits, um den Geldbeutel zu schonen, andererseits, um mir selbst Rucksackreisen trotz vieler familiärer Verpflichtungen zu ermöglichen.

häufige anzutreffende Wegmarkierung (Kölner Weg, Westerwaldsteig, Wiedweg)Platz in Linz am RheinBlick in einen kleinen Vulkanschlot (nahe Bertenauer Kopf bei Neustadt/Wied)

Was Sie schon immer über diese TOUR wissen wollten…

Sehens-/Erlebniswertes:
Das Besondere an dieser Tour für mich war die Orientierung mittels Karte und zum Teil Kompass/GPS. Mein Bestreben war, vorwiegend die eingeschlagene Himmelsrichtung gen West so gut wie möglich und unter Nutzung eingezeichneter Wanderwege einzuhalten. Deshalb sind nur Teile dieser Tour mit den Etappen des Westerwaldsteiges identisch, andere Teile habe ich mir individuell "zusammengestückelt". Schön war zu sehen, dass selbst kleine und kleinste Pfade auffindbar sind und begangen werden können,wenn auch manchmal bereits überwucherndes Unterholz den Pfad nur erschwert zugänglich machte.
Ferner trifft bei so einer Wanderung das bekannte Motto "der Weg ist das Ziel" sehr schön zu, da die Konzentration auf das Wandern selbst und das Auffinden des richtigen Weges also letztlich die Konzentration auf sich selbst und das eigene Tun wunderbar entspannend und entschleunigend wirkt.

stimmungsvoller Blick auf eine Vulkansee; rheinischer Vulkan (bei Rückeroth)Stadttor Linz am RheinBlick auf die Wied bei Alsau

Tipps zum Schuhwerk:
Die Füße benötigen im Laufe des Tages immer mal wieder "frische" Luft, da aufgrund der Anstrengung und "Ummantelung" der Füße mit atmungsaktiven Membranen letztlich doch ein "schwitziges" Klima entsteht und Blasenbildung sowie Mazeration der Haut an der Fußsohle Vorschub geleistet wird. Letztlich steht und fällt eine Wandertour dann auch mit dem Wohlergehen der Füße, die einen überallhin tragen "müssen".

Tipps zum Gewicht auf dem Rücken:
Um Gewicht und Volumen zu sparen, wäre es zu überlegen Kocher, Töpfe und Essensvorräte zu Hause zu lassen und sich nur etwas Kaltes auf die Hand zu nehmen oder sich mal einen warmen Imbiss zu leisten. Falls man auch noch auf Zelt und Schlafsack verzichten will, ist eine genaue Routenplanung und Vorreservierung der Unterkünfte zu empfehlen bzw. ein etwas dickerer Geldbeutel.
Alternativ lässt sich nur mit einem Schlafsack und Isomatte ausgerüstet auch in Schutzhütten, die aber nicht alle in den topographischen Karten verzeichnet sein müssen, übernachten. Noch eine kurze Anmerkung zu den Übernachtungen in einem Gästezimmer. Eine telefonische Vorreservierung spätestens im Laufe des Tages bis ca. 15 Uhr ist sehr empfehlenswert, da ich es häufig erlebt habe, dass selbst in kleinen Orten "alles ausgebucht" ist, insbesondere die Günstigen oder aber die Vermieter nicht immer sofort erreichbar sind. Die weitere Tourenplanung für den Rest des Tages wird dadurch sehr erleichtert und man nimmt sich selbst die Unsicherheit, wo man denn die Nacht verbringen kann (insbesondere, wenn man dringend eine warme und trockene Unterkunft benötigt/genießen möchte).
Für eine solche Reservierung sind natürlich zwei Dinge nötig. Zum Einen eine Telefonnummer, nach der man sich frühzeitig auf die Suche machen sollte, da Telefonbücher nur noch sehr selten öffentlich aufzutreiben sind und zum Anderen am besten ein funktionstüchtiges Handy.
Mit Wechselkleidung, Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kocher, Töpfe, Essensvorräte und Wasser sowie etwas Reiseliteratur hatte ich ca. 15 kg Gewicht zu tragen, was sich doch am Ende eines jeden Tages deutlich bemerkbar macht.

Tipps zur Orientierung:
Zur Orientierung war mir eine topographische Karte (1:50000) das wichtigste Hilfsmittel. Deutlich besser geht es sicherlich mit einem Maßstab 1:25000. Dennoch waren auch kleine Pfade zu finden, sofern ich an jeder Weggabelung den Weg einer erneuten Vergewisserung unterzog. Schnell ist mal ein Pfad übersehen oder es gibt eine Überschneidung von Abbiegungen und Schrift auf der Karte. Bei Unsicherheiten greife ich dann gerne mal auf einen Kompass zurück oder wenn ich mir sehr unklar war, habe ich meinen Standpunkt per GPS-Gerät ermittelt und konnte somit sicher sein, keiner "Falschinterpretation" des umgebenden Geländes aufzuliegen. Ein "Umweg" wäre sicherlich kein Drama, aber die unnötige Anstrengung und auch das "Verlaufen" selbst würde mich doch ärgern.

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