Alle Reiseberichte über Europa

Eine Woche in Eis und Schnee: Niedere Tatra im Februar 2017

Eine Woche in Eis und Schnee: Niedere Tatra im Februar 2017

Leider ist Esther dieses Jahr verhindert und so ziehe ich alleine los. Die Niedere Tatra ist ein schmales, längliches Gebirge. Auf dem Kamm, der sich von Westen nach Osten erstreckt, verläuft der Cesta hrdinů SNP (Gedenkweg an den Slowakischen Nationalaufstand), ein Teilstück des europäischen Fernwanderwegs E8. Ungefähr Dreiviertel des Weges verläuft oberhalb der Baumgrenze, der höchste Berg ist der Ďumbier mit 2043 Metern. Ich will den Weg von Osten nach Westen laufen.

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Splitboard-Tour auf den Daltinden

Splitboard-Tour auf den Daltinden

Das Ende der Welt hat einen Namen: Lyngen. Die abgelegene Insel in Nord-Norwegen bei Tromsø liegt kurz unterhalb des Nordkaps und mündet in den Atlantik. Der perfekte Ort für eine Woche Splitboarden. Einer der anvisierten Gipfel dieser Woche war der Daltinden.
Splitboarden verbindet das Skitourengehen im Aufstieg mit dem Snowboarden in der Abfahrt. Ein Splitboard hat in der Regel den Shape eines Freeride-Snowboards und kann der Länge nach in zwei Skier “zerteilt” werden. Dafür löst man lediglich die Bindung und steckt sie für den Touring-Modus wieder auf die einzelnen Ski auf. So können auch Snowboarder Skitouren laufen.

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Griechische Geschichte, weiße Kalkterrassen, bunte Basare und mystische Felsformationen

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Reiseberichte Europa Türkei Sophie | 18. April 2017

Griechische Geschichte, weiße Kalkterrassen, bunte Basare und mystische Felsformationen

Im Frühling 2016 wagten wir es, uns der Türkei mit einem VW-Bus T3 zu nähern. Immerhin ist das Land bekannt für seinen Massentourismus, aber wir versuchten dennoch, unseren eigenen Reisestil beizubehalten und auf keinen Fall wichtige Sehenswürdigkeiten zu verpassen. Unser erstes Ziel war die traumhafte Stadt Istanbul, danach ging es weiter in Richtung Süden nach Ephesos, eine der größten und bekanntesten Städte Kleinasiens. Wir fuhren weiter Richtung Osten und konnten Pamukkale besichtigen und in die Landschaft von Kappadokien eintauchen. Insgesamt dauerte unsere Reise drei Wochen von April bis Mai, bis wir in den Iran einreisten.

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Mit Kajak und Hundeschlitten zur Polarnacht in Nordnorwegen

Mit Kajak und Hundeschlitten zur Polarnacht in Nordnorwegen

Der Norden wurde von uns viele Jahre nur im kurzen Sommer besucht. Doch auch im Winter ist er wunderschön und eine Reise wert. Wir wollten dieses Jahr eine „richtige“ Hundeschlittentour machen und da wir noch 2 Tage unverplant hatten, kam uns die verrückte Idee, mit Kajaks in den Fjorden rund um Tromsø Wale zu beobachten.

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Dolomiten: Palaronda Hardtrek

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Reiseberichte Europa Italien Simone | 15. März 2017

Dolomiten: Palaronda Hardtrek

Es gibt in den Dolomiten abseits der 10 Dolomiten Höhenwege weitere, teils sehr einsame Mehrtagestouren, die durch die schönsten Höhenzüge im Norden Italiens führen. Ziemlich abgelegen, inmitten der Pale di San Martino Bergkette führen zwei Touren durch ein 50 km2 großes Plateau aus nacktem Felsgestein. Die Hochebene wurde 1967 zum Naturreservat erklärt (gehört zum “Naturschutzpark Paneveggio – Pale di San Martino), liegt auf einer Höhe von über 2.500m und ist umgeben von hohen Gipfeln, deren Spitzen auch schon über die 3.000m  hinausragen. Das Plateau war einst eine Lagune in einem uralten Atoll und gleicht heute einer Mondlandschaft mit ihren vielen Kratern, Mulden oder Spalten. Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 durchquert das Plateau, doch wir wollten den Palaronda Hardtrek gehen.

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Zwischen Hütten, Stollen und wildromantischer Natur – eine Tour auf dem Kammweg

Zwischen Hütten, Stollen und wildromantischer Natur – eine Tour auf dem Kammweg

Es ging in vier Tagen vom Bahnhof Schöneck bis nach Cranzahl. Am ersten Tag kamen wir bis kurz vor Carlsfeld mit einer Übernachtung in einer kleinen beschaulichen Schutzhütte (ca. 22 km). Weiter ging es über Wildenthal und dem zweithöchsten Berg des sächsischen Erzgebirges, den Auersberg nach Johanngeorgenstadt, mit Übernachtung in der Jugendherberge (ca. 22 km). Am vorletzten Tag ging die Reise von Johanngeorgenstadt, Halbmeilerwiesen und Ehrenzipfel zu einer gemütlichen Schutzhütte auf tschechischer Seite kurz vorm Fichtelberg (ca. 22 km). Um am letzten Tag dann auch noch den höchsten Berg des Erzgebirges zu nehmen, den Fichtelberg (ca. 12 km), nutzten wir dafür anschließend die Abkürzung mit der Schmalspurbahn von Oberwiesenthal bis nach Cranzahl.

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Weihnachtswandern 2016

Weihnachtswandern 2016

Jedem Sachsen sollte die Sächsische Schweiz bekannt sein. Als Kletterer, Wanderer und Romantiker kommt man nicht umhin, dort die Seele treiben zu lassen und das eigentümliche Naturschauspiel links und rechts der Elbe zu genießen. Und genau das wollte ich tun: das klassische sächsische Hobby Boofen angehen und so den Kopf freibekommen. Ich habe den Eindruck, dass der Kopf auch immer gut runterkommen kann, wenn man sich bei Minusgraden reduziert und auf Funktionales runterschraubt. Zumindest geht es mir immer so.

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Ticket to the Moon nach Rügen

Ticket to the Moon nach Rügen

Mit dem Kanu durch Schweden, eine mehrwöchige Rundreise durch Europa oder gar die große Weltreise – das große Abenteuer schlägt so leicht nichts. Aber manchmal lohnt sich auch eine kleine Flucht aus dem Alltag. Nach einer solchen war mir Ende August des letzten Jahres zumute und es verschlug mich von Leipzig aus für 1 1/2 Tage nach Rügen – ohne feste Unterkunft, aber mit zwei Optionen für die Nacht: Klassisch auf der Isomatte oder gewagt in der Hängematte.

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Wintertrekking in Norwegen

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Reiseberichte Europa Norwegen Hagen | 25. Januar 2017

Wintertrekking in Norwegen

Still, erhaben und abgelegen ist die subpolare Hardangervidda. Kaum eine andere europäische Landschaft ist bis heute derart unberührt. Nicht umsonst hat auf der größten Hochebene Europas manch Polarexpedition trainiert. An acht Tagen mit Zelt, Pulka und Ski haben meine Frau und ich sowohl die schönsten, als auch die schlechtesten Seiten dieser Wildnis erlebt.

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Eisiger Tanz in der Vertikalen: Eisklettern im Pitztal

Eisiger Tanz in der Vertikalen: Eisklettern im Pitztal

Seit mehr als 10 Jahren zieht es uns traditionell an Garmisch vorbei in das winterliche Pitztal. Sandra hatte vor Jahren den Eiskletterspot entdeckt und nach einer kurzen Kletterpause kehrten wir 2008 ins Tal zurück, begaben uns auf die Suche nach unserem alten Guide und werden auch 2017 Ende Februar bei hoffentlich perfekten Eisbedingungen an der Taschach und Umgebung aktiv sein können. Das soll also kein Tourenbericht im klassischen Sinne sein, sondern eine Liebeserklärung an ein winterweißes Tal und eine faszinierende Art, sich im Eis zu bewegen.

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