Wettkampfbericht: Boulderspaß an bunten Griffen

Bereits zum dritten Mal zog es am vergangenen Wochenende die deutsche Boulderelite nach Auerbach. Am Ende standen in der Oberpfalz Julia Winter vom Sächsischen Bergsteigerbund und David Firnenburg vom AlpinClub Hannover ganz oben auf dem Treppchen. Für die Leipziger waren Frauke und Tristan mit am Start und vor allem Frauke zeigte sich mit Platz 9 bei den Juniorinnen gut in Form. Glückwunsch auch von uns tapiren an Frauke und Tristan für die hervorragende Problemlösung in der Vertikalen. Für alle, die nicht live dabei sein konnten: Hier ist Fraukes Bericht zum Boulderspaß an bunten Griffen.

Nachdem alle Sachen eingepackt waren, ging es los. Noch einmal eine letzte Kontrolle. Nachdem gefühlte 5kg Chalk, ein paar Kletterschuhe, Teamkleidung und Motivation im Gepäck verstaut waren, konnte es letztendlich los gehen. Das Ziel war der deutsche Bouldercup in Auerbach (i.d. Oberpfalz) und die Starter waren Tristan und ich. Am Freitagabend gab es ein großes Wiedersehen mit allen Freunden auf dem Parkplatz.


Nach einem Abend gemütlichen Beisammenseins trafen wir uns alle am Samstagmorgen um neun bei der Registrierung in der umfunktionierten und umgebauten Helmut-Ott-Halle wieder. Noch hielt sich die Aufregung in Grenzen. Man sollte eigentlich meinen, dass man sich nach einigen Jahren des Wettkampfkletterns daran gewöhnt, dem ist irgendwie nicht so. Ich bin jedes Mal sehr nervös, bevor der Wettkampf beginnt beziehungsweise bevor ich in die ersten Boulder einsteige. Nach einer kurzen Erwärmung im neuen Boulderbereich der Sporthalle waren wir, die Damen und Juniorinnen, ab um elf in den Wänden.
Meine anfängliche Aufregung verflog allmählich nach den ersten Bouldern und bald konnte ich mich mit viel Spaß und Motivation den anderen Boulderproblemen widmen. Von einem kleinen Sprung bis hin zu plattigen und leicht voluminösen Angelegenheiten war alles dabei. Gegen 13.00 Uhr war die erste Qualifikationsrunde für die Damen vorbei. Leider bin ich sehr knapp an der zweiten Runde vorbei gerutscht, bin aber mit einem 9. Platz bei den Juniorinnen trotzdem zufrieden.

Für Tristan hieß es ab 12.00 Uhr volle Konzentration. Auch er hatte fünf Boulderprobleme zu bewältigen. Nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten kam auch er in seinen gewohnten Rhythmus und belegte den 38. Platz bei den Herren und fand sich dort im guten Mittelfeld wieder. Es war, wie so oft, eine schöne Erfahrung und ein gut organisierter Wettkampf. Nach den Anstrengungen in der Halle ging es die darauf folgenden Tage raus an den Fels, wo die nächsten steinigen Probleme auf uns warteten.


Ich möchte mich hier noch einmal für die uns zur Verfügung gestellten Sachen, wie die Kletterschuhe, durch den tapir Leipzig bedanken. Es ist für uns eine große Unterstützung. Des Weiteren bei unseren Trainern Reini und Uwe für die wöchentlichen Bemühungen und Anstrengungen uns etwas von ihren Erfahrungen und ihrem Können zu vermitteln.

Bis bald, Frauke.

 

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