L.I.M. Down – kompromissloser Daunenschlafsack von Haglöfs

Im Vorfeld der Outdoor hatten wir bei Facebook nachgefragt, ob es Sachen gibt, die euch brennend interessieren, auf die wir auch mal ein zweites Auge werfen sollten. Eine der Nachfragen betraf den L.I.M. Down Schlafsack von Haglöfs – mit seinen 473 g ein neues, echtes Leichtgewicht unter den Daunenschlafsäcken. Die Schweden reichten ihren Schlafsack bei der internationalen Jury für den Outdoor Industry Award ein. Der L.I.M. überzeugte mit seiner intelligenten Ventilationslösung und gehört zu den 35 Preisträgern in diesem Jahr. Die Jury war begeistert von der Reduzierung des Eigengewichts, ohne dass man bei der Performance des Schlafsacks Kompromisse eingehen muss. Das hat auch uns interessiert, als wir traditionell unsere Messetour auch in diesem Jahr auf dem Preisträgerstand begonnen haben.

L.I.M. steht bei Haglöfs für “Less is More” und damit für ein Konzept, das für Haglöfs’ “Fast and Light Philosophie” steht. Die Bekleidung und die Ausrüstung dieser Reihe sind absolut auf Funktion ausgerichtet, die Materialien sind ultralight und dennoch strapazierfähig, die Sachen extrem klein verpackbar. Bei den puristischen Designs wird auf alle Details verzichtet, die nicht unbedingt notwendig für die Funktion sind. Die Serie wurde für dieses Frühjahr bereits neu überarbeitet. Dass sie ihr kreatives und innovatives Potenzial damit noch nicht ausgereizt haben, beweisen sie mit dem neuen L.I.M. Down, der 2015 auf den Markt kommen wird.


Bisher war der Leo +-0 mit gut 600g der leichteste Daunenschlafsack aus dem Hause Haglöfs. Beim L.I.M. Down wurde noch mehr Gewicht gespart, indem sie komplett auf den Einsatz von Reißverschlüssen verzichten. Das Konzept ist eigentlich ganz einfach. Damit man auf Tour nicht in seinem eigenen Saft schmort, kann der Schlafsack am Fußende einfach und schnell geöffnet werden. Die weite Öffnung sorgt für ausreichend Ventilation. Das Coole an der Öffnung im Fußteil ist, dass man den Schlafsack an den Knöcheln einfach etwas hochziehen und damit ein paar Schritte gehen – oder abends in gemütlicher Runde mollig warm zusammensitzen kann. Wird’s nachts kalt, zieht man an der Kordel und die Füße liegen wie gewohnt in einer Art Fußbox. Gut gewärmt. Und obwohl die Kopföffnung weit genug ist, dass man gut in den Schlafsack reinkrabbeln kann, lässt sich der Kopfteil auch gut als enganliegende Kapuze zusammenziehen.

Doch damit nicht genug! Der Mumienschlafsack hat eine bluesign®-zertifizierte Isolierung aus 90/10er Gänsedaune (800 cuin) und einen engen, körpernahen Schnitt bekommen. Konzipiert wurde der L.I.M. für Trekker und Wanderer, die minimalistisch unterwegs sein und trotzdem nicht auf eine komfortable Wärmeleistung (+6 bis 1°C) nachts verzichten wollen. Die Kammernkonstruktion ist so angelegt, dass die Daunen sich gut um den Körper herum verteilen, also dort wärmen, wo es sich auch schon mal frostig anfühlt. Von der Haptik her ist das 70 d Polyamid Material angenehm. Der Schlafsack ist eingepackt eher ein Hauch von Nichts. Wer also auf den Komfort eines bequemen Reinlegens in den Schlafsack verzichten kann, wer bereit ist, ähnlich wie bei einem Inlett, über das Kopfteil in den Schlafsack zu krabbeln, für den könnte der L.I.M. Down von Haglöfs ab dem Frühjahr 2015 eine echte Alternative darstellen. Und, neugierig geworden?

 

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2 Kommentare

  1. avatar
    1
    Stefan | 19. Dezember 2014, 19:41

    Wo bleibt das Gewichtswunder!?

  2. avatar
    2
    simone | 23. Dezember 2014, 10:50

    Hallo Stefan,
    das neue Gewichtswunder wird wohl frühestens im März auf den Markt kommen. Die Schweden haben ihn auf der letzten Outdoor vorgestellt für 2015. Wenn Du auf die Haglöfs Seite schaust – Dort wird immer noch der Leo als leichtester Schlafsack geführt. Also musst Du Dich noch etwas gedulden. :)
    Viele Grüße aus dem tapir und ein frohes Fest!
    simone

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