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Teaserbild: Neues aus der Bücherecke: Topo Kletterführer Sächsische Schweiz

Neues aus der Bücherecke: Topo Kletterführer Sächsische Schweiz

Es mag nicht ganz der richtige Zeitpunkt sein, zumindest vom Wetter her gesehen, aber einen echten Sachsen hält auch der Dezember nicht davon ab, rauszufahren und das ein oder andere Kletterziel anzupeilen. Darüber hinaus steht das Weihnachtsfest vor der Tür und der neue Gebietsführer wird sich bestimmt auf diversen Gabentischen gut machen und für leuchtende Augen sorgen.

Immer wieder taucht im tapir in unserer Bücherecke die Frage nach einem Gebietsführer für das Elbsandsteingebirge auf. Dann erklären wir den Neugierigen, dass es einen sechsbändigen Führer gibt und nicht nur einen einzigen Überblicksführer. Leider müssen wir ihnen dann auch verklickern, dass es eigentlich nur noch den gelben Führer gibt, der die Schrammsteine, das Schmilkaer Gebiet abdeckt. Wir warten auf Neuauflagen. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt, aber unbefriedigend ist die aktuelle Situation schon.

Und wer hätte es gedacht: In der Bouldercity in Dresden wird nicht nur seilfrei geklettert. Ihnen und dem Team von steinfibel.de ist es zu verdanken, dass eine der Lücken bei den Kletterführern geschlossen werden kann. Denn es ist vollbracht: Band 1 der neuen Topo-Kletterführer-Trilogie Sächsische Schweiz hat den Weg in unsere Bücherecke im tapir gefunden. Sandsteinfreunde, die nicht nur in den Alten Wegen an den Gipfeln des Elbtals unterwegs sind, werden an dem neuen Führer ihre Freude haben, ist er doch der aktuelleste Gebietsführer, der derzeit auf dem Markt erhältlich ist.

Ausgewiesen ist der neue Foto-Topoführer für den Ostteil des Elbsandsteingebirges und deckt die Klettergebiete der Hinteren Sächsischen Schweiz ab: Affensteine, Kleiner und Großer Zschand und Wildensteiner Gebiet. Verglichen mit dem Rölke-Führer vereint er den dunkelgrünen und den weinroten Kletterführer aus der sechsbändigen Ausgabe. Der Topoführer erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sowohl in Bezug auf die Gipfel, als auch auf die Wegeauswahl. Er ist eher ein Auswahlführer und eignet sich für all jene, die sich ab dem sechsten Grad der sächsischen Schwierigkeitsskala wohlfühlen. Viele lohnende Gipfel mit ausgewählten Wegen bis 6 und alle Wege ab 7a aufwärts wurden akribisch erfasst und beschrieben. Bei der Fülle der Wege lässt es sich aber auch beim neuen Führer nicht vermeiden, dass man als Anfänger zunächst in den Abkürzungsdschungel eintauchen muss; ist aber für Sandsteinneulinge, die nicht mit den alten, traditionellen Rölke-Führern groß geworden sind, deutlich einfacher zu lesen.

Sofort ins Auge fallen die farbigen Topos, 117 an der Zahl, und die bunten Kletterfotos, die einen sofort dazu verleiten, den Kletterucksack aufzusetzen und loszulegen. Dazu gibt es für eine bessere Orientierung noch Anstiegsskizzen, eine Übersichtskarte mit Straßenführung inklusive Parkplätzen sowie Gasthäusern für’s gemeinsame Feierabendbier. Abgerundet wird das Ganze dann auch noch durch Insider-Kommentare, die Zusatzinformationen zur Sicherung, Gesteinsqualität und Besonderheiten einzelner Wege geben. Das macht die neue Kletterführer-Trilogie Topo Sächsische Schweiz perfekt für Kletternewbies im Elbsandsteinklettern und schließt eine seit Jahren nervende Lücke in der Kletterführerliteratur.

Für das Frühjahr 2015 sind die Gebietsführer Nord und Süd angekündigt. Kletterherz, was willst Du mehr?!

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