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Teaserbild: Stirnlampentest beim Miriquidi 2011

Stirnlampentest beim Miriquidi 2011

Miriquidi heißt übersetzt „Dunkelwald“ und durch den ging es bei Deutschlands einzigem 24-Stunden-Skirennen am Kahleberg in Zinnwald. Ursprünglich war die Kammlage des Erzgebirges von einem undurchdringlichen Wald bedeckt. Und auch wenn es heute weniger Bäume sind – die Nacht war lang und trotz Mondlicht und Sternenhimmel ziemlich dunkel. Ohne Stirnlampen ging deshalb gar nichts.

Alle zwei Jahre gibt es ein Stelldichein von Skiverrückten in Zinnwald. Tagelanges Tauwetter im Vorfeld der Veranstaltung: in meinem Freundeskreis hies es nur: Am Samstag Skilaufen im Erzgebirge ??? Da liegt doch längst kein Schnee mehr. Je näher der Termin kam, um so mehr stand der „Crosslauf“ als Horroszenario unserem Frauenteam vor Augen. Schon einmal, bei der ersten Auflage, wurde mit einem Ski in der Hand 8 Stunden lang gelaufen.

Doch der Wettergott hatte ein Einsehen – schickte noch etwas Schnee und lies es erneut kalt werden. So stürzten sich morgens um 10 nach dem Startschuß durch den Altenberger Bürgermeister 29 Viererteams, 19 Zweierteams und 10 Einzelstarter auf eine für die Verhältnisse sehr gut präparierter Loipe ins Abenteuer. Doppelt soviele Starter hatten sich beworben, eines der härtesten Skirennen zu absolvieren und vom Hobbyläufer bis zum ehemaligen Leistungssportler waren alle Leistungsklassen vertreten.

Jeder Starter hatte, entsprechend der Wettkampfbestimmungen aus Sicherheitsgründen eine Stirnlampe auf – im Starterfeld war damit ziemlich alles vertreten, was es an Stirnlampen auf dem Markt gab und gibt: Lampen von Petzl, Black Diamond und Silva dominierten das Bild in der Nacht: mit normaler Glühlampe (Petzl Zoom) bis zu modernsten LED-Technik. Manch Läufer blendete schlimmer als ein entgegenkommendes Auto auf der Straße.  Aber – genau so wichtig wie ausreichend zu sehen, war das Gesehen werden, denn gerade in den Abfahrten machten sich die teilweise extremen Leistungsunterschiede stark bemerkbar. Die Läufer mußten immer wieder entsprechend schnell reagieren.

Wir kamen trotz Temperaturen um die – 10°C mit einem Satz Batterien aus, ohne einen Leistungsverlust zu bemerken. Wie es den Läufern mit einer klassischen Glühlampe erging, wissen wir allerdings nicht. Matthi und ich waren mit der neuen Spot von Black Diamond unterwegs – die Power-LED benötigten wir nicht, da die normale Leuchtleistung ausreichend fürs Laufen war. Sandra lief mit ihrer Tikka 2 von Petzl, während der Rest der Leipziger Vertreter im Team LG exa Nordic, bei den Talfreundinnen und im Team Skimichels and friends u.a. mit einer Tikka 2 Plus oder mit der Ultra wide von Petzl unterwegs waren. Letzteres ist eine neue Stirnlampe mit abnehmbaren Batteriefach, um zum Einem das Gewicht am Kopf zu reduzieren und auch um bei Kälte das Batteriefach am Körper zu verstauen, um ein Auskühlen und damit den Leistungsverlust zu verhindern.

Der Morgen nach einer langen Nacht begann mit dem typischen Zinnwalder Nebel, ehe nach und nach die Sonne herauskam. Bis auf zwei Einzelstarter kamen alle Teams ins Ziel und ich denke, 2013, zm 5. Miriquidi, werden wir einen Großteil der Teilnehmer wieder auf der Strecke treffen. Danke an Frank Meutzner für eine klasse, verrückte Idee für einen Skiwettbewerb und danke an das Orgateam vom KV Rohnspitzler und dem SV Zinnwald für die hervorragende Betreuung während des Rennens – inclusive der kulinarischen Genüsse, die auch ab Mitternacht  leckere Nutella-Brötchen beinhaltete.

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