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Teaserbild: Energiebündel für Petzl-Lampen: das Core Akkupack

Energiebündel für Petzl-Lampen: das Core Akkupack

Das Petzl eine der Top-Firmen ist, die zuverlässige und langlebige Stirnlampen baut ist ja weithin bekannt. Die letzte Innovation ist ausnahmsweise mal keine neue Lampe, sondern ein wiederaufladberer Lithium-Ionen-Polymer-Akku namens CORE, der in allen Lampen der Tikka2 und Zipka2-Serie nutzbar ist. Er passt in die Modelle TIKKINA2, TIKKA2, ZIPKA2, TIKKA PLUS2, ZIPKA PLUS2  und TIKKA XP2. Wäre es ein ganz normaler Akku, dann würde ich CORE wahrscheinlich hier keinen Artikel widmen, aber neben der umweltschonenden Variante der Energieversorgung der genannten Stirnlampen bietet CORE die Möglichkeit interne Lampeneinstellungen über eine kostenlose Software zu verändern.

Zu diesem Feature kommen wir später, hier sind erst einmal die Hard-Facts: der Akku hat eine Kapazität von 900mAh, etwas weniger als die 3 herkömmlichen AAA-Batterien, aber das lässt sich durch die Einstellmöglichkeiten ausgleichen. Aufladbar ist CORE via USB (abgedeckter Mini-USB-Anschluss an der Rückseite) an Computern, KFZ-Ladegeräten und Solarladegeräten. Der Ladevorgang dauert via USB knapp 3 Stunden und das Gewicht liegt mit nachgewogenen 30g ca. 5g unter dem Gewicht von 3AAA-Batterien. Dank der Lithium-Ionen-Polymer Technologie des Akkus ist eine deutlich bessere Kälteresistenz (nutzbar von -30°C bis +60°C) gegenüber herkömmlichen Alkali-Batterien zu verzeichnen und allein dies wird für viele Alpinisten, Skitourengeher und Langläufer schon Grund genug für den Wechsel zu CORE sein. Die Batteriestandsanzeige informiert nach dem Anschalten und während des Ladevorgangs kurz über den Ladestand des Akkus (grün: 66% – 100%; orange: 33% – 66%; rot: 20% – 33%; rot blinkend: 0% – 20% (auch die Lampe blinkt dann zur Warnung)). Der einzige Wermutstropfen, der Joggern eventuell auffällt, ist die größere Tiefe der Lampe, die durch den Einbau von CORE um 8mm „dicker“ wird und den Schwerpunkt etwas nach vorn verlagert.

Damit nun die Energieeinstellungen der Lampe verändert werden können, muss man unter www.petzl.com/os die kostenlose Software für Windows und Mac herunterladen und installieren. Wird die Lampe dann via USB am Computer angeschlossen kann man mit wenigen Mausklicks die Energieeinstellungen der verschiedenen Leuchtmodi der jeweiligen Lampe variabel einstellen. Im Fall meiner Tikka XP2 kann man den Maximal- und Economic-Modus verändern, Rotlicht- und Blinkmodus sind nicht veränderbar.

Für jeden Modus ist die Variante „regulierte Leuchtstärke“ (konstante Leuchtstärke und –weite bis zum Abschalten) oder „unregulierte Leuchtstärke“ (langsam abnehmende Leuchtstärke und –weite) wählbar. Die erstgenannte Einstellung führt zu kürzerer Akkulaufzeit, bietet aber eine konstante Ausleuchtung über die gesamte Zeit, hingegen sorgt die unregulierte Variante mit abnehmender Leuchtkraft zu deutlich längerer Batterielaufzeit bei abnehmender Leuchtweite. Sehr gut ist, die Möglichkeit für die beiden Leuchtmodi unterschiedliche Einstellungen vornehmen zu können.

Im regulierten Modus kann stufenlos festgelegt werden, mit wie viel Prozent der Leistung die Lampe arbeiten soll. Ein Testmodus ermöglicht das Probieren der Einstellungen ohne die Lampe vom Computer zu trennen. Mein Fazit: CORE ist die perfekte Lösung, die ohnehin schon sehr gut durchdachten Petzl-Lampen noch besser an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Die Kälteresistenz, der Umweltaspekt und der langfristige finanzielle Nutzen, tun das übrige dazu bei, dass ich diesem Teil schon jetzt das Prädikat „Lieblingsstück“ verleihe, auch wenn der Langzeittest noch aussteht.

 

 

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