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Teaserbild: tapire in Friedrichshafen gesichtet: Ein Rückblick auf die ersten Tage der OutDoor 2017

tapire in Friedrichshafen gesichtet: Ein Rückblick auf die ersten Tage der OutDoor 2017

Am Sonntag, einen Monat früher als bisher, öffnete die OutDoor in Friedrichshafen ihre Türen. So weit wie immer, doch im Gegensatz zu den letzten Jahren, an denen man an den ersten beiden Tagen kaum durch die Gänge kam, war es gestern ziemlich ruhig, eher familiär. Also ein entspannter Einstieg für 10 tapire in vier Tage Messe(er)leben auf Europas größtem Branchentreff der Outdoorszene.


So sind wir denn nun seit Sonntag auf der OutDoor unterwegs, um uns über die technischen Neuerungen, innovativen Ansätze und Styles für das kommende Frühjahr zu informieren. Traditionell zieht es alle tapire dabei am ersten Tag auf die Ausstellungsfläche der Anwärter für die Outdoor Industry Awards, quasi den Oscars der Outdoorbranche. So auch gestern. Wir waren zu unterschiedlichen Zeiten auf der Fläche, doch das Fazit fiel bei der abendlichen Diskussionsrunde einhellig aus: Leider gab es bei keinem von uns leuchtende Augen. Es machte sich eher eine gewisse Ratlosigkeit breit.

Nun stellt sich mir die Frage: Darf man eigentlich laut sagen, dass man enttäuscht von der Juryauswahl ist? Wobei sich die Kritik nicht an die Produkte selbst richtet, sondern es eher an der Aktualität liegt. Die Messe wirbt ja damit: „Der OutDoor INDUSTRY AWARD zählt international zu den wichtigsten Auszeichnungen, die ein Unternehmen in der Outdoor-Branche erzielen kann. Ausgezeichnet werden Produktneuheiten und herausragende Innovationen, …“ Doch einige der vorgestellten Sachen gibt es schon seit längerem bei uns im tapir zu kaufen oder wir haben uns nach der Vorstellung dieser Sachen dagegen entschieden. In diesem Jahr fanden wir, dass wirkliche Neuigkeiten unter den Preisträgern eher rar gesät sind. In der Diskussion haben wir uns natürlich schon gefragt, was die Jury zu der Auswahl bewogen hat und welche Kandidaten bei ihnen „durchgefallen“ sind.

Oder liegt es vielleicht doch daran, dass die wirklichen großen Innovationen in diesem Jahr ausgeblieben sind und der Fokus bei den Marken genauer betrachtet eher auf den kleinen Verbesserungen ihrer Bekleidung oder Hartware liegt?


Vielleicht ist es aber auch nur unser erster Eindruck. Und man könnte es ja auch so sehen, dass wir in Leipzig der Zeit voraus waren und unsere tapir-Kunden daher schon jetzt die Sachen bei uns kaufen können, die gerade eben auf der Messe als Europas beste Produkte in ihren Kategorien ausgezeichnet worden sind. Ist doch cool – oder? 🙂

Am Sonntagabend wurden dann die Gold-Award-Preisträger einem großen Publikum vorgestellt und würdig gefeiert, darunter auch mein persönliches Highlight: der neue Micro Puff Hoody. Bei der neuen Kunstfaser von Patagonia können sich leichte Daunenjacken zukünftig warm anziehen!

Neben Patagonia kann sich Primus über Gold für sein Prime Tech Stove Set, Kocher und Töpfe mit integriertem Wärmetauscher, freuen, den ihr euch im tapir-Kochregal näher ansehen könnt und mit dem wir auch auf der letzten Testtour unterwegs waren. Helinox hat genauso einen Gold Award für den den Chair Zero bekommen; auch der kann bei uns schon probegesessen und käuflich erworben werden. Ebenso prämiert wurde Katadyn für seinen leichten Wasserfilter. Der hört auf den passenden Namen BeFree. Wir waren damit auch schon auf der Testtour in der Hohen Tatra, hatten beim Gruppenfoto viel Spaß mit ihm und ihr könnt den auch haben, denn wir haben den BeFree im tapir in der Größe 0,6 l. Exped hat die Jury wieder überzeugt und Gold für seine neue Downmat bekommen, Skylotec für das sicherste Klettersteigset am Markt, Gregory für den überarbeiteten Baltoro 65 (neues Tagesystem), Ternua für die Ride On Pant, eine Hose aus recycelten Fischernetzen, die ab Herbst auf dem Markt ist und die wir dann auch für euch im tapir präsentieren werden.

Zwei Tage warten noch auf uns, voll gefüllt mit Vorlagen und Diskussionsrunden, immer wieder auch mit den Designern und Entwicklern, die hier in Friedrichshafen vor Ort sind. Spannend ist unter anderem dabei auch, dass es anscheinend immer häufiger Start-Ups gelingt, über Crowdfunding ihre teils ausgefallenen Ideen zu verwirklichen. Ein Teil unserer tapire hat sich auf der Messe auf ihre Spuren begeben und interessante Sachen dabei entdeckt. Was in den Tagen und Gesprächen deutlich wird: neben Leichtgewicht und Nachhaltigkeit spielt das Thema Made in Germany bzw. Made in Europe eine immer größere Rolle. Im kommenden Jahr wird es deswegen auch einige Veränderungen im tapir-Sortiment geben. Mehr dazu und über unsere persönlichen Highlights von der Messe gibt es dann am Freitag beim abschließenden Blick ins Messetagebuch der tapire.

Hier noch ein paar Impressionen von den ersten Messetagen:

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