Was hat ein tapir mit einem Steckenpferd zu tun?

…eigentlich nicht allzuviel, möchte man meinen. Aber am ersten Juli-Wochenende gibt es viel von uns tapiren zu sehen in Leipzig!  Am 01. Juli öffnet in Leipzig eine geheimnisvolle Tier- und Pflanzenwelt ihre Pforten: Gondwana-Land. Und am 03. Juli trifft man sich dann auf der Pferderennbahn zum Bürgerpicknick mit Steckenpferdrennen. Und immer wird mindestens ein Tapir dabei sein.

Ab Freitag können die Zoobesucher ins Gondwana-Land reisen – lange hat es gedauert, bis das neue Wahrzeichen von Leipzig, dessen wie aus Glas wirkende Kuppel (Folienkissen)  schon von weitem grüßt, endlich fertig geworden ist. Hochwasser, Bomben-Funde und andere Widrigkeiten mußten überwunden werden, bis die neue Tropenlandschaft des Leipziger Zoos bezogen werden konnte. Dessen tierische Bewohner sind schon vor Wochen oder Monaten im Zoo in Leipzig angekommen und warten nur darauf, ihre neue Heimat zu beziehen, um sich hoffentlich schnell heimisch zu fühlen.

Beeindruckende Zahlen begleiten die Eröffnung: 3 Kontinente werden auf 16.500 qm Fläche vorgestellt, es wurden Tonnen an Erde bewegt, damit rund 500 Pflanzen- und Baumarten (mehr als 17.000 Pflanzen) einen (bleibenden) Eindruck eines tropischen Regenwaldes vermitteln und die Besucher auf unterschiedlichen Wegen die Landschaften erkunden können. 300 Tiere haben eine neue Heimat in der beeindruckenden Halle gefunden, darunter auch unser Patenkind Cotopashi, das wir im Januar schon einmal kurz besuchen durften. Es wird viele Möglichkeiten geben, die Flora und Fauna zu erkunden. Dschungelpfade laden dazu ein, die Tiere durch dichtes und hohes Gras hindurch zu beobachten. Wer keine Höhenangst kennt, kann auf dem Baumwipfelpfad die Tropenwelt von oben betrachten oder wer es eher gemütlich mag, macht während einer Bootsfahrt auf dem Gamanil eine Zeitreise durch die Erdgeschichte.

tapire wird es dann auch am Sonntag auf der Rennbahn zu sehen geben – diesmal reitend oder auf zwei Beinen. Die Stiftung Bürger für Leipzig ruft zum 5. Bürger-Picknick auf die Pferderennbahn Scheibenholz. In der tapir-Werkstatt wurde in den vergangenen Wochen schon fleissig gebastelt, gelötet und geschweißt – zu sehen sein wird unser Pferd aber erst beim Aufgalopp am 03. Juli. Wer also uns tapire mal statt mit Chapka mit mondänem Hut und wiehernd sehen möchte, sollte mit Picknickkorb (oder auch ohne, wenn man keinen eigenen hat) am Sonntag-Nachmittag auf der Rennbahn vorbeischauen. Das alljährliche Bürgerpicknick ist eine Benefiz-Veranstaltung, deren Erlöss in diesem Jahr in das Projekt “Integration durch Bildung” fliesst.

Weiterschmökern:


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Kommentare

  1. avatar
    1
    simone | 3. Juli 2011, 13:12

    tapire sind eigentlich nicht wasserempfindlich – die Technik dafür um so mehr. Und auch wenn es jetzt gerade nicht regnet – die Entscheidung, das Bürgerpicknick ausfallen zu lassen, ist nachvollziehbar http://www.buerger-fuer-leipzig.de/stiftung/index_stiftung.asp. So werden die tapire samt Steckenpferd heimlich weitertrainieren, denn aufgeschoben ist nicht aufgebhoben….

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