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Teaserbild: Dank eingetretener Zukunft zurück in die Vergangenheit

Dank eingetretener Zukunft zurück in die Vergangenheit

Schon seit Monaten können wir in Leipzig hautnah erleben, wie der Leipziger Zoo mit gut gesteuertem Marketing die Menschen auf die Landung des Zoos der Zukunft vorbereitet. Wir durften im Vorfeld schon exklusiv erfahren, wer alles ins neu entstehende Gondwanaland einzieht und Social Media schaffte es, ein kleines Tierchen Namens Heidi über 325000 Menschen näher zu bringen.
Leipzig, 2008 durch die Bundesregierung als „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet, zeigt, dass dieser Slogan auch im Gondwanaland gelebt wird. Und so gibt es mehr zu sehen als Heidi!

Meinen sechsjährigen Sohn erwischte das Marketing über seine Lieblingssendung „Elefant, Tiger und Co“. So war er gewappnet für die Frage der Sonnabendgestaltung: „Lasst uns ins Gondwanaland gehen und die Totenkopfäffchen besuchen!“
Meine Befürchtung, dass schon das Betreten des Zoos schwierig wird, wurde nicht bestätigt und selbst direkt vor dem Gondwanaland war nur ein kleiner Besucherauflauf.
Die Besucher wurden in Gruppen ins neu erbaute Dschungelreich gelassen, da es gleich durch ein Nadelöhr geht. Dies ist baulich nicht sofort wahr zu nehmen, doch der Gang ist plötzlich im Halbdunkeln mit Menschenmassen verstopft und man hört nur euphorische Fetzen, welche immer wieder Heide beinhalten. Die Namensträgerin sitzt im ausgehöhltem Stamm und lässt ihrem Freund Teddy den Menschenaufmarsch abnehmen. Der dunkle Gang wird farbenfroh angestrahlt und soll ein Hindurchschreiten durch einen aktiven Vulkan suggerieren. Was reell ist, ist die feuchte Wärme. Die konstanten 28 Grad lassen die Hüllen fallen.


Und schon steht man auf dem Dorfplatz, welcher umrankt ist von üppigem Grün. Auf der Fläche von etwa zwei Fußballfeldern sollen rund 500 verschiedene Pflanzenarten eingesetzt worden sein. Und diese verbergen mit unter erfolgreich die 40 verschiedenen Tierarten. Doch entspannt geht es jetzt in der großen Halle weiter. Wir nehmen Kurs auf die Bootsanlegestelle. Im Boot sitzend geht es im Zeitraffer durch die Geschichte der Erde. Die an die Wand projizierten Dinosaurier lassen meinen sechsjährigen ganz dicht an mich heran rücken. Sie sind ihm nicht geheuer und er entspannt sich erst wieder, als wir aus der Höhle heraus sind. Es geht nun fast komplett per Boot durch die gesamte Halle. Dabei sehen wir schon die Totenkopfäffchen und auch den Komodowaran.

Und die zwei Stunden Aufenthalt bleiben kurzweilig. Gib es doch noch die Hängebrücke zwischen den Baumwipfeln, einen Wasserfall den man anfassen kann und auch sogar beschauliche abgeschirmte Ecken. Ganz zu schweigen von den Tieren, die sich uns immer wieder zeigen.

Wer sich nicht zeigt, sind die Tapire. Sie scheuen sich noch etwas vor dem Rummel und ihr großes Gehege bleibt damit gähnend leer.

So müssen wir noch ein weiteres Mal in die Vergangenheit eintauchen. Mein Sohn ist auf alle Fälle wieder mit dabei! „Papa der Zoo ist doch so schöön!“

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