OstBlockCup: Finale bei frühlingshaften Temperaturen im No Limit

Das Hallentraining neigt sich dem Ende zu, es krabbelt in den Fingerspitzen und viele freuen sich schon auf den Naturfels. Zum Abschluss der langen Indoorsaison machte der OstBlockCup Station im No Limit in Leipzig -  zeitgleich feiert der 23 Boulder mit diesem Event seinen sechsten Geburtstag. Nach dem in den vergangenen Jahren das Teilnehmerfeld in Leipzig  immer mehr explodierte, gab es erstmalig in diesem Jahr eine Begrenzung des Starterfeldes über eine Voranmeldung. Da der Frühling auch in Leipzig Einzug hielt, mussten wohl viele Vorangemeldete eine harte Entscheidung fällen: endlich raus an den sonnenbeschienenen Fels oder rein in den Magnesia-Staub beim Boulderwettkampf in der Kletterhalle.

Der OstBlockCup ist eine Boulderserie, in der die verschiedenen Jedermannwettkämpfe von drei Boulderhallen in der Endabrechnung zusammengefaßt werden. Das No Limit  in Leipzig war in diesem Jahr der dritte und letzte Austragungsort, nachdem der Cup im Dezember im Ostblock Berlin gestartet war und im Januar in der Boulderlounge in Chemnitz fortgesetzt wurde.

23 Boulder steht für 2 x 23 Boulderprobleme, wobei es sowohl eine Relax-Wertung (für Boulder-Einsteiger) als auch eine Powerwertung für die Bouldercracks gibt. Durch die Begrenzung auf 250 Starter sollte in diesem Jahr genügend Platz und Raum für alle sein – ohne langes Anstehen an den Kletterproblemen. Und Robert Leistner aus Dresden, Teresa Hirche aus Chemnitz, die No-Limit- Schrauber und Doppi aus dem Pongoland sorgten für viel Abwechslung, große Herausforderungen und einiges lautes und leises Fluchen :) .


207 Starter hatten sich ab Samstag Mittag der Herausforderung gestellt und ihre 23 Probleme in Angriff genommen. Bis 17 Uhr wurden alle Laufzettel abgegeben, die Daten eingegeben und während des Highjump-Contests ausgewertet.  Am Ende des langen Tages gab es dann ein spannendes Finale mit den 6 besten Frauen und Männern, die parallel ihre Boulder am großen Überhang im No Limit in Angriff nahmen. Hochspannung pur, denn Tobias Wolf gelang es am Ende dann doch noch, den nach dem Vorkampf führenden Frank Jaenecke vom Siegerpodest zu stoßen, der am Ende hinter dem Dresdner Zweiter wurde. Währenddessen wurde bei den Frauen Julia Winter auch im Finale ihrer Favoritenrolle gerecht. Als beste Leipziger erwiesen sich Tim Wenzel und Frauke Schmidt, während die tapir-interne Wertung  Alex für sich entschied. Und auch sonst war der tapir gut vertreten – Martin als Cheforganisator für den Leipziger Wettkampf, ein Holz-Tapir als Kletterrelief, drei Boulder-tapire im Wettkampf, ein Fotograf und am Ende für die Sieger und Platzierten bzw. die Tombola viele Preise von uns.

Glückwunsch an die Sieger und Platzierten und wir freuen uns schon auf den nächsten 23 Boulder!


Weiterschmökern:


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