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Unterwäsche

Funktionswäsche bildet als erste Lage in der Bekleidung quasi den Unterbau, also die Basis beim Anziehen. Dabei ist Unterwäsche nicht gleich Unterwäsche. Es erweist sich als nicht immer ganz einfach, die richtigen Baselayer für einen selbst zu finden, man überlegt immer wieder aufs Neue, wie das Schichtsystem von unten her idealerweise aufgebaut werden kann. Dabei spielt die Funktionswäsche  eine extrem wichtige Rolle in modernen Bekleidungskonzepten, dass in der Outdoorwelt  durch das Zwiebelsystem bestimmt wird.

In Zeiten der Spezialisierung hat sich auch in dem Bekleidungssegment der Unterwäsche eine ganze Menge getan: Die Auswahl an Hosen, Kurzarmshirts und Longshirts wird immer größer und das nicht nur, weil mittlerweile die unterschiedlichsten Materialien bei der Unterwäsche verarbeitet werden.  Und egal, für welches Material man sich bei der Funktionswäsche als erste Lage entscheidet: Wichtig ist, dass – gerade weil es oft eng anliegt – das Material sich weich auf der Haut anfühlt und keine Naht drückt oder zwickt.

Moderne Funktionswäsche soll wenn möglich alles auf einmal können:  Mal kühlen, mal wärmen und auch nicht riechen – das sind die Herausforderungen, denen sich Baselayer immer wieder stellen muss.  Grundsätzlich unterscheiden wir heute in Unterwäsche aus Kunstfasern oder aus Naturfasern wie Wolle (Merinowolle) oder Seide, wobei letztere eher selten im Outdoormarkt anzutreffen ist. Unabhängig von der jahreszeitlich bedingten, unterschiedlichen Dicke der Unterwäsche: Die oberste Priorität bei der Auswahl ist, dass sich Funktionsunterwäsche nicht wie ein Schwamm vollsaugt. Sie sollte aus einem elastischen Material bestehen, aber nicht zu eng anliegen. Und sie sollte, wenn möglich, nur wenige Nähte haben, wobei Flachnähte deutlich zu einem erhöhten Tragekomfort beitragen. Wenn die Funktionswäsche dann auch nach ein paar Tagen noch nicht zu muffeln anfängt, freut’s nicht nur den Träger, sondern auch die Mitreisenden.

Seit ein paar Jahren kommt man bei moderner Funktionswäsche, eagl ob für Männer oder Frauen, kaum noch an Merinowolle vorbei. Viele Firmen sind auf Icebreaker gefolgt, und alle legen Wert darauf, dass ihre Wolle mulesing-frei ist. Wolle überzeugt nicht nur durch ihre geruchshemmende Eigenschaft und einen extrem hohen Tragekomfort. Je nach ge­kräuselter Struktur der Fasern bindet Wolle sehr viel Luft und sorgt so für viel Wärme am Körper. Wollkleidung lädt sich statisch nicht auf und ist perfekt geeignet für längere Trekkingtouren und alle Wintersportaktivitäten, bei denen man auch mal eine Pause unterwegs machen will. Man kühlt dabei nicht so schnell aus wie bei reiner Kunstfaser- oder gar Baumwollbekleidung.

Unsere Kunstfaserunterwäsche kommt von Mizuno. Auf sie wird vor allem dann zurückgegriffen, wenn es so richtig schweißtreibend zu werden verspricht (Joggen, Inline Skaten, Berglaufen, Radfahren oder Skilanglauf). Also überall da, wo der Puls mal so richtig hochgejagt wird. Da werden Shirts und Hosen aus Polyester oder einer anderen Faser schnell zur ersten Wahl, vor allem im Sommer dank ihrer Eigenschaft, Schweiß schnell aufzunehmen und die Feuchtigkeit genauso schnell nach außen, also weg von der Haut zu transportieren. Dazu kommt, dass Wäsche aus modernen Kunstfasern auch ganz schnell wieder trocknet.  Auf Tour kann man sie schnell abends durchwaschen und früh die Sachen wieder anziehen. Dass die Sachen in Form bleiben, eng anliegen, ohne die Bewegung einzuengen, dafür sorgt meist ein Elastananteil bei der Bekleidung.

Firmen experimentieren heute auch mit Mischgeweben und unterschiedlichen Materialzusammensetzungen oder Materialstärken. Dadurch kombinieren sie die Vorzüge einzelner Fasern in ihren Unterhemden und Unterhosen, um die Funktionswäsche noch zielgenauer auf den vorgesehen Einsatzzweck abzustimmen. So kombiniert  Woolpower feine Merinowolle mit Nylon und produziert damit Unterwäsche, die in Sachen Langlebigkeit und Pflegeleichigkeit (maschinenwaschbar bis 60°C) kaum zu übertreffen ist.  Ortovox kombiniert in seiner Competition-Serie Wolle mit Nylon und Elastan.  Die Wolle sorgt auch hier für eine gute Thermoregulation und Geruchsneutralität, während die Kunstfaseranteile für den perfekten, jede Bewegung mitmachenden Sitz und die Langlebigkeit sorgen. Die Deutschen greifen wie die Schweden auf das Rundstrickverfahren zurück. Trotzdem gelingt es ihnen, unterschiedliche Materialstärken körperzonengenau einzusetzen. So besteht ein Shirt beispielsweise aus 190 g Merinowolle, während es in den schweißintensiven Bereichen Netzstrukturen eingesetzt bekommt. Da, wo es richtig kalt werden kann, die Gefahr des Auskühlens gegeben ist, ist der Wollanteil mit 240 g deutlich höher.  

Zusammengefasst bleibt, dass die erste Schicht auf der Haut gut abgestimmt sein soll auf die Bedürfnisse, sie sich aus den persönlichen Vorlieben und den geplanten Aktivitäten ergeben.

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