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Teaserbild: tapir tough tested 2013 – unterwegs in Thüringen

tapir tough tested 2013 - unterwegs in Thüringen

Glaubt man der Werbung, führte uns die tapir-Testtour in diesem Jahr in das „grüne Herz“ Deutschlands. Zugegeben: Grün haben wir nicht viel gesehen. Im Gegenteil, denn im Anschluss konnten wir uns beim Wettergott bedanken, dass wir die Schneeschuhe nicht umsonst mitgenommen haben.  Geschlafen wurde in Zelten und unter Tarps; gekocht mit Benzin, Gas und Spiritus. Und nicht zu vergessen: Viele, v.a. Daunenschlafsäcke sorgten für kuschelige Nächte auf unterschiedlich bequemen Isomatten, wenn auch einige tapire für’s Schlafen auf das Zwiebelprinzip zurückgegreifen mussten, um nachts nicht zu frieren.

In diesem Jahr zog es uns an den Rennsteig. Wir wollten auf dieser Tour kein festes Basecamp nutzen, sondern von Zeltplatz zu Zeltplatz ziehen.


Am ersten Tag wude deshalb eine Gruppe tapire am Ortsrand von Friedrichroda ‚ausgesetzt‘ und machte sich mit GPS-Geräten in der Hand auf den Weg zum Campingplatz Paulfeld, während eine kleine Gruppe sich in das feuchte Vergnügen stürzen konnte, sich auf dem Zeltplatz mit dem Zelt- und Tarpaufbau im Schnee zu befassen. Überraschenderweise waren wir nicht allein – wurden aber von den Dauercampern neugierig beäugt und immer wieder gefragt: Ist das nicht zu kalt?

Der zweite Zeltplatz der Tour lag an der Lütschetalsperre – deutlich größer als Paulfeld und auch hier von schneeresistenten Dauercampern bewohnt. Unsere kleine Zeltstadt wurde von allen Seiten fotografiert und bestaunt – die Zeltplatzleitung bot uns Bungalows an, da für Sonntagnacht ausgiebige Schneefälle angesagt worden waren. Und während es in der letzten Woche nur gekrümelt und nicht richtig geschneit hatte – dieses Mal hatten sich die Wetterfrösche nicht geirrt: Es kam viel Schnee. Ein schneller Blick aus dem Zelt am Morgen zeigte:  Alle Zelte und auch die Tarps hatten die schwere Last unbeschadet überstanden. Das hatten wir auf einer Testtour im Isergebirge auch schon anders erlebt.

Für unsere Zelte und v.a. auch die Kocher herrschten ideale Testbedingungen und wer sich noch nie auf Schatzsuche im Schnee gemacht hat, hat echt etwas verpasst. So gab es auf dieser Tour sowohl für unsere jungen als auch für die älteren tapire wieder eine Menge Neues zu entdecken und die ein oder andere Überraschung bei den Produkttests zu erleben. Aber es standen nicht nur die Kocher im Mittelpunkt – es ging auch um leckeres Essen auf Tour, wobei Trekkingnahrung gegen ein selbstgekochtes Menü angetreten war. Die Rezeptideen kamen aus dem Buch „Kochen unter freiem Himmel“ und innerhalb von nicht einmal 20 min war das Zwei-Gänge-Menü servierfertig – einfach lecker! Eine tapir-Hitliste der Gerichte werden wir in den kommenden Tagen hier im Blog vorstellen.

Auch beim Geocachen unter Winterbedingungen gab es, nicht ganz unerwartet, ein paar Überraschungen. Beim Cachen kamen sowohl ein etrex HCx als auch zwei Oregon-Geräte zum Einsatz. Bei den beiden Touchscreen-Geräten hieß es, sich etwas in Geduld zu üben. Waren Finger und Display nass vom Schnee, musste zumindest der Finger gut getrocknet werden, um das Display bedienen zu können und nicht ganz die Orientierung zu verlieren. Erst dann standen wieder alle Informationen, die wir zum Cachen beötigten zur Verfügung – inklusive aller Hinweise zur Lage und Bodenbeschaffenheit sowie der Größe der Caches. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß, unter Wurzeln die kleinen Schätze zu finden oder kleine tapire in den Caches auf die Reise zu schicken.

Am Ende durften sich alle tapire – inklusive unseren beiden Chefs – ausgewählten Fragen in einem Quiz stellen. Unter dem Motto „Frag den tapir…“ ging es nicht nur um Materialien und Ausrüstungsdetails, sondern auch um Wissenswertes aus dem Outdoorleben. Zurückgekommen sitzen die tapire zur Zeit an ihren Testberichten, nachdem es schon in Oberhof eine kurze Auswertungsrunde gegeben hat. Es gibt viel zu vergleichen und zu erzählen und für euch zusammenzufassen.

Nach der Tour ist vor der Tour: wir freuen uns schon auf die Testtour 2014 und bedanken uns bei VauDe, Mountain Hardwear, Ivanhoe und Woolpower für warme Testbekleidung sowie bei Hilleberg, Deuter, Mountain Hardwear, Black Diamond, Meindl, Scarpa, Highlight, Lightwave, Atlas, powertraveller und Nordisk für die Testausrüstung.

PS: Man kann auch in Deutschland auf Touren viele interessante Menschen treffen. So auch in Thüringen – dem Land ohne Prominente, wenn man Rainald Grebe Glauben schenken mag. Dem ist natürlich nicht so 😉  Und so konnte ich beim Abwasch auf dem kleinen Zeltplatz Paulfeld mit Thüringens bekanntester Eisschnellläuferin Gunda Nieman-Stirnemann u.a. über das Leben und Schlafen beim Winterzelten philosopieren – ein Erleben, das sie von einer Tour in Alaska her kennt. Eine Testtour ist halt immer auch für Überraschungen der anderen Art gut.

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