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Nachhaltig unterwegs: Das Green-Shape-Konzept von Vaude

Nachhaltig unterwegs – unter diesem Motto regt der Berg- und Bikesportausrüster VAUDE Outdoorfreunde zur Rücksichtnahme auf die Umwelt an. Doch die Tettnanger gehen noch einen Schritt weiter: In Bezug auf die dazu passende Ausrüstung zeigen sie mit dem hauseigenen Green-Shape-Label, wie man funktionelle Bekleidung möglichst nachhaltig herstellt. Die Bekleidungskollektion für den Sommer 2018 besteht aus Produkten, die nicht nur komplett PFC-frei sind, also ohne schädliche Fluorcarbon-Verbindungen hergestellt werden, sondern die auch zu 90 % den Green-Shape-Standard erfüllen. Ein Grund mehr, einmal hinter die Kulissen des Green-Shape-Konzepts von Vaude zu schauen.

 

In der Outdoorbranche gibt es viele Ökosiegel von Organisationen, die sich für faire und nachhaltige Produktionsprozesse einsetzen. Und wir verraten an der Stelle bestimmt auch nichts Neues, wenn wir Vaude als einen der deutschen Vorreiter in Bezug auf umweltfreundliche Produktion bezeichnen. Die Tettnanger haben 2010 mit „Green Shape“ ihr eigenes Label entwickelt. Kurz gesagt bieten sie damit „funktionelle, umweltfreundliche Produkte aus nachhaltigen Materialien. Bei der Herstellung achten sie auf faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette. Die Kriterien zur Beurteilung sind streng und transparent, werden laufend überprüft und umfassen den gesamten Lebenszyklus des Produkts – vom Design über die Produktion bis hin zu Pflege, Reparatur und Verwertung.“

Bei Vaude zieht sich das Thema Nachhaltigkeit wie ein „grüner Faden“ durch das ganze Unternehmen. In Tettnang wird zudem fortlaufend an neuen Materialien und Technologien geforscht und man ist dabei auch immer auf der Suche nach Partnern, mit denen man gemeinsam diesen Weg gehen kann.

Bis zur Sommerkollektion 2015 umfassten die Green-Shape-Kriterien nur die verarbeiteten Materialien. Das war ein wichtiger erster Schritt, reichte ihnen aber aber bald nicht mehr. Nun also Green Shape 2.0! Der Prozess ist zweistufig:

1) Jedes Produkt muss aus zertifiziertem und/oder besonders umweltfreundlichem Material bestehen und

2) gleichzeitig muss der Hersteller des Materials umweltzertifiziert sein.

Das gibt für die Tettnanger eine doppelte Sicherheit, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Chemikalien in der Produktion. Der Einsatz besonders kritischer Materialien und Technologien wird bei Vaude ausdrücklich ausgeschlossen, so z. B. von PVC, Fluorcarbonen, chlor- und hypochlorithaltigen Bleichmitteln, Nanotechnologie oder lösungsmittelhaltigen Drucken. Außerdem soll jedes Green-Shape-Produkt leicht und ohne chemische Reinigung zu pflegen sein.

Der Ansatz, die komplette Produktion von Bekleidung, Schuhen und Rucksäcken nach und nach komplett auf den hauseigenen Öko-Standard umzustellen, ist extrem komplex. Materialauswahl, Energieverbrauch, chemische Prozesse in den Herstellungsverfahren und soziale Faktoren sind Bestandteile eines umfangreichen Kritierenkataloges beim Green-Shape-Label. Außerdem werden die Nähbetriebe von Vaude als Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) mit Leader-Status regelmäßig von unabhängigen Organisationen kontrolliert.

Von den ersten Designentwürfen über die Produktion bis hin zum Recycling reicht der Green-Shape-Standard, der den Werdegang eines Vaude-Produkts bestimmt und überwacht, wobei die Kriterien auf Umweltschutz, Verbraucherschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet sind.

Was viele nicht beachten: Umweltschutz beginnt schon beim Entwurf! Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Design des Produkts und der nachhaltigen Produktion. Denn bereits beim Design werden Entscheidungen über die Materialauswahl und die Verarbeitung getroffen. Und ein nachhaltiges Design zielt auch auf ein möglichst langlebiges und reparables Produkt und es muss geklärt werden, wie es nach der Nutzung entsorgt werden kann.

Ein Produkt bekommt erst dann das Gütesiegel, wenn nicht nur die Hauptmaterialien den ökologischen Anforderungen entsprechen. Es hat sich am Anfang als schwierig erwiesen, Zulieferer von Kleinteilen wie Knöpfen und Reißverschlüssen zu überzeugen, den Weg gemeinsam mit Vaude zu gehen, gleiches galt für die Druckprozesse. Materialien wie Hartplastik, Metalle, Schäume für Schuhsohlen etc. sind eine ziemlich harte Nuss aus ökologischer Sicht. Oft ist das Verständnis für die hohen Anforderungen an den Umweltschutz bei den Lieferanten für die Produkte noch ausbaufähig.

Und Vaude geht noch ein Stück weiter: Am Ende der Lebensdauer, wenn auch keine Reparaturen mehr möglich sind, kümmert man sich bei den Tettnangern um die Weiterverwertung.

Wer mehr dazu wissen möchte: Über sein Vorgehen informiert Vaude jährlich in seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.

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