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Vorgestellt: der neue Gaskocher Gemini von Optimus

Vorgestellt: der neue Gaskocher Gemini von Optimus

Wir haben die Chance genutzt, den Kocher Gemini von Optimus vorab schon mal in unsere Hände bekommen, um ihn uns näher anzusehen. Dafür suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen in der Sonne. Das erste Fazit: Wer schon immer einen kompakten, leichten Zweiflammengaskocher gesucht hat, kann sich defintiv auf das Frühjahr freuen, wenn wir den Kocher dann auch regulär in unserem Sortiment haben werden. Und für alle, die es nicht erwarten können: Hier kommt unsere Kurzvorstellung des neuen Kochers Gemini von Optimus!

Haute Cuisine für unterwegs! Auf dem Gemini lassen sich zwei Gerichte gleichzeitig zubereiten – die Pastafreunde unter uns werden ihn lieben! Natürlich: Ein Zweiflammenkocher hat schon eher etwas mit Luxus auf Tour zu tun. Wenn wir über Größe und Gewicht philosophieren, dann ist klar, dass der Kocher mit seinen gut 800 g nicht zu den Leichtgewichten unter den Kochern gehört. Geht es um jedes Gramm auf Tour, werden sicherlich andere Kocher zum Einsatz kommen. Vergleicht man ihn aber mit anderen Zweiflammenkochern (Annatto: 4.200 g und Tupike: 4.500 g), dann gehört der Gemini defintiv zu den leichten Kochern auf dem Markt. Gleiches gilt für sein Packmaß:  7,2 x 10,2 x 30,5 cm (B x H x T). Oder auf den Punkt gebraucht: Der Gemini ist der leichteste Kocher mit dem kleinstes Packmaß seiner Klasse!

Soweit so gut, doch wie macht sich der Kocher in der Praxis? Die Aufmachung kommt, wie nicht anders bei Optimus zu erwarten, sehr edel daher. Die Oberfläche ist anodisiert und verpackt steht keines der Teile außen über. Die Regler und die Klappfüße werden über Magnete am Kocher fixiert, der Gasschlauch wird im unteren Bereich verstaut. Der Packsack ist groß genug, sodass ein Verpacken des Kochers ohne Probleme möglich ist.

Die Kocherleistung ist mit 3.400 Watt pro Brennerkopf  im oberen Leistungsbereich von Campingkochern. Der Flammenschutz ist integriert im Kocheraufsatz. Laut Hersteller braucht es, je nach äußeren Bedingungen und Wassertemperatur, ca 4 Minuten, um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Technisches Highlight: Das innovative “Pressure Control Valve”, bei dem der Gasdruck nicht mit dem Füllstand der Kartusche abnimmt, sondern stets konstant bei 0,8 bar liegt. Damit sollte man mehr als 160 min bei voller Leistung (ein Brennerkopf) kochen können. Doch wer will das schon? Wichtig ist doch, dass der Kocher stufenlos einstellbar ist und gefühlt stundenlang vor sich hin simmern kann. Das freut die Outdooor-Gourmets unter uns. Betrieben wird der Gaskocher mit herkömmlichen Schraubkartuschen mit Lindal-System (z. B. Primus, Optimus, Coleman).

Doch nun genug der Theorie: Der Kocher ist da und wir wollen ihn im Sonnenlicht unter die Lupe nehmen.

Man stelle sich folgende Situation vor: Ihr kommt im schönsten Sonnenschein mit eurem Boot zum Liegeplatz gepaddelt und bevor ihr anfangt, euer Lager aufzubauen, wird erstmal eine Runde Wasser gekocht: für das Nachmittagskäffchen, für den gemütlichen 5-Uhr-Tee. Also schnell den Kocher am Steg aus dem Beutel rausholen, Füße ausklappen, Wasser in den Topf und los geht’s. Nach dem Heißgetränk kann man sich dann enstpannt in die anstehenden Aufgaben stürzen.

Diese Situation haben wir nachgestellt und es uns am Steg am Leipziger Stadthafen gemütlich gemacht. Der Aufbau geht schnell und unkompliziert, der gewählte Platz ist eben, sodass es mit der Kocher- und damit auch der Topfstabilität keine Probleme gab. Wir waren gespannt, wie lange es dauern würde, einen Liter kalten Leipziger Leitungswassers in einem Edelstahltopf zum sprudelnden Kochen zu bringen. Die Sonne schien, das Thermometer zeigte 16 °C an. Nach 3,5 min gab es erste vorsichtige Bläschen, nach 4 Minuten stieg Wasserdampf auf, nach knapp 5 Miuten blubberte es ordentlich. Mir hätte die Temperatur nach 3:40 min gereicht, um einen Piratenkaffee oder einen Tee aufzusetzen. Wir haben es nur weiterkochen lassen, um zu sehen, wie lange es bis zum Blubbern braucht.

Während wir auf das Wasserkochen warteten, nutzten wir die Zeit, um immer mal wieder einen Topf mit einer Pfanne zu tauschen, also um den kochenden Topf herum am Kocher zu hantieren. Der Gemini steht stabil, die Töpfe auch, sodass dem parallelen Kochvergnügen zukünftig wohl nichts entgegenstehen wird.

Für richtig große Familientöpfe oder Hordentöpfe ist der Kocher Gemini nicht ausgelegt. Da spielen dann die Kocher wie der Annatto-Kocher von Outwell und der Tupike-Kocher von Priums ihre Stärken aus. Wir wissen mittlerweile alle, wie man mit einem Kocher trotzdem ein Menü zaubern kann, doch mit dem kompakten Zweiflammenkocher könnte sich das noch viel einfacher gestalten. Der Kreativität sind dann keine Grenzen mehr gesetzt!

Pro & Contra

+ kleinster Kocher seiner Klasse
+ für einen Zweiflammenkocher kompaktes Packmaß (faltbar)
+ eine Schraubkartusche für zwei Brennerköpfe
+ robuste Materialien
+/- Topfgröße ideal bis 2 Liter

Zu Recht hat der neue Kocher von Optimus den Ispo Award 2021 gewonnen und genauso den Outdoor Retailer Innovation Award für sich entscheiden können.

Und schon mal als Vorabinformation: Der Gemini-Kocher wird, so ist es geplant, einer unserer Ausrüstungsgegenstände sein, die im Rahmen des tapir-Testteams auch von euch getestet werden können. Wie das funktioniert, könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Meldet euch doch mit eurer Touridee und wir schauen dann weiter!

Kocher Gemini

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159.95€

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