Hundeschlitten fahren, als Musher selber hinten auf dem Schlitten stehen und die Tiere lenken: Diesen Traum wollten wir in Schweden verwirklichen. Keiner von uns beiden hatte Erfahrung mit Hunden. Daher kam für uns eine Hardcore-Tour ganz im Norden Lapplands mit nur drei bis vier Stunden Tageslicht nicht infrage. Aber weichgespült in einer bequemen Ferienlodge mit heißer Dusche und nur zwei, drei Stunden Spazierenfahren mit den Tieren wollten wir auch nicht. So sind wir bei „Voice of nature“ gelandet: Im Camp kein Strom, kein fließendes Wasser und nachts in den Hütten Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, falls niemand alle zwei Stunden Holz nach legt. Auf Tour konnten wir draußen bei den Hunden unterm Sternenzelt schlafen. Mega schön! Es gab kleine Schutzhütten, in denen wir abends kochen und sitzen konnten. Meist waren auch drei oder vier Betten darin, doch wer hört sich schon gern das Schnarchen seiner Tourkameraden an, wenn man auch im Freien biwakieren kann? Die Plastikplane, in der das Gepäck auf den Schlitten eingepackt wird, auf den Schnee gelegt, Isomatte drauf, Schlafsack in den Biwaksack stecken und fertig ist das Nachtlager! Die Temperaturen schwankten in der Woche von -32 bis -8 °C, wobei wir die kälteste Nacht zum Glück im Camp verbracht haben.
Den Core 750 von der manchmal unter Radar laufenden, polnischen Daunenschmiede Pajak haben wir seit der Saison Herbst/Winter 2025/2026 im Sortiment. Mit einem Komforttemperaturbereich von -5 bis -12 °C ist der Daunenschlafsack prädestiniert für hiesige Winternächte. Für ihre Hundschlittentour in Schweden hat Melanie noch die passende „Schlaftüte“ gesucht und sich per Mail für das tapir TestTeam beworben. Obwohl der Core 750 von den reinen Werten eigentlich eher nicht ganz genügt, hat sich Melanie dennoch für dieses Modell entschieden und ist wagemutig an den Praxistest gegangen – durchaus mit einer Überraschung bezüglich der Komforttemperatur des Daunenschlafsacks! Mehr lest ihr in ihrem Testbericht!

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