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Teaserbild: Nachhaltiges Reisen – das Travel Festival Leipzig bringt Individualreisende, Backpacker und Abenteurer zusammen

Nachhaltiges Reisen – das Travel Festival Leipzig bringt Individualreisende, Backpacker und Abenteurer zusammen

Auf den ersten Blick scheint es beim nachhaltigen Reisen darum zu gehen, auf Flugzeug und Auto zu verzichten. Doch das ist längst nicht alles und wäre eine einseitige Betrachtungsweise. Es geht um mehr,  jeder kann schon im Kleinen auf seinen Touren etwas dafür tun: Das fängt bei der Planung an und geht bei der Partnersuche vor Ort weiter. Einen spannenden Einstieg in die ganze Thematik kann das für das dritte Januarwochende angekündigte Travel Festival Leipzig bieten. Doch wer steht eigentlich hinter dem Festival und wie stehen wir tapire zum Thema „Nachhaltiges Reisen“?

 

Die gemeinsame Leidenschaft fürs Reisen verbindet, auch wenn die Art des Reisens und die Ziele so verschieden sind, wie es bei all der Individualität der Reisenden auch zu erwarten ist. Nun hat sich im Leipziger Westen seit September ein, wenn nicht gar der Szenetreffpunkt der Leipziger Reiselustigen etabliert: Kokopelli – das Traveller Cafè in der Merseburger Straße. Dort gibt es nicht nur viel zu lesen und zu sehen, auch der Gaumen wird umsorgt: Getränke und Snacks aus der ganzen Welt stehen zur Auswahl – Nachhaltigkeit garantiert.

Um Nachhaltigkeit beim Reisen geht es auch beim Travel Festival Mitte Januar in Leipzig. Hanna und Yvonne, die eine vom Kokopelli, die andere aus dem Westbad, haben sich gefunden, Ideen ausgetauscht und ein spannendes Programm für die beiden Festivaltage auf die Beine gestellt. Ihre Vision dabei:
– gemeinsam träumen, planen, lachen, mitfiebern und Impulse geben
– gemeinsam in neue Abenteuer eintauchen
– gemeinsam eine reise- und abenteuerverrückte Gemeinschaft gründen

Die Besucher erwarten neben den life time stories der Blogger, Filmemacher und Reisenden auch viele weiterführende Informationen zu Themen wie Mobilität beim und zum Reisen (egal ob per Fuß, Van, Segelboot oder Fahrrad), nachhaltiges Reisen und die Arbeit mit internationalen NGOs, Abenteuer, Outdoor und Survival, Arbeiten im Ausland und den magischen Spirit des Backpackerlebens. Beim Lesen des Programms wird schnell deutlich: Langeweile sollte dabei nicht aufkommen! Wer am Samstag nach dem ganzen Erlebten, nach den vielen Impulsen und Anregungen noch Power hat, kann am Abend mit der Traveller Community bei der Abschlussparty mit Live Band und DJ auf Freiheit und Fernlust anstoßen und dabei den Drang zelebrieren, stets und ständig ausbrechen und neue Welten entdecken zu wollen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet weitergehende Informationen hier auf der Festivalseite und kann sich schon mal vorab über die Protagonisten der beiden Tage und ihre Einstellungen zum Leben und Reisen informieren. Die Karten für den Freitag (19.01. zu 18,70 €) und für den Samstag (20.01. zu 27,50 €) könnt ihr auch bei uns im tapir käuflich erwerben. Wir denken, dass ein gemeinsamer Abend mit Gleichgesinnten auch ein perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Freigeister, Abenteurer und passionierte Backpacker ist, also für all jene, bei denen die Erkundung der Welt zum Lebensinhalt gehört.

Wahrscheinlich rennen wir mit unseren Ideen und Vorschlägen zu nachhaltigen Touren bei euch offene Türen ein und vielleicht hat ja auch der ein oder andere noch weiterführende Tipps parat. Hier schon mal unsere Liste zum Einstieg in die Thematik, ohne dass wir mit dem erhobenen Zeigefinger erscheinen wollen:

Wer sich schon im Vorfeld über sein anvisiertes Reiseziel informiert, sich mit den „Do’s & Dont’s“ auseinandersetzt und die ersten Spachbrocken für die tägliche Kommunikation parat hat, der erfährt beim Kontakt mit den Einheimischen vor Ort nicht nur viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, sondern oft haben die Locals auch echte Geheimtipps für einen parat.

Zugegeben: Wir wissen natürlich, dass Auto und Flieger nicht gerade zu den umweltfreundlichen Transportmitteln gehören; fährt man mit Bussen oder Zügen, ist der ökologische Fußabdruck etwas kleiner. Noch kleiner wird er, wenn man mit dem Rad oder zu Fuß vor der eigenen Haustür startet. Wen aber das Abenteuer in der Ferne lockt und man nicht einfach mal so ein paar Monate aussteigen kann, dann hilft nur noch das Flugzeug. Dann sollte, wenn man ein Flugzeug besteigt, zumindest die Dauer der Reise der Entfernung angepasst sein, also nicht unbedingt ein Wochenkurztrip oder gar ein Wochenendausflug ans Ende der Welt auf dem Plan stehen.

Nicht jeder kann und mag seine Touren selber organisieren. Einige sehr spannende Regionen dieser Welt kann man auch nur in Begleitung eines lokalen Guides bereisen. Dann heißt es: Augen auf bei der Wahl der Reiseagentur. Mit etwas Geduld lassen sich in vielen Ländern lokale Partner finden, die sich für einen sanften Tourismus einsetzen und/oder lokale Projekte und Organisationen vor Ort unterstützen oder sich selbst engagieren. In dem Zusammenhang ist dann auch oft von nachhaltigem Tourismus und Tourismuskonzepten die Rede. Aus ökologischer Sicht soll die Natur durch den Tourismus möglichst wenig beeinträchtig werden, während unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Tourismus die Entwicklung einer Region gefördert werden soll; die Einkünfte fließen somit zurück in die heimische Wirtschaft und Bildung.

Im Ausrüstungsdschungel ist es bei aller (angestrebter) Transparenz oft immer noch schwierig, alle Informationen zu Herstellungsprozessen einzelner Produkte zu erfahren. Aus tapir-Sicht gesprochen sind wir als Händler bemüht, euch verstärkt nachhaltig produzierte Produkte anbieten zu können. Mit Gabriel haben wir auch einen tapir-Fachmann, der uns bei den Teamsitzungen darüber auf den Laufenden hält, was sich hinter den unterschiedlichen Ökosiegeln und Nachhaltigkeitslabels alles verbirgt.

„Wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erzählen!“ War man unterwegs, hat man viel erlebt, dann ist es für andere interessant, im Nachgang der Tour nicht nur die Erlebnisse und Bilder zu teilen, sondern auch im kleinen oder größeren Kreis Tipps und Informationen weiterzugeben. So wie beispielsweise bei uns im tapir-Blog auf den Reiseseiten oder so, wie es die Protagonisten des Travelfestival Leipzig als Blogger auf ihren eigenen Seiten tun.

Am Ende liegt es in unserer Hand, liegt es also bei uns Backpackern, Thru-Hikern und Weltreisenden, wie wir uns auf Tour verhalten, welche Ressourcen wir nutzen und wie groß die Fußabdrücke sind, die wir in der Welt hinterlassen.

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