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Teaserbild: Campen auf Beton ?

Campen auf Beton ?

Campen auf Beton ?August 2001: Von Ôsaka aus per Zug in die Japanischen Alpen. Dort wanderten wir in der schroffen Berglandschaft um Kamikochi und bestiegen den Hotadake (3190m). Nach 10 Tagen fuhren wir per Bummelzug zur Noto-Halbinsel, die durch ursprüngliche Küstenlandschaft und Fischerdörfer gekennzeichnet ist. In der alten Kaiserstadt Kyôto schloß sich der Kreis unserer Reise. Hier erfüllen sich die Sehnsüchte jedes Japanreisenden nach Tempeln, geharkten Kiesgärten und japanischer Kultur.

Warum Japan

Japan hat viel zu bieten: von den südseehaften Stränden der Ryukyus bis zu den wilden Landschaften im subarktischen Norden. Schroffe Gebirge und dichte Wälder (immerhin 2/3 des Landes!) eröffnen ungeahnte (!) Trekkingmöglichkeiten. Wen das nicht reizt, der findet lebendige Tradition gepaart mit modernstem Lebensstil in pulsierenden Städten. Diese Vielfältigkeit spiegelt sich auch in der Japanischen Küche wieder. Neben der riesigen Palette an Seafood und eingelegtem Gemüse begeisterten uns auch die leckeren Süßigkeiten!

Alles klar?Japanische AlpenUrsprüngliche Natur und Kulturtradition

Was Sie schon immer über Japan wissen wollten…

Muß man in Japan auf Beton campen?
Als Antwort ein paar Fakten: Japan ist zwar bekannt für seine riesigen Städte, doch die befinden sich fast alle an der Südküste Honshûs und bilden einen dichten Siedlungsgürtel zwischen Hiroshima im Osten und Tôkyô im Westen. Wenn man dieses Gebiet einmal verlassen hat, findet man sich in einem Land wieder, das durch üppige Vegetation, schroffe Berge, Vulkane (20% der aktiven Vulkane der Erde sind auf Japan) und heiße Quellen geprägt ist. Besonders der Norden Honshûs und die Insel Hokkaidô sind für ihre Einsamkeit und Ursprünglichkeit bekannt.

Welche Zeit ist die beste Reisezeit?
Das sind definitiv Frühjahr und Herbst, mit mildem Klima, geringen Niederschlägen und klarem Wetter. Im Frühjahr hat man die Chance die berühmte Kirschblüte Ende März bis Ende April zu sehen. Der Herbst steht dem Indian Summer in Nordamerika in nichts nach. Im Frühsommer ist Regenzeit. Zur Sommermitte herrschen Temperaturen um 30-40° und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80%. Wer dann nach Japan fahren will, sollte auf das Trekken verzichten oder sich nach Nordhonshû bzw. Hokkaidô zurückziehen. Dabei bitte auf den Kalender achten, denn im Spätsommer kommen die Taifune! Der Winter ist eisig, denn da weht der Wind aus Sibirien rüber.

Lecker Mittagessen aus dem MeerWerbung auf JapanischAlles klar?

Wie bewege ich mich in Japan fort?
Japan verfügt über das bestausgebauteste Schienennetz der Welt. Die Preise liegen etwas über denen der Deutsche Bahn. Billiger geht’s mit dem Nachtbus. Trampen ist in Japan zwar unüblich, aber als Ausländer hat man gute Chancen mitgenommen zu werden. Unser Tipp: Das seishun-juu-hachi-kippu ist ein spezielles Ticket für Studenten. Damit darf man 5mal jeweils 24h lang jeden beliebigen Bummelzug nehmen (Also quasi wie fünf Wochenend – Tickets bei uns).

Wo kann man in Japan billig übernachten?
Billig gibt es in Japan leider nicht. Die Lebenshaltungskosten liegen 3 – 5 Mal über unseren. Abgesehen von den Preisen ähneln die Übernachtungsmöglichkeiten den europäischen (Man muss also nicht in den Betonröhren schlafen, die man bei uns immer im Fernsehen sieht!). Unser Tipp: Zelten lohnt sich, da man praktisch überall zelten kann, wo kein Verbotsschild steht (wir haben jedoch nie eines gesehen). In den Nationalparks sind die Stellplatzgebühren ebenfalls ganz vernünftig.

Wie versorge ich mich in Japan?
In den Städten gibt es an jeder Ecke bis zu 24h offene Supermärkte und an nahezu allen Bahnhöfen kleine, preiswerte Nudelshops. Wer`s spartanischer mag: die öffentlichen Toiletten sind zahlreich, sauber und kostenlos – einer Trinkwasserentnahme steht also nichts entgegen. In den Bergen um Kamikochi gibt es jede halbe Tagesetappe bemannte Hütten und warmes Essen. Apropos warm: Stechkartuschen erfreuen sich in Japan großer Beliebtheit! Benzinkocher sind nicht gebräuchlich (Wir mussten eine halbe Stunde mit einem Tankwart diskutieren, um ihn davon zu überzeugen, dass in unsere Flasche wirklich Benzin rein soll).

Was essen!?
Die japanische Küche ist vielfältig, äußerst lecker und geht über das hierzulande berühmt-berüchtigte Sushi weit hinaus. Hinzu kommt, das die „Japanische Ästhetik“ auch vor dem Essen nicht halt macht und deshalb selbst die Angebote einfacher Nudelshops ein Augenschmaus sind. Auf Milchund Getreideprodukte sowie Obst sollte man sich in Japan nicht fixieren. Die gibt es da zwar auch, aber nur spärlich und teuer.

Wie sicher ist Japan?
Mal abgesehen von den Taifunen (man muss ja nicht im Spätsommer reisen) und den Erdbeben (da muss man halt Glück haben) ist Japan eines der sichersten Länder der Welt. In kleineren Städten haben wir auch schon mal unser Zelt oder unser Gepäck für Stunden stehen lassen, ohne das sich jemand daran zu schaffen gemacht hat. Man sollte das sicherlich nicht in großen Städten probieren, aber die Japaner sind ein ehrliches Völkchen.

Alleinreisen ist auch für Frauen kein Problem und die Polizei ist noch ein Freund und Helfer, der schon mal zu einem Schwätzchen aufgelegt ist.

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