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Teaserbild: Lekka Weinland

Lekka Weinland

Lekka Weinland

Wir, das heißt Birte und ich, haben Südafrika 2 Wochen lang bereist. Wir mieteten uns für die Zeit unseres Aufenthalts ein Zimmer in einem Kolonialstilhaus. Von dort aus grasten wir sternförmig die Gegend ab. Wir besichtigten zum einen die vielen Gesichter Kapstadts. Mit einem ’71 Beetle tuckerten wir aber auch zum Cape Point (Kap der guten Hoffnung), in den Norden zum Table View, durch das Weinland und in den südlichsten Süden Afrikas zum Cape Agulhas.

Warum SÜdafrika

Mit den Worten "Willkommen im Paradies" empfing uns ein Freund und brachte es damit kurz und bündig auf den Punkt. Kapstadt ist wohl eine der schönsten Städte des Planeten. Tafelberg, Atlantischer Ozean, eine beeindruckende Tierund Pflanzenwelt – daran kann man sich nicht satt sehen. Die Menschen, ihre Kultur und darin eingeschlossen das Essen sind vielfältig und lekka (lekka (afrikaans) = lecker)!

Birte mit original Xhosa-KleidungBlick vom Table ViewBoulders Beach bei Kapstadt

Was Sie schon immer über SÜdafrika wissen wollten…

Ist Kapstadt nicht zu gefährlich?

Hmm, ja Kapstadt ist nicht ganz ungefährlich. Wenn man aber die gängigen Regeln beachtet, ist man sicher unterwegs. Z.B. nicht alleine auf Townshiptouren gehen! Dafür sollte man entweder einen Townshipguide aufsuchen (z.B. WECAT 021 – 4611371) oder einen vertrauten Einheimischen. Auch sollte man nachts nicht unbedingt alleine durch die Strassen schlendern und nie etwas im Auto liegen lassen. Man sollte wissen, wohin man geht. Bevor man sich auf Erkundungstouren in unbekannte Gebiete macht, sollte man die Sicherheitslage vor Ort erfragen. Wenn der gesunde Menscherverstand eingeschalten ist, sollte nichts passieren. Im Gegenteil: Wir wurden auf unserer Tour segenreich beschenkt.

Wo ist der südlichste Punkt Afrikas?

Es ist natürlich nicht das Kap der Guten Hoffnung, sondern Cape Agulhas. Ein Leuchtturm markiert den südlichsten Punkt Afrikas der ca. 200 km von Kapstadt entfernt. Der Ausflug dorthin lohnt sich. Das Kogelberg Nature Reserve ist sehr schön. Dort gibt’s wilde Bergpaviane und mehrere natürliche Bergseen. Diese Seen befinden sich auf unterschiedlichen Ebenen. Möchte man alle besuchen, was sich sicherlich lohnt, muss man einige durchschwimmen und Felsen hinaufklettern. Ein Sahnehäubchen ist der Fischerort Arniston in der Nähe des Cape Agulhas. Dort kann man sehr schön übernachten und abends urig in der einzigen Kneipe essen gehen. Es gibt im Ort einige B&B oder ein unschönes Ressort außerhalb des Orts in der Nähe einer Militärbasis.
Morgens stellen sich an den Felsen von Arniston Heerscharen von Anglern der Brandung. Der Strand ist spitze. Außerdem kann (ausschließlich) bei Ebbe eine große Höhle besucht werden.

Klettern am Cape AqulhasRotes Autp in KapstadtShacks im Township

Ist bei Wanderungen irgendetwas besonders zu beachten?

Es gibt wilde Tiere in Südafrika. Wer mit einer Banane durch den Busch marschiert, braucht sich nicht wundern, wenn plötzlich ein Bergpavian Besitzansprüche auf diese erhebt. Füttern ist verboten! Bekommt ein Pavian Futter, kommt in der Regel auch die restliche Horde. Die haben nämlich auch Hunger. Pavianhorden werden auch an Stränden gesichtet oder in der Nähe von Mülltonnen. Dumm ist es, Bergpaviane zu füttern. Die Tiere lernen Menschen=Futter und werden Menschen gegenüber aggressiv. Ist das der Fall, werden sie vom Förster getötet.  Also am besten keine Taschen oder Nahrungsmittel mitnehmen.

Wurdet ihr oft angebettelt?

Ja, das ist eben das Schicksal eines Touristen, der sich eine Reise in fremde Regionen dieser Erde leisten kann. Häufig betteln Kinder um Geld oder Essen. Diese könnten aber zumeist eine Unterkunft haben, wo sie auch versorgt würden. Statt dessen kaufen sie sich von den erbettelten Rand Kleber. Wer bettelnden Kindern helfen möchte, tut dies keinesfalls mit Geld. Er sollte sich etwas anderes ausdenken, z.B. den Betrag, den er während seines Urlaubs gerne verschenken möchte, an eine Gemeinnützige Organisation spenden.

Was sollte man unbedingt machen?

Wenn man gemeinsam reist und sich Zeit nimmt, ist alles wunderherrlich. Leider war unsere Reisezeit aus technischen Gründen etwas knapp bemessen.
Kommen wir mal zu den Fakten. Der Table View ist schön. Auf den Tafelberg führt eine mäßig schwere, anstrengende Wanderroute vom Kirstenbosch National Botanical Garden. Diese sollte man unbedingt mitnehmen! Ein Ausflug zum Cape Point sollte man sich auf jeden Fall auch gönnen! Nicht zu spät losfahren, da unterwegs zahlreiche kleine Stops eingelegt werden können. Auch sehr beschaulich und lekka ist das Weinland und Franshhoek. Ein Sahnehäubchen ist der Fischerort Arniston in der Nähe des Cape Agulas (unbedingt nach der Höhle erkundigen und reingehen). 

Wart ihr geimpft?

Ja, natürlich. Hepatitis A und B sowie Typhus sollte man unbedingt vor einreise auffrischen lassen. Z. T wird auch Tollwut empfohlen. Wir hatten allerdings keine Tollwutimpfung, da wir uns hauptsächlich in Cape Town bewegt haben und jederzeit ins Krankenhaus hätten gehen können.

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