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Teaserbild: Listige Tuk-Tuks und balzende Geckos

Listige Tuk-Tuks und balzende Geckos

Listige Tuk-Tuks und balzende GeckosWir waren 2004 für 6 Wochen in Thailand unterwegs. In Bangkok gelandet, fuhren wir mit dem Zug in Richtung Süden bis Chumphon. Von da aus ging´s per Fähre auf die kleine Insel Ko Tao, von dort wiederum auf dieselbe Weise nach Surat Thani. Über den Nationalpark Khao Sok fuhren wir nach Phuket, und von da aus per Bus nach Narathiwat ganz im Süden. Nach einem Abstecher nach Malaysia ging es wieder zurück nach Zentralthailand mit Stopps in der alten Hauptstadt Ayutthaya, in Phimai und Korat, und letztlich bis zur Nordgrenze zu Laos an die Ufer des Mekong in Nong Khai.

Warum Thailand

Thailand ist geprägt vom tropischen Klima mit wunderbaren Traumlandschaften und einer fantastischen Bergund Inselwelt. Diese Landschaften sind gepaart mit einer vielseitiger Kultur aus Bergstämmen, der Khmer-Kultur, der muselmanische Kultur und vielen weiteren Einflüssen etwa aus China, Indien, aber natürlich auch aus dem Okzident. Dank des Englisch fällt der Kontakt zu Einheimischen und anderen Reisenden relativ leicht, wobei man manche Geheimtipps erfährt.  Die legendäre Freundlichkeit der Thais muß hier eigentlich fast gar nicht mehr erwähnt werden. Thailand ist, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann, das ideale Ziel für „Erst“-Traveller.

Sala kaew kooLandschaft im Khao sok NPWat chai wattanaram

Was Sie schon immer über Thailand wissen wollten…

Was sollte man auf keinen Fall tun?
Von einem Getränk mit Eis vom Straßenstand habe ich den schlimmsten Durchfall meines Lebens bekommen, verzichtet also lieber auf Hack-Eis vom Straßenstand!! Stellt Euch nach Möglichkeit nicht unter Früchte tragende Kokospalmen, es gibt jährlich zahlreiche Verletzte! Achtung Raucher: für beobachtetes Stummelwegwerfen gibt’s dickes Bußgeld (ich hab 15 Euro zahlen müssen). In Klöstern, aber auch bei in anderen öffentlich zugänglichen Räumen sollte man keine zu knappe Kleidung tragen (besonders bei den Damen sollte die Kleidung  mind. die Knie verdecken!).  Macht keine Wanderungen ohne Guide im Grenzgebiet zu Myanmar (Burma)! Hintergrund: im Dschungel soll es Drogenlabors, aber auch Rebellen-Camps geben und der Grenzverlauf ist nicht immer erkennbar. Einige Rucksacktouristen gelten in diesem Gebiet als verschollen.

Verhaltensregeln beim Umgang mit Einheimischen?
Auf  Grund der buddhistischen Weltsicht: z.B. nicht am Kopf tätscheln, mit den Füßen in Richtung eines Thais zeigen oder Grundsatzdiskussionen über deren Glauben führen; das kann als Beleidigung empfunden werden!  Näheres dazu sollte in Eurem Reiseführer stehen. Den praktizierten Buddhismus, wenn auch nach unserem Verständnis manchmal kitschig und unverständlich, tolerieren. Hinsichtlich der Preise ist zu beachten, dass es in verschiedenen Sehenswürdigkeiten (Tempelanlagen, Parks [z.B. Khao Sok-NP],…) meistens zwei Tarife gibt, nämlich einen für Einheimische und einen für Touristen. Der Unterschied kann bisweilen gravierend sein! Diskussionen bringen nichts, und sind eingedenk der unterschiedlichen Einkommensverhältnisse auch unangebracht!

Wo und was kriegt man denn so zu beißen?
Es gibt (Frisch-/Nachtessen-) Märkte und kleine Geschäfte, zudem noch Essenstände all over.
Morgens isst man eher ein Müsli mit frischen Früchten, Toast oder Süßteilchen (es gibt in vielen Guesthouses kleine Snackbars). So richtig isst man abends (tagsüber eher in kleineren Portionen). Die Gerichte sind mit Reis oder Nudeln. Sehr würzig. Viele mit Früchten. Knoblauch ist auch sehr beliebt (riecht man oft schon aus einiger Entfernung), Hühnchen, Seafood. Gelegentlich auch Gerichte mit Insekten – nicht jedermanns Sache – ich fand´s lecker!

 

Sonnenuntergang in NarathiwatNaga in NarathiwatPhi pra bat historical park

Wie kommt man im Land voran?
Überland: Bus und Bahn (sehr günstig), in den größeren Städten gibt es Busstationen, oder man stoppt einfach den Bus; Innerhalb der Städte: günstigstes und häufigstes Fortbewegungsmittel sind die Tuk-Tuks, die dreirädrigen Rikscha-MopedTaxis, aber Achtung: wer keine Lust auf stundenlange Shopping-Touren in den Untiefen des Bangkoker Molochs hat, sollte sich nicht auf  „special offers“ einiger TukTukFahrer einlassen (am besten das anvisierte Ziel auf der Karte zeigen). Aufdringlich werbende Tuk-TukFahrer freundlich aber bestimmt zurückweisen.

Verständigung?
Die meisten Thais sprechen Englisch, besonders in den größeren Städten, weniger hingegen in ländlicheren Gegenden und ebenso im Süden des Landes. Verständigen kann man sich  dennoch immer irgendwie. Ein paar Worte Thai können natürlich nicht schaden (z.B. bzgl. des Essens). Aber bereits wenn man ,,Bitte“, „Danke“ und „Guten Tag“ auf Thai parat hat, bekommt den heiß begehrten SympathieBonus.

Übernachtungen?
Wir haben in Guesthouses geschlafen (mit (balzenden) Geckos als Zimmergenossen), die auch in jedem Reiseführer zu finden sind (die Erfahrung hat gezeigt, dass ein aktuellerer Reiseführer empfehlenswert ist, da ältere Modelle gerade in dieser Hinsicht sehr schnell an Authenzität verlieren). Die Nacht kostete durchschnittl. 5 Euro/p.P. Natürlich gibt es auch exklusivere Varianten (Hotels in verschiedenen Preisklassen). Wir haben aber stets ganz günstig genächtigt.

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