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Teaserbild: Teneriffa und La Palma per Fahrrad mit Kind

Teneriffa und La Palma per Fahrrad mit Kind

Teneriffa und La Palma per Fahrrad mit Kind

Wir haben im Januar-Februar 6 Wochen lang Teneriffa und La Palma mit den Fahrrädern beradelt, mit unserer 2-jährigen Tochter Lucia im Fahrradanhänger und meistens wild zeltend. Wunderschöne Strände und Meeresausblicke auf fast jedem beradelten Meter, bestes Wetter und eine schöne Mischung aus Natur-Kultur-Strand waren perfekt für unseren aktiven Familienurlaub.

Warum Teneriffa und La Palma

Da wir meist im Januar-Februar eine längere Reise machen und gerne mit den Fahrrädern oder wandernd unterwegs sind (auch mit Kind), andererseits aber nicht immer so sehr weit weg fliegen wollen, haben wir uns dieses Jahr für die Kanaren entschieden. Dort ist perfektes Frühlingsklima in dieser Zeit, toll für Aktivurlaub, auch wenn fürs baden manchmal etwas frisch. Easyjet fliegt recht günstig hin, es wird Spanisch gesprochen aber viele Menschen sprechen auch Englisch oder Deutsch. Aber Achtung: Es ist auf Teneriffa und La Palma fast nie flach, immer geht es hoch und runter, so war es oft auch körperlich sehr anstrengend mit den Rädern. Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Teneriffa - der Teide im Blick, fast oben!!!La Palma - schwarzer Sandstrand in Puerto Naos.Wandern im Anaga Gebirge.

Was Sie schon immer über eine RADTOUR DURCH LA PALMA UND TENERIFFA wissen wollten…

Teneriffa:
Es ging per Flieger nach Teneriffa Süd. Am Flughafen bauten wir unsere Räder zusammen und radelten zu einem Couchsurfer nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt in dem kleinen Küstenort El Medano (hier gibt es auch einen kleinen Campingplatz direkt an der Küste).
Zwei schöne ruhige Ankommenstage am Strand und eine kleine Wanderung auf den dortigen Berg Montana Roja an der Küste mit wunderbarem Blick auf Gran Canaria waren eine tolle Einstimmung in den Urlaub.
Mit den Rädern ging es dann hoch zur alten Hauptstraße der Insel TF-28, die auf etwa 500 Höhenmeter sehr unbefahren und wunderbar zu beradeln ist. Bis nach Santa Cruz de Tenerife brachte sie uns, wild Zelten ist hier auf der Route kein Problem. Von dort ging es weiter ins Anaga-Gebirge im Norden Teneriffas, steile Bergpässe durch wunderbare Landschaft. Hier verbrachten wir drei Tage in dem kleinen Örtchen Taganana in einer Ferienwohnung (einfach vor Ort rumfragen) und machten tolle Tageswanderungen entlang der Küste. Von dort weiter in Richtung Teide, der großen Herausforderung Teneriffas, denn hier geht es bis auf 2300m hoch.
Mit Anhänger und Kind brauchten wir mit den Rädern auf der gut zu beradelnden TF-24, die sich ganz allmählich durch Kiefernwälder hochschlingelt aufs vulkanische Hochplateau 2 ½ Tage, doch es lohnte sich. Sowohl die Auffahrt als auch die Überquerung des Hochplateaus gehören zu den beeindruckendsten Radelstrecken die wir je gemacht haben. Wild Zelten war auch hier unterwegs wieder kein Problem.
Ab La Esperanza fährt man durch wunderschöne Kiefernwälder wo es immer wieder kleine Rastplätze gibt. Nur oben im Nationalpark darf man dann nicht mehr wild zelten, doch dieser Bereich lässt sich gut an einem Tag durchradeln. Früh morgens losradeln ist gut, da die Sonne nicht so brennt und auch der Verkehr erst später am Vormittag doller wird. Dann die tolle Abfahrt über Vilaflor (schönes kleines Bergdorf mit netten kleinen Herbergen) inmitten der Kiefernwälder nach Los Cristianos, von wo uns die Fähre rüberbrachte nach La Palma.
Am günstigsten sind hier die etwas langsameren Boots von Naviera Armas (Schnellfähre von Fred Olsen kostet das doppelte). Sie fährt immer abends um 18:30 Uhr von Los Cristianos ab und kommt nach 4 Stunden in Santa Cruz de La Palma an. Nur bei der Rückfahrt muss man dann morgens um 04:00Uhr in La Palma aufs Boot, etwas anstrengend.

Teneriffa - Zelten außerhalb von Candelaria.Unsere Familie on tour!Teneriffa - Überfahrt am Hauptkamm des Anaga Gebirges.La Palma - die Küste immer im Blick bei der Umrundung.Teneriffa - 2tägige Auffahrt zum Teide Plateau.Teneriffa - Küste im Norden.

La Palma:
Santa Cruz de La Palma war unser Lieblingsstädtchen auf den Kanaren – klein, nicht überlaufen, alte Gassen und nette Cafes. Tolle günstige und freundliche Unterkunft hier ist die Pension La Cubana direkt in der Fußgängerzone. La Pama haben wir dann in 2 Wochen einmal komplett umrundet, gegen den Uhrzeigersinn. Wild zelten ist auch hier fast nie ein Problem, doch muss man wissen, dass man meistens weit oberhalb des Meeres radelt und nur Stichstraßen steil hinab zu den Stränden führen. Wenn man also abends ins Meer hüpfen will, um sich abzukühlen, muss man am nächsten morgen wieder hoch auf die Ringstraße um die Insel.
Tolle offizielle Wald-Zeltplätze sind im Norden an der Laguna de Barlovento und oberhalb von Puntagorda „Asociacion Aire Libre – Centro de Naturaleza La Rosa“. Die Strecke ist komplett wunderschön, sehr vielseitig, aber auch ständig bergauf und bergab. Die Straße ist sehr wenig befahren, vor allem im nördlichen Teil der Insel, es lässt sich also wunderbar radeln. Wir haben noch ein paar Tage Strandurlaub in Puerto Naos eingelegt, einem nicht so sehr schönen Resort-Hotel-Städtchen, jedoch zum Glück noch recht klein und daher lang nicht so unangenehm überlaufen wie viele der Touristenburgen in Teneriffa. Man kann hier zumindest vor Ort ein günstiges Zimmerchen mit Balkonblick aufs Meer finden, hat einen wunderschönen schwarzen Vulkansandstrand was für unsere Tochter einfach super war. Und die Buchten 5-10km weiter südlich sind völlig verlassen und mit dem Rad gut zu erreichen. Zudem kommt man von Puerto Naos gut mit Bussen weg, so dass wir noch ein paar Tagesausflüge in die Berge machen konnten, um dort in der Caldera (Vulkankrater) wandern zu gehen.
Nachdem wir auch die südliche Hälfte von La Palme umrundet hatten und zurück in Santa Cruz waren, hieß es eben morgens um 03:00 Uhr ausstehen, um mit der Fähre wieder nach Los Cristianos auf Teneriffa zurückzufahren. Dort haben wir nochmal 3 Tage bei „unserem“ Couchsurfer nahe des Flughafens verbracht und sind mit dem Flieger von Easyjet zurück nach Berlin.

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