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Teaserbild: Tefedesttour

Tefedesttour

Tefedesttour

Wir starteten nach der Anreise von Deutschland per Flugzeug von Tamanrasset in Südalgerien. Von dort ging es per Landrover mit Touaregbegleitung nach Mertoutek und am nächsten Tag zu Fuß und mit Reit- und Lastkamelen nordöstlich des Tefedestgebirges Richtung Garet El Djenoun, dem Geisterberg der Touareg. Am fünften Tag wurden die Kamele getränkt, auf dem Hochplateau von Athes Rast eingelegt und einen Tag später der Pass zu Fuß überquert, so dass das „Schwarze Tefedest“ hinter uns lag und das „Weiße Tefedest“ vor uns. Nach vier Tagen im weißen Tefedest holte uns ein Team wieder ab und Freitagabend flogen wir weiter nach Djanet, um Richtung Frankfurt zurückzufliegen.

Warum Algerien

In Südalgerien leben die Touareg und ihre Familien. Die Saharalandschaft ist einzigartig mit ihren Granitfelsen und ausgetrockneten Flussläufen. In Südalgerien begeistern wunderbare Felszeichnungen aus einer längst vergangenen Zeit als die Sahara noch grün war. Das PreisLeistungsverhältnis stimmt und die Anzahl europäischer Gäste ist überschaubar. Der Einfluss afrikanischer Kultur und Nachbarschaft des Sahel ist bereits spürbar, man wandelt an der Grenze des Mahgreb.

Die TargiasAlgerische RomantikMein Ausblick unterwegs

Was Sie schon immer über ALGERIEN wissen wollten…

Wird man dort entführt? Ist es nicht gefährlich?
Durch die Organisation der Touaregagenturen ist man sicher. Wie vom Auswärtigen Amt gewünscht, befindet sich große Militärpräsenz in Tamanrasset, auf der Tour in dem gigantischen Territorium des Hoggargebirges taucht man in einer Touaregkarawane unter. Der Tourenverlauf liegt bei der Visaerteilung vor, zusätzlich sind alle Karawanenbegleiter mit Satellitentelefon ausgerüstet.

Gibt es dort gefährliche Tiere?
Die Zeit der Löwen ist schon seit Tausenden Jahren vorbei, wer einen kleinen Skorpion fotografiert, ist sehr privilegiert. Außer Mücken ist kein Tier an uns interessiert.

Wie viel Trinkwasser bekommt man?
Mindestens drei Liter und bei Bedarf natürlich mehr.

Kann jeder Kamele reiten?
Die Reitkamele der Touareg sind friedlich und wunderbare Begleiter. Es schaukelt wirklich nur leicht und schlägt nicht die Wirbelsäule durch.

Was zieht man an?
Langärmelig wegen der Etikette der Nomaden gegenüber, wegen der Fliegen und der Sonne.

Welche Gastgeschenke sollte man für unterwegs einpacken?
Für die Frauen Nähzeug, Faden, gute Nadeln usw., für die Männer grünen Tee, denn er ist in Algerien sehr teuer.

AbendstimmungFelsenbilderUnser Abendlager

Wie heiß oder kalt ist es dort?
Tagsüber im Oktober 30° C und nachts 12 °C, denn die Granitfelsen verhindern eine völlige Absenkung der Temperaturen, wie es in der Ténéré üblich ist.

Wie kann ich mich ohne Wasser waschen?
Man benutzt Feuchttücher und Pergamentfrühstückstüten, in die die benutzten Tüchlein kommen, so dass diese am nächsten Tag mit der Tüte verbrannt werden können.  

Laufen die Frauen dort verschleiert rum?
Targias sind nicht verschleiert, sie haben nur ein Tuch locker über dem Kopf als Sonnenschutz.  

Wird man beim Kamelreiten „seekrank“?
Nein, natürlich nicht, denn der Passgang der Tier ist nicht so stark und unangenehm.  

Soll ich „Leckerlis“ für die Kamele mitnehmen?
Nein, denn anders als die Kamele in Tunesien, die Orangenschale lieben, suchen die Tuaregkamele sich ihr Futter an den Akazienzweigen.

Können Kamelzecken auf den Menschen übertragen werden?
Nein, sie sind mit dem Kamelblut völlig zufrieden.  

Darf ich mit einem Mietauto in die Hoggarregion fahren?
Die Regionen rund um Tamanrasset und Djanet sind Nationalparks und unterliegen besonderen Genehmigungen.

Welche Impfungen brauche ich dafür?
Man sollte die üblichen Reiseimpfungen, wie gegen Hepatitis und Wundstarrkrampf haben.  

Was sollte in eine Medikamententasche?
Sonnenschutz LSF 50, Elektrolytepäckchen, Magnesium und Aspirintütchen, die man ohne Wasser einnehmen kann, Insektenschutz, Paracetamol gegen Fieber und Wundpflaster.

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