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Teaserbild: Reise zum Olymp

Reise zum Olymp

Reise zum Olymp

Stationen: Flughafen Thessaloniki – Bergdorf Litochoro – Hütte Kakkalos – Bergdorf Litochoro – Flughafen Thessaloniki

Warum Griechenland

Ganz einfach, weil ich meine Heimat liebe: die Menschen sind hilfsbereit, gastfreundlich und warmherzig. Das Klima wunderbar warm und sonnig! Warum Litochoro/Olymp: Weil man hier super gut einen Urlaub verbringen kann, der unglaublich vielfältig sein kann – denn Griechenland verfügt nicht nur über viel Küste mit Felsund Sandstränden, sondern hat viel kulturelles zu bieten – moderne Ausstellungen, antike Stätten und eine lebendige Tradition. Sogar bergige, raue Gegenden, die sich wie im Falle des Olymps, unmittelbar von Meeresniveau auf fast 3000 Meter erheben. Fazit: Der Olymp ist nicht nur der höchste Berg Griechenlands , sondern auch der schönste… kein Wunder, dass sich die Götter diesen Berg auserkoren haben!

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Was Sie schon immer über diese Tour in GRIECHENLAND wissen wollten…

Nach Ankunft auf dem Flughafen „Makedonia“ in Thessaloniki ist das erste Ziel der Reise zunächst das Bergdorf Litochoro am Fuße des Olymps. Vom Flughafen aus kann man sehr günstig mit dem Stadtbus bis zum Busbahnhof (K.T.E.L.) in der City fahren. Eine Fahrkarte bis Litochoro kostet beim KTEL nur 8 Euro, die Busfahrt dauert ca. 1 ½ h. Die Busse fahren stündlich bis ca. 20:30 Uhr. Wenn man in Litochoro angekommen ist, kann man sich erst mal eine Unterkunft suchen. Da wären z.B. als günstige Hotels das Hotel Myrto (sauber) und Parkhotel zu nennen. Die meisten Leute sprechen auch Englisch oder Deutsch, sodass die Kommunikation nicht schwer fällt. Nächsten Morgen ging es zeitig los.
Wir sind mit dem Auto bis zum Parkplatz „Prionia“ gefahren und haben währenddessen ein herrlichen Sonnenaufgang genossen. Bei Prionia gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten, lediglich ein Restaurant und Toiletten. Was toll ist, und was man auch auf jeden Fall machen sollte, ist sich hier seine Wasservorräte mit frischem Wasser aufzufüllen, denn auf den Hütten herrscht oft während der Sommermonate Wasserknappheit. Man kann sich in der Regel auf den Hütten auch Wasser kaufen.
Also um ca.8:00 starteten wir unseren Aufstieg in Richtung Hütte A. Der Pfad ist breit und überdeutlich markiert. Wegen des hohen Betriebs ist der Pfad an vielen Stellen treppenartig befestigt. Man läuft zunächst durch einen wunderschönen Laubwald, der später durch einen Nadelwald abgelöst wird. Bis zur Hütte haben wir ca. 3 ½ h gebraucht. Fitte Typen schaffen das natürlich viel schneller. Bei der Hütte angekommen haben wir erst mal gespeist. Es gibt so das Übliche, was man in Hütten so bekommt (Reis, Kartoffeln, Spaghetti, Fleisch, weiße Bohnensuppe) – alles zu echt guten Preisen (vor allem wenn man sich vorstellt, dass alles per Maultier hoch geschafft werden muss).

MusenPlateauBurgOlymp

Nach dem Essen haben wir uns von der sehr netten Hüttenwirtin, die super deutsch spricht, Wegoptionen nennen lassen, um zur Hütte C, auf der Hochebene der Musen, zu gelangen. Wir haben uns für die Strecke „Kofto“ entschieden, welche die kürzere und steilere war. Es war eine wunderschöne Tour, bei der wir auch Gämse gesehen haben.
Das Schöne an der Strecke war, dass wir keinem begegnet sind, wirklich herrlich. Auf der Hochebene angekommen, befindet man sich oberhalb der Baumgrenze und das Panorama ist wirklich atemberaubend schön. Wir wurden sehr nett vom Hüttenwirt Dimitri aufgenommen. Die Hütte ist eher klein, hat Platz für ca. 20-30 Leute. Das Essen ist aber hier um so besser. Da wird auch schon mal indisch gekocht… Auch mit den Ruhezeiten nimmt man es hier nicht so genau. Wenn Ihr darauf großen Wert legt, solltet Ihr lieber in der 300 m entfernten ApostolodisHütte (B) übernachten, die sehr viel größer ist und entsprechend rigoroser geführt wird. Die Übernachtung im Matratzenlager kostet 12 Euro pro Person, da die Hütte sehr klein ist, sollte telefonisch über die Hütte A unter der Nummer 0030 23520 81800 reserviert bzw. angefragt werden, ob was frei ist.
Am nächsten Morgen sind wir gegen 8:00 Uhr gestartet, um den höchsten Gipfel des Olymps – den Mytikas – zu ersteigen. Wir sind erst unterhalb des Gipfels Stefani gelaufen und ca. um 9:00 Uhr haben wir den Aufstieg Richtung Gipfel durch eine ca. 300m hohe Rinne, dem sogenannten „Louki“ gewagt. Man muss zwar klettern, es bedarf aber keiner Sicherung. Über ein wenig Klettererfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltet Ihr schon verfügen, wenn Ihr den Gipfel über diese Route erreichen wollt. Die eigentliche Gefahr geht jedoch vom Steinschlag aus, der durch andere Gipfelstürmer ausgelöst werden kann. Oben am Gipfel angekommen, trägt man sich ins Gipfelbuch ein. Den Abstieg machten wir über „Kakoskala“ – wörtliche übersetzt „böse Treppe“. Hierbei klettert man wieder ein Stück abwärts, dann aber wieder ein großes Stück aufwärts bis zum Gipfel Skala. Von da aus führt ein steiniger Pfad wieder bis zur Hütte A hinunter. Man kann natürlich auch auf weitere Gipfel steigen, wie z.B. Scholio oder Ag. Antonis, wo man nicht klettern muss. Die restliche Zeit in Litochoro haben wir mit Schwimmen und Sightseeing verbracht.

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