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Teaserbild: Dolomiten mit Sack und Pack

Dolomiten mit Sack und Pack

Dolomiten mit Sack und PackJuli 2003: Los geht es in St.Zyprian, in der Nähe der Ortschaft Tiers gelegen. Stetig bergauf führt der Weg durch den rechten Leger auf den Molignon Pass und dann hinab zur Tierser Hütte. Über Almwiesen vorbei an Plattkofelund Friedrich-August-Hütte weiter zum Sella-Pass. Nach einem Stück Straße geht es steil hinauf in alpine Regionen zur Piz Boe-Hütte.
Von dort mit frischen Kräften über den höchsten Punkt der Tour, den Piz Boe (3152m). Auf der anderen Seite gleich wieder runter Richtung Campolongo, wo es für diesen Tag genug sein sollte. Über Pralongia und Valporola Hütte führt der Weg weiter zur Scotoni Hütte. Nach einem letzten Anstieg geht es dann gemütlich hinab an die Straße Toblach – Cortina de Ampezzo, dort besteht eine Busverbindung zwischen beiden Orten.
Je nach eigenem Lustempfinden kann die Tour als reine Zelt bzw. Hüttentour oder kombiniert geplant werden. Zu Beachten ist aber, dass Zelten in den Nationalparks nicht erlaubt ist.

Warum DOLOMITEN

Warum habe ich mir das angetan?! Diese Frage wurde in unserer bunt zusammengewürfelten Gruppe sehr unterschiedlich beantwortet. Meine Antwort lautete: Weil ich schon in den verschiedensten Gebirgen dieser Erde unterwegs war, aber noch keine mehrtägige Alpentour hingekriegt habe. Die Erfahrung mit einer größeren Gruppe unterwegs zu sein, durfte ich auch noch nicht machen, und dann hatte ich schon so viel Gutes über die Dolomiten gehört, da musste ich einfach mal hin. Es hat sich gelohnt: Die Tour führte in 6 abwechslungsreichen Tagen quer durch die Dolomiten. Quer durch heißt, es muss auf nichts verzichtet werden was die Alpen so bieten – Almwiesen mit Kühen, Murmeltieren und Blumen, alpine Abschnitte mit schwindelerregenden Steigen, Hütten mit den vielfältigsten Gaumenfreuden und einheitlich hohen Preisen, schweißtreibende Aufstiege gefolgt von kniezermürbenden Abstiegen, ein Wasserfall zum untendrunter Durchgehen, traumhafte Zeltplätze, wunderschöne Ausblicke und ab und an Touristen…

Über den Wolken...Botaniker nennen sie „Papaver rhaeticum“, normale Menschen sagen einfach „Gelber Alpenmohn“Geschafft – endlich wieder Tour de France!

Was Sie schon immer über die DOLOMITEN wissen wollten…

Muss man das wirklich alles schleppen?
…ist die Frage einiger notorischer Frager aus meinem Bekanntenkreis nachdem sie, kurz durch Größe und Gewicht meines Rucksacks aus dem Konzept gebracht, ihre Sprache wiedergefunden haben. Obwohl es bei dieser Tour nicht so viel war, die Frage kam trotzdem. Statt meiner ebenfalls notorischen, mit leicht genervten Unterton gegebenen Antwort: „Ja, muss man!“, antwortete ich dieses mal brav: „Es kann viel an Ausrüstung zum Beispiel Zelt, Kocher, Schlafsack und Proviant gespart werden, wenn die Hütten für Übernachtung und Verpflegung genutzt werden. Der Rucksack wird dann richtig leicht, aber dafür wird es richtig teuer“.
Mittlerweile diene ich als lebendes Beispiel: 50 Euro für eine Nacht mit Essen in der Piz Boe Hütte! Dazu muss ich schreiben, der Hauswein ist verdammt lecker. Kostet allerdings auch 9 Euro pro Liter…

Lohnt sich auch eine Reise, wenn man nicht so große Touren machen will?
Auf jeden Fall! Das Gebiet hat eine gute Infrastruktur. Es ist also kein muss mit Sack und Pack durch die Berge zu laufen, um diese kennenzulernen. Man kann sich auch in einem Ort einquartieren und von dort Tagestouren unternehmen. Allerdings hat man auf einer mehrtägigen Tour vielfältigere und intensivere Eindrücke.

Auf dem Weg zum Piz BoeDolomiten – ab und an stehenbleiben und genießenÜber den Wolken...

Sind die Dolomiten von Touristen überlaufen?
Natürlich sammeln sich auf einem so schönen Flecken Erde eine Menge Menschen, vor allem in der Ferienzeit. Aber da sich viele von ihnen in den dazugehörigen Zentren einfinden und dort bleiben, läßt es sich aushalten.
Die Wege in der Nähe der Pass-Straßen sind meist stark frequentiert und auch in den Hütten kann es zuweilen ungemütlich eng werden. Aber es finden sich immer wieder schöne Plätze, wo man in Ruhe den Panoramen frönen kann.

Ist es was für Rentner?
Meine Oma war fast 80 Jahre als sie in den Dolomiten war und fand es super. Allerdings ist sie auch topfit.
Hinweis für die sportlich weniger Ambitionierte: es gibt auch Seilbahnen.

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