Dein Abenteuer beginnt hier!

Teaserbild: Eine Fahrradtour um das East Cape

Eine Fahrradtour um das East Cape

Eine Fahrradtour um das East CapeMit dem Rad fährt man das East Cape der neuseelän-
dischen Nordinsel ab. Startund Zielort ist Opotiki, eine Kleinstadt an der Bay of Plenty. Wir machten eine Tour von ungefähr 470 km in sechs Tagesetappen, plus eine optionale Tour von 60 km.
Tag 1: Opotiki – Te Kaha 70km
Tag 2: Te Kaha – Te Araroa 90 km
Tag 3 optional: Te Araroa – East Cape Lighthouse – Te Araroa 60km
Tag 4: Te Araroa – Tokomaru Bay 90 km
Tag 5: Tokomaru Bay – Gisborne 60 km
Tag 6: Gisborne – Matawai 70 km
Tag 7: Matawai – Opotiki 70 km

Warum EAST CAPE

Das East Cape ist einer der Teile Neuseelands, der vom Massentourismus so gut wie verschont geblieben sind (dort spielt auch der Film „Whale Rider“). Da es keine speziellen Fahrradwege gibt, muss man normale „Bundesstraßen“ nutzen, die aber in diesem Teil des Landes so gut wie unbefahren sind. Die Natur ist spektakulär, man fährt vor allem an den ersten drei Tagen sehr oft unmittelbar an der Küste entlang. Das East Cape ist traditionell recht dicht von Maori besiedelt, die Alltagskultur fernab von Ethnotourismus lebt hier. Die Menschen sind in der Regel sehr freundlich, wenn auch etwas kauzig – was dem Ganzen seinen Reiz gibt!

Ein Schornstein ganz allein – kurz vor Te KahaMischung aus Christentum und Maori-Kultur – in der Kirche in TikitikiDer östlichste Punkt von Neuseeland

Was Sie schon immer über das EAST CAPE wissen wollten…

Wo übernachtet man am Besten?

Opotiki – Oasis Backpackers – der Besitzer, Lothar, ist Deutscher, hat manchmal selbst gebackenes Brot und ist sehr nett. Dort kann man auch Auto (und eventuell Hänger) im Hof stehen lassen, wenn man nett fragt.
Te Kaha – auf dem Campingplatz gibt es ein größeres Haus mit „Ferienwohnungen“ – eine geht für sechs Personen.
Te Araroa – der örtliche (und östlichste) Campingplatz hat ein paar Mini-Bungalows, in die man sich zur Not auch zu sechst reinquetschen kann. Das Meer liegt nur ein paar Kuhweiden entfernt …
Tokomaru Bay – Brian`s Place, ein absolutes Muss! Wunderschönes Haus mit Ökoflair und einem Blick über die gesamte Bucht, dazu eine Katze, sehr netter Besitzer – ein Traum!
Gisborne – Flying Nun Backpackers. Nicht wirklich der Hit, aber in Gisborne wohl ok. Man ist nach dem letzten Tag ein bisschen verwöhnt.
Matawai – Neben dem einzigen Hotel stehen ein paar alte Holzfällerunterkünfte, eher gruselig, aber die einzige Möglichkeit weit und breit. Früh zu Bett gehen!

Wie sieht es mit Verpflegung aus?

In den meisten Unterkünften kann man kochen (nicht in Matawai), in der Regel gibt es auf den Campingplätzen auch einen kleinen Laden, in dem man sich versorgen kann. Auf den einzelnen Etappen sind Lebensmittelläden eher spärlich gesät, deswegen sollte man beim erstbesten Halt machen und sich erst mal für den Tag eindecken (es gibt jeden Tag mindestens einen). Nicht von grimmig dreinblickenden Jugendlichen abschrecken lassen!

Kino im Te Araroa Holiday ParkEin Schornstein ganz allein – kurz vor Te KahaMischung aus Christentum und Maori-Kultur – in der Kirche in Tikitiki

Wie gefährlich ist es, Fernstraßen zu benutzen?

Nicht sonderlich. Es kommen selten Autos, die fahren in der Regel langsamer, weil sie sich erst mal die komischen Typen auf vollbepackten Fahrrädern anschauen müssen. Ab und an kommen logging trucks, Riesenlaster zum Holztransport. Man hört sie meist rechtzeitig, auch sie sind in der Regel rücksichtsvoll. Nur auf der Strecke von Tokumaru Bay nach Gisborne ist es etwas befahrener. Vorsicht außerdem vor etwaigen Kuhoder Schafherden!

Würdet ihr es wieder machen?

Ja, immer wieder. Definitiv eine der schönsten Wochen in Neuseeland. Mit viel Sonne, Natur und Ruhe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weiterschmökern

„Der Weg ist der Fluss, der Fluss ist der Weg“ – der Cape Wrath Trail I (von Fort William bis Strathcarron)

Rabanus 22. Juli 2015

USA: Kaliforniens Küste - Von San Francisco nach Los Angeles mit dem Rad

Oda 21. Februar 2018

Meine Erlebnisse in Israel

Johannes 25. Juli 2014

Nationalpark El Cocuy – Natur pur

Hanna  6. August 2014

Eine Woche in Hongkong - Die neue „city that never sleeps“

Markus 28. September 2015