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Teaserbild: Auf zwei Rädern um das Stettiner Haff

Auf zwei Rädern um das Stettiner Haff

Auf zwei Rädern um das Stettiner HaffStartund Zielort ist die Insel Usedom.
Tag 1: Vom Aufenthaltsort auf Usedom in Richtung polnischer Grenze nach Miêdzyzdroje.
Tag 2 optional: Erkundung des Nationalparks Wollin
Tag 3: von Miêdzyzdroje über Lubin nach Stepnica
Tag 4: von Stepnica nach Szczecin
Tag 5: von Szczecin nach Grambin
Tag 6: von Grambin nach Usedom

Warum STETTINER HAFF

Wir wollten mit den Rädern an die Ostsee, aber nicht die völlig überfüllten Radwege entlang deutscher Ostseebäder fahren. Preiswerter Urlaub sollte es auch noch sein. Das Stettiner Haff war uns gänzlich unbekannt, Polen auch. Des Polnischen waren wir in keiner Weise mächtig – vielleicht war es also ein bisschen Abenteuerlust, die uns auf diesen Gedanken brachte. Zweitages-Entschluss!

Fahrradweg nach SzczecinBisons im Wolliner NationalparkHafen am Campingplatz vor Sczcecin

Was Sie schon immer über das STETTINER HAFF wissen wollten…

Wo übernachtet man?
Wir haben ausschließlich im Zelt übernachtet, weil das meist einfacher (und wahrscheinlicher billiger) war. Die meisten Campingplätze sind gut bewacht, den Rädern passiert dort auch über Nacht nichts.

Wie sicher ist Reisen in Polen?
Wir hatten nirgends Probleme oder Bedenken. Für Fahrräder wahrscheinlich sicherer als für Autofahrer, da der Wert eines Fahrrad in der Regel nicht erkannt wird. Aus Szczecin raus wurde uns von Einheimischen abgeraten, die Straße Richtung Police am Hafen entlang zu nehmen, wir folgten dem, wissen also nicht, was dort so gefährlich ist – vielleicht besser so.

Kirche von LubinSczcecinFahrradweg nach Szczecin

Wo fährt man?
Auf deutscher Seite (also am Anfang und am Ende der Tour) bewegt man sich meist auf Fahrradwegen fort. Vor allem der Teil von Grambin nach Anklam fährt sich sehr angenehm auf alten Landwirtschaftswegen. In Polen fährt man meist Straßen, die aber oft nicht dicht befahren sind. Kurz vor Goleniów blieb uns nichts anderes übrig, als ungefähr einen Kilometer auf einer Art Autobahn zu fahren, nicht sehr angenehm. Alle Europastraßen sollte man meiden, sind in der Regel dichter befahren. Vor allem auf kleineren und engeren Straßen sind Autofahrer oft erstaunlich rücksichtsvoll (zumindest auf deutscher Seite).

Wie ist der Fahrradweg ausgeschildert?
Auf deutscher Seite recht gut, auf polnischer dagegen eher sporadisch. Man richtet sich eher nach Wanderwegweiser oder Straßenschildern – riskiert dabei aber auch, sich ab und an gehörig zu verfahren. Mit gutem Kartenmaterial, das aber zumindest auf Usedom kurzfristig nicht aufzutreiben war, sicher vermeidbar.

Wie sieht es mit Verpflegung aus?
In den meisten kleinen Orten gibt es noch kleinere Läden, in denen es aber alles zu kaufen gibt, Obst und Gemüse aus der Gegend inklusive. Man muss also nicht auf Vorrat kaufen.

Würdet ihr es wieder machen?
Ja, auf jeden Fall. Man bekommt Einblick in eine doch recht fremde Kultur. Manchmal war es zwar ziemlich chaotisch, aber wir sind immer angekommen und die Gegend war auch schön. Stellenweise sehr schön. Nur Swinoujœcie, Szczecin und Police sind eher hässlich.

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