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Winter & Isolierjacken

Im Wort Winterjacke steckt ganz klar die Jahreszeit. Kälte ist sofort assoziiert. Das Wort Isolationsjacke sagt hingegen jedem gleich, dass es um Wärme geht … das der Outdoorer warm bleibt oder ihm  warm werden wird. Es geht in der Kategorie Winter- und Isolierjacken also um Jacken, welche der Kälte trotzen und für Wärme in der ungemütlichen Jahreszeit sorgen. Vom langen, dick gefütterten Parka, der sich erst bei  minus 10 Grad wohl fühlt, bis hin zur superleichten Unterziehjacke, die auch im Sommer zum Einsatz kommen kann, sind alle Varianten vertreten und bieten dem ganzjährig engagierten Outdoorfan für jeden Zweck die geeignete Bekleidung. So unterschiedlich die Einsatzgebiete der Thermojacken sind, so variabel sind auch die jeweilige Konstruktion und die verwendeten Materialen. Denn ob sie stundenlang den Kindern beim Schlittenfahren zusehen, selbst engagiert auf Skiern die schwarze Piste runter fahren oder nach einem anstrengenden Aufstieg  im Basislager auf 6000 Meter Höhe ankommen und gut durch die Zeit des Aufenthaltes in dieser Höhe kommen wollen, sind so unterschiedliche Ansprüche, das es wohl nie eine Jacke geben wird, die all das gleichzeitig und vor allem gleich gut kann. Die Macher von Fjäll Räven, Ortovox, Patagonia, Arc´teryx, Bergans und Mountain Equipment haben sich für die Fülle der Wintersportarten und individuelle Vielzahl der Ansprüche an das Draußen sein die jeweils passenden Antworten ausgedacht. 

Daune

Das Daune wärmt ist kein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Es bleibt ausdrücklich fest zu stellen, dass eine qualitativ hochwertige Daune noch immer das leichteste Material im Vergleich zu allen anderen Isolationsmaterialien ist. Bei gleicher Grammzahl Kunstfaser oder Wolle ist die Daune der ergiebigere Wärmespeicher. Umgekehrt heißt das also, dass deutlich weniger Daune benötigt wird, um eine vergleichbare Wärmeleistung zu erhalten. Diesem gewichtsorientierten Fokus folgt natürlich die logische Konsequenz, dass auch die verwendeten Materialien und die Jackenkonstruktionen eher leicht gehalten sein sollten, um diesen Vorteil klar auszuspielen. Wie beim Schlafsack auch, sind die Jacken in verschiedenen Kammern konstruiert, welche mit den Daunen gefüllt werden. Die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit grenzt das Einsatzspektrum ein wenig ein und verhilft Kunstfaser und Wolle zu ihrer absoluten Berechtigung im Sortiment.  Wir haben uns im tapir bei der Auswahl der Daunenjacken auf zwei spezifische Outdooranforderungen eingestellt. Zum einen haben wir sehr dünne, körpernah geschnittene Daunenjacken im Sortiment. Diese sind als ganzjährige  Alleskönner im Zwiebelprinzip (oder Schichtsystem) anzusehen. Im Sommer helfen sie, klein und leicht im Rucksack verpackt, die kühlen Abende vor der Hütte oder dem Zelt zu genießen und sind unverzichtbare Wärmespender bei Wetterumschwüngen und Temperaturstürzen in den Bergen. Im Frühjahr und Herbst kann die dünne Daunenjacke als wärmende Außenjacke getragen werden. So lange es nicht regnet, sind sie so perfekt gerüstet, da auch der Wind durch die Außenmaterialien aus Nylon keine Chance hat. Im Winter ist die dünne Daunenjacke als wärmende Schicht unter der Regenjacke ideal. Hier kann sie je nach Außentemperatur und Aktivitätslevel kombiniert werden und bietet mit weniger Volumen dennoch mehr Wärme als zum Beispiel eine dicke oder zwei dünne Fleecejacken. Neben diesen dünnen Unterziehjacken haben wir auch richtig dick gefütterte, weiter geschnittene Daunenjacken mit großvolumigen Kapuzen, welche bei Eiseskälte im Gebirge oder beim Eisklettern etc.  zum Einsatz kommen, um den Träger vor satten Minusgraden zu schützen, auch wenn dieser im Basislager sitzt und sich nur langsam und sparsam bewegt. Um der Feuchtigkeit zu trotzen sind diese Jacken meist mit einem wasserabweisenden Außenmaterial ausgestattet, da auf Grund der Konstruktion eine Wetterjacke nicht mehr drüber passt.

Kunstfaser

Isolierjacken aus Kunstfasern, auch als Steppjacken bekannt, können im Prinzip alles was Daunenjacken können, bloß eben schwerer. Eine dick gefütterte Basislagerjacke, die minus 15 Grad locker aushält wäre möglich, ist aber Quatsch, da man (übertrieben!!!) einen Yack als Träger bräuchte, um den schweren Bekleidungskoloss den Berg erst einmal hinauf zu schleppen und dann unter ihrem Gewicht zur Bewegungslosigkeit verdammt wäre. … Doch zurück zum Können! Kunstfaserjacken können vor allem gut mit Feuchtigkeit umgehen. Sie leiden darunter nicht so sehr wie eine Daune und schon sind sie in den moderaten Temperaturbereichen, wie wir sie aus unseren eher milderen und feuchteren Wintern kennen, absolut einsatzfähig. Dünne Kunstfaserjacken aus Primaloft und ähnlichen Kunstfasermaterialien sind perfekt für den täglichen Einsatz, egal ob drunter oder als Außenjacke drüber. Sie können problemlos in der Waschmaschine  gewaschen werden und durch die einfacherer Verarbeitung des Kunstfaserfleeces sind auch aufwändigere Schnittmuster und Jackendetails möglich. Die Steppjacken freuen sich auf schweißtreibende Aktivitäten ebenso wie auf Winterspaziergänge oder Ski- und Snowboardfreuden. Von dünnen Ganzjahresjacken über dicke Winteranoraks die zwischen Frühjahr und Herbst im Schrank zum Sommerschlaf verschwinden, ist im tapir alles zu finden. Die Außenmaterialien entsprechen dem jeweiligen Einsatzzweck. Hier sind bei Ski- und Snowboardjacken oft wasserdichte oder wasserabweisende Beschichtungen oder Membranen Standard, während in den dünnen Jacken zu Gunsten der erwünschten hohen Atmungsaktivität darauf verzichtet wird.

Wolle

Das Wolle in der Funktionsbekleidung mit ihren thermodynamischen und geruchsneutralisierenden Eigenschaften einen festen Platz erobert hat, heißt aber nicht, dass das schon das Ende der Einsatzmöglichkeiten im Outdoorbereich darstellt. Ortovox hat unter dem Label Swisswool Wolle auch als Füllmaterial in Isolationsjacken etabliert. Das Piz Bernina und Piz Bianco Jacket sind in diesem Zusammenhang in aller Munde. Die Jacken bestehen aus vielen, mit reiner Schweizer Schurwolle gefüllten gesteppten Kammern, ähneln im Prinzip also dem Jackenaufbau der Daunenjacke. Doch jetzt kommt der Vorteil der Wollfaser: leicht und als nachwachsender Rohstoff ist die Wollfaser vor allem Hydrophil. Sie kann bis zu 30% Ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass sie sich an der Faseroberfläche nass anfühlt. Bei starkem Schwitzen wandert die Feuchtigkeit also direkt in den Faserkern und die Faseroberfläche bleibt trocken. Der Faserkern gibt die gespeicherte Feuchtigkeit dann gleichmäßig nach außen ab und trocknet so gleichzeitig. „be cool – be swisswool“ der Slogan von Ortovox ist also Programm und das auch aus unserer eigenen Erfahrung heraus: Testbericht Auf Grund der beschriebenen Eigenschaften haben wir uns im Sortiment wieder auf die etwas dünneren, flexibel einsetzbaren Isolierjacken aus Wolle konzentriert, die im alpinen Bergsport und bei ganzjährigen Outooraktivitäten einsetzbar sind und eine minimal schwerere Alternative zu Daunenjacken darstellen.