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Teaserbild: Padjelantaleden – von Kvikkjokk nach Ritsem

Padjelantaleden – von Kvikkjokk nach Ritsem

Padjelantaleden – von Kvikkjokk nach Ritsem

Der Padjelantaleden ist einer von unzähligen nordschwedischen Wanderwegen. Er ist ca. 120 km lang und führt von Kvikkjokk nach Ritsem (oder anders herum) um den Sarek herum. Es wird heiß diskutiert, wie rum man besser läuft. Von Kvikkjokk nach Ritsem hat man zuerst zwei Tage zu Einstieg auf Wiesen und Wald und danach geht’s ins Fjäll. Wahrscheinlich ist man andersherum enttäuscht, wenn es am Ende etwas langweiliger wird. Die Tour war 9 Tage lang, mit einem Ruhetag. Wir waren mit dem Zelt unterwegs und deshalb unabhängig von den jeweiligen Tagesetappen. Die Tour war relativ einfach zu bewältigen, auch für Anfänger ist sie geeignet. Die Steigungen sind nicht schwer, dafür gibt es unglaubliche Landschaften.

Warum Schweden

Wir wollten nach Skandinavien fahren und haben uns gefragt: Wo ist die Landschaft am spannendsten, was haben wir noch nie gesehen? So kamen wir auf Nordschweden/Lappland. Außerdem ist es schon faszinierend, wenn es kaum dunkel wird in den Sommermonaten.

Jeden Tag beeindruckende ZeltplätzeTrotz Sonne immer mit MützeSo weit...

Was Sie schon immer über NORDSCHWEDEN wissen wollten…

Was ist Fjäll?
Es ist ein speziell skandinavischer Begriff für die Landschaft oberhalb der Baumgrenze. Im äußersten Norden, in Lappland, hören die Bäume bereits nach manchmal 600 Metern auf und es sind glattgeschliffene unglaubliche Hügellandschaften und Plateaus zu sehen. Auf vielen Bergen liegt das ganze Jahr über Schnee, obwohl sie keine 2000 Meter hoch sind.

Wie steht es um das Essen?
Die Essensrationen müssen gut überlegt sein, es gibt nämlich nur eine wirkliche Einkaufsmöglichkeit auf der Strecke – ein Kiosk in Staloloukta. Und das natürlich zu entsprechenden Preisen…in den Hütten gibt es manchmal ein wenig Essen, aber das ist noch viel teurer. Was uns beim Essen sehr geholfen hat: getrocknete Pilze und Bananenchips. Und Powerriegel in abgefahrenen Geschmacksrichtungen.

einsame Hochebenenauch Ende Juli noch reißende Flüssedurch sumpfiges Gelände führen Holzwege

Was kosten die Hütten? Wo kann man Zelten?
Wir hatten ein Zelt und haben nie in Hütten geschlafen. Laut Internet kostet eine Nacht zwischen 22-28 Euro. Man kann aber auch einen Tagespreis bezahlen und bis zu vier Stunden in der Hütte verbringen. Das haben wir einmal gemacht, als es gestürmt hat und es war genial – mal drinnen essen und kurz unter einer dicken Decke liegen. Der Tagespreis waren ca. 4€ pro Person. Man darf dort zelten, wo man will. Aber das ist natürlich nicht überall möglich. Es gibt schon plattgelegene Zelt-Plätzchen, das ist praktisch, weil es vor Steinen im Rücken schützt – meistens sind es auch sehr schöne Plätze an Flüssen.

Mückenalarm/ Wasser:
Mit den Mücken ließ es sich aushalten. Am ersten Tag haben wir eine schlimme Attacke überstehen müssen. Nach dem ersten Tag im Flachland war es nicht mehr so schlimm, nur zur Dämmerung mussten wir unsere Kopf-Netze auspacken. Wasser ist überall und sofort trinkbar (wenn auch kalt). Man muss keine riesigen Kanister schleppen, eine 1-Literflasche pro Person reicht – es ist wirklich überall und richtig lecker.

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