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Ein Kurztripp zu und auf der Drawa

Ein Kurztripp zu und auf der Drawa

Ein Kurztripp zu und auf der DrawaFrühjahr 2002eigentlich wollten wir in diesem Jahr ja die Ina besuchen, aber ein Probepaddeln hat ergeben, dass dieser Fluss nicht besonders schön ist. Also findet unsere alljährliche Herrentagspaddeltour in diesem Jahr nochmals auf der Drawa statt. Wir starten im Lubie-See und paddeln in 3 Tagesetappen bis zum Städtchen Drawno. Zelte, Gepäck und Verpflegung nehmen wir in den Booten mit.

Warum Polen

Polen ist einfach schön! Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks hat Polen sich auf den Weg in die Europäische Gemeinschaft gemacht und ist dort mittlerweile auch angekommen. Dabei hat Polen es sehr gut verstanden, seine Reize zu bewahren und die Natur größtenteils zu erhalten. Eine Menge Naturreservate wurden gegründet. Hier wird zwar Naturschutz betrieben, aber auch ein sanfter Tourismus zugelassen. Wildes Zelten ist zum Beispiel verboten, dafür gibt es aber genügend kostenlose oder sehr billige Biwakplätze. Auch sonst hat man den Kommerz weitgehend heraushalten können.

Die Drawa ist ein schöner Waldfluss mit gelegentlichen Baumhindernissen.Seehunde soll es in Polen ja auch geben...Sonnenuntergang am Lubie-See

Was Sie schon immer über Polen wissen wollten…



Mit dem Auto nach Polen?

Ja warum nicht? Sein Auto kann man auf den reichlich vorhandenen, bewachten Parkplätzen abstellen. Sollte mal keiner in der Nähe sein kann man auch mal auf einem Bauernhof oder Zeltplatz nachfragen.

Ich habe aber gar kein Boot!

Kein Problem! Kanuund Kajakverleiher gibt es genug und die Preise sind mit Deutschland verglichen auch noch moderat. Ein Sitzkissen oder eine Isomatte sollte dann aber mit auf Tour sein, da die Lehnen bei den Leihbooten doch recht hart sind. Meist kann man sich vom Verleiher auch zum Startpunkt bringen lassen oder man macht etwas aus, um sich abholen zu lassen.

Diesen Zeltplatz mussten wir uns nur mit drei Hunden und dem Betreiber teilen.Die Drawa mit einem kleinen Nebensee.Die Drawa ist ein schöner Waldfluss mit gelegentlichen Baumhindernissen.

Wo habt ihr denn geschlafen?

Im Zelt. Es gibt genügend Zeltoder Biwakplätze entlang der Drawa. Diese bitte auch benutzen!! Die Preise sind nicht sehr hoch und bei Gruppen kann man auch feilschen.

Kann man die Tour auch verlängern?

Klar! Die Drawa hat eine Gesamtlänge von 214 Kilometern. Davon kann man etwa 190 Kilometer paddeln. Ab Drawno kann man in 3 Tagen durch den Drawienski Nationalpark paddeln, den wohl schönsten Teil der Drawa. Hier gibt es allerdings vom 1.3.20.6. eine Sperrung wegen der Brutzeit. Wem das dann immer noch nicht reicht: Die Drawa mündet in die Notec, die Notec in die Warta, die Warta in die Oder und dann kommt die Ostsee…

Gibt es da irgendwelche Vorschriften?

Ja! Das Zelten ist nur auf den ausgewiesenen Plätzen erlaubt, Feuer darf nur gemacht werden, wenn keine Waldbrandstufe vorliegt und im Nationalpark gibt es dann noch ein paar Regeln mehr zu beachten ( Sperrung, Angelverbot in bestimmten Abschnitten u.s.w.). In Drawno ist auch der Sitz der Nationalparkverwaltung, wo man sich ruhig mal melden sollte. Oberhalb von Drawno durchfließt die Drawa den größten Truppenübungsplatz Europas. Dieser Abschnitt darf nur befahren werden, wenn kein Manöver abgehalten wird. Auskunft bekommt man bei den Bootsverleihern oder bei der Nationalparkverwaltung.

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