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Teaserbild: Mit dem LKW von Namibia nach Tansania

Mit dem LKW von Namibia nach Tansania

Mit dem LKW von Namibia nach Tansania

Es ergab sich nach dem Bestehen meines Abiturs, dass ich mit einem Allrad getriebenen 12 Tonnen Mercedes 1113 LKW 5000 Kilometer von Namibia, Windhoek bis nach Tansania, Dar es Salaam gefahren bin. Ein echtes Abendteuer.

 

 

Warum Namibia

Nachdem ich bereits so viele spannende Dinge über Afrika gehört und gelesen hatte, wollte ich diesen spannenden Kontinent nach Bestehen meines Abiturs unbedingt einmal selber bereisen. Die perfekte Gelegenheit dazu bot sich, als ich in der Gruppe „Suche Reisepartner“ bei studivz einen Beitrag fand, in dem der Besitzer einer zum Campingmobil umgebauten Feuerwehr Mitfahrer suchte, die sich an seinen Spritkosten beteiligen um das Fahrzeug von Namibia 5000 Kilometer nach Tansania zu überführen. Spontan nahm ich Kontakt auf und erhielt eine positive Rückmeldung.

Auf dem Weg von Manaus nach Kasane in der RegenzeitKuzungula Fähre von Namibia nach Botswana
Wagenburg am Abend

Was Sie schon immer über so eine Tour wissen wollten…

Und schon ging es los!
Ich buchte ein Flugticket und fand mich wenige Wochen später mit sechs weiteren Studenten am vereinbarten Startpunkt unserer Reise in Namibia ein. Wir hatten uns bisher noch nie persönlich getroffen, verstanden uns aber auf Anhieb gut miteinander.
Unsere Reisegruppe hatte sich insgesamt auf drei LKW mit 11 Personen vergrößert. Leider musste schon wenige Tage nach Beginn unserer Expedition einer unserer Fahrer aus persönlichen Gründen wieder nach Hause fliegen.
Wir waren nun also mit drei LKW bereits bei den Victoria Wasserfällen am Okavango Delta, kurz vor der Grenze nach Botswana, hatten aber nur noch zwei Fahrer.

Und so geht es weiter:
Da ich von uns Studenten der Einzige war, der schon öfter LKW gefahren war, wurde ich zum Fahrer befördert. Dass ich keinen entsprechenden Führerschein besaß, interessierte hier niemanden. Ohnehin versuchten wir, nachdem wir die Cuzungula Fähre erfolgreich hinter uns gebracht hatten, asphaltierte Straßen weitgehend zu meiden und pflügten in der Regenzeit mit den geländegängigen LKW durch metertiefe Schlammlöcher von Manaus nach Kasane im Chobe Nationalpark, um einen richtigen Eindruck von Afrika zu erhalten. Wenn eines der Fahrzeuge trotz Allradantrieb und Differenzialsperre im Matsch steckenblieb, wurde es per Seilwinde von einem anderen Fahrzeug wieder herausgezogen.

Chobe National ParkRundhüttchen - real AfricaMutter mit Kind bei den Victoria Fällen

Unsere Abenteuer:
Wenn wir die Fahrzeuge für derartige Bergungsaktionen verlassen mussten, musste immer einer von uns aufpassen, dass wir nicht von wilden Tieren angegriffen werden. Immer wieder sahen wir Zebras, Impalas, Elefanten und den frischen Mist von Flusspferden. Es war wirklich aufregend. Nachts bildeten wir eine Wagenburg, machten ein Feuer, kochten das Gemüse, das uns unterwegs von Leuten am Straßenrand verkauft wurde und schlugen zwei Igluzelte auf der großen Plattform oben auf der Feuerwehr auf.

Leider war nach 5000 km Schluss:
Acht Personen konnten in den Fahrzeugen übernachten. Hatten wir einmal vergessen, unsere Mülltüte mit hineinzunehmen, wurden wir nachts vom Lärm der Kojoten geweckt, die sich draußen um unsere Abfälle bissen. In Malawi folgten wir der schönen Straße am großen Süßwassersee entlang Richtung Norden.
Immer wieder legten wir Pausen an wunderschönen Stränden ein, gingen Segeln und ließen unsere Seele baumeln. Afrika kann ja sooo friedlich sein. Es war wirklich schade, als wir die Fahrzeuge schließlich in Tansania am Hafen parkten und wieder zurück nach Deutschland fliegen mussten. Afrika ich werde wieder kommen…

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